Leicht, elastisch, schwer entflammbar, isolierend: Kork ist ein vielseitiges Naturprodukt und für "ex und hopp" viel zu schade. Daher werden gesammelte Korken in Kork, einem Ortsteil von Kehl am Oberrhein, zu einem Naturbaustoff weiterverarbeitet. Zum dortigen Epilepsiezentrum gehört eine Behindertenwerkstatt, deren Mitarbeiter Fremdstoffe aussortieren und die Korken anschließend schroten. Als lose Schüttung wird der Korkschrot dann beim Bio-Hausbau zur Wärme- und Schalldämmung verwendet.
Seit 1995 beteiligt sich die Stadt Bornheim an der Sammelaktion "Korken für Kork". Vorausgegangen war das Angebot eines engagierten Bornheimer Bürgers, die gesammelten Korken auf seinen gelegentlichen Fahrten nach Kork mitzunehmen. Seitdem stehen im Rathaus, in vielen Schulen und Kindergärten und in einigen Kirchengemeinden Sammelbehälter für Korken. Wenn diese voll sind, werden die Korken ins Rathaus gebracht, wo sie in spezielle Säcke mit einem Fassungsvermögen von 200 l gefüllt werden, in denen sie schließlich nach Kork transportiert werden.
So wurden z.B. im Jahr 2007 auch 6,4 Kubikmeter Korken aus Bornheim in Kork verarbeitet. Die Stadt Bornheim bittet um weiterhin rege Beteiligung an der Korkensammlung - mit folgendem Hinweis:
Achten Sie bitte darauf, nur Korken aus reinem Kork, d. h.
- ohne Metall- oder Plastikteile und vor allem
- nicht die täuschend echt aussehenden Korken aus Kunststoff
in die Sammlung zu geben.
Wer eine weitere Sammelstelle einrichten möchte, kann sich an Irmgard Mohr wenden, die am Umwelttelefon unter 02222/945-310 erreichbar ist.








