Oktober 2009: 21 Jahre ist es her, dass die letzten Laster ihren Müll auf der Bonner Deponie im Bornheimer Ortsteil Roisdorf abgeladen haben. Genauso lange haben sich Eigentümer, Vertragspartner, Kommune und Genehmigungsbehörden um die richtige Art gestritten, wie die Deponiesanierung auszuführen sei. Nachdem 1998 ein erster Sanierungsbeginn abgebrochen werden musste, scheinen nun alle Bedenken aus dem Weg geräumt zu sein.
Entsprechend erfreut ist Bürgermeister Wolfgang Henseler, dass die Sanierung nun endlich beginnt. "Wir hoffen sehr, dass es mit dem Bauablauf wie geplant klappt und die Deponieabdichtung innerhalb der geplanten vier Jahre Bauzeit fertig ist."
Wichtig ist der Stadt dabei, dass
- Lärm- und Staubemissionen wie zugesagt auf ein Minimum reduziert werden und
- der Baustellenverkehr die vorgeschriebenen Wege einhält und den ohnehin stark frequentierten Bereich in Nähe der Autobahnauffahrt nicht zusätzlich über Gebühr belastet.
Ein besonderes Anliegen hat der Bürgermeister noch, die fällige Fahrbahnsanierung der über die Deponie verlaufenden L 281:
"Der Landesbetrieb Straßen.NRW muss sicherstellen, dass die Fahrbahnsanierung von der Finanzierung und vom Bauablauf her in die Deponiesanierung nahtlos intergiert wird, ohne dass es zu weiteren Verzögerungen kommt. Nur so kann die Dichtung unter der Fahrbahn durchgezogen werden und vermieden werden, dass es später zu sehr teuren Setzungsschäden kommt, deren Sanierung zu erneuten Verkehrsbehinderungen auf der L 281 führen würde."








