Die aus Nordamerika stammende Aufrechte Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Südosteuropa eingeschleppt und breitet sich seit den 50er Jahren invasiv aus. Auch in Deutschland gibt es seit einigen Jahren hier und da größere Vorkommen. In Nordrhein-Westfalen tritt sie bisher nur unbeständig auf.
Problematisch an dieser Pflanze ist das starke allergene Potential ihres Blütenstaubes, das in schweren Fällen zu Atemnot und Asthmaanfällen führen kann. Daher ist es wichtig, ihrer Ausbreitung entgegenzuwirken.
Bei flüchtigem Hinsehen kann die Ambrosie mit dem Gemeinen Beifuß verwechselt werden, einer bei uns sehr häufigen, aber harmlosen Pflanze. Eine gute Beschreibung der Unterscheidungsmerkmale sowie von Vorsichtsmaßnahmen bei der Entfernung der Pflanzen enthält ein Infoblatt des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW. Dieses Amt sammelt auch Meldungen von sicher bestimmten Ambrosia-Beständen.
Im Bornheimer Stadtgebiet wurde im September 2007 ein Ambrosia-Bestand bei Merten entdeckt und vernichtet. Bitte halten daher auch Sie die Augen offen, wenn Sie draußen unterwegs sind. Wenn Sie diese Art finden, teilen Sie dies bitte der Stabsstelle Umwelt und Agenda mit, die in Zweifelsfällen auch bei der Bestimmung helfen kann und auf Wunsch die Meldung an das Landesamt übernimmt (Umwelttelefon 02222/945-310).







