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Umweltpreis der Stadt Bornheim

Der Umweltpreis der Stadt Bornheim 2011 mit dem Schwerpunkt Klimaschutz ist gemeinsam mit dem RWE-Klimaschutzpreis an fünf Preisträger verliehen worden, denen beim 3. Bornheimer Energietag am 10. April 2011 die Urkunden übergeben wurden (Foto zum Vergrößern bitte anklicken):

von links nach rechts: Siegbert Kobus (RWE), Winfried Helmes für die Katholische Kirchengemeinde Merten (3. Preis), Max und Therese Apfelbacher vom gleichnamigen Biolandhof (3. Preis), der Erfinder Frank Cremer (3. Preis), Bürgermeister Wolfgang Henseler, Umweltbeauftragter Dr. Wolfgang Paulus, Reinhard Griep für die Jugendakademie Walberberg (2. Preis) und Prof. Dr. Hermann Schlagheck für die ILEK-Projektgruppe "Erneuerbare Energien, Energieeffizienz" (1. Preis)

Nach Vorberatung durch den Umweltausschuss hatte der Hauptausschuss die Aufteilung des Preises auf die obigen fünf (von acht vorgeschlagenen) Kandidaten beschlossen:

  • den 1. Preis mit 1200 € Preisgeld hat die ILEK-Projektgruppe "Erneuerbare Energien, Energieeffizienz" erhalten, weil sie sich bereits seit Jahren ehrenamtlich engagiert und aus dem Preisgeld eine Energiespar-Beratung einkommensschwacher Haushalte finanzieren möchte,
  • den 2. Preis mit 700 € Preisgeld hat die Jugendakademie Walberberg erhalten, eine Bildungseinrichtung, die seit Jahren in der Gebäudetechnik ökologische Ziele umsetzt (u.a. Gebäudeisolierung, thermische Solaranlage für Warmwasser, Photovoltaikanlage, Nutzung von Niederschlagswasser) und diese auch in der Bildungsarbeit berücksichtigt,
  • drei dritte Preise mit je 200 € Preisgeld haben erhalten
    -der Biolandhof Apfelbacher aus Brenig für umwelt- und klimaschonende Landwirtschaft, regionale Vermarktung, umweltschonenden Bau der neuen Hofanlage mit Photovoltaikanlage, Abwärmenutzung und Holzpelletheizung,
    - die Katholische Kirchengemeinde Sankt Martin in Merten für ihre Solaranlage auf dem Kirchendach und
    - der Bornheimer Erfinder Frank Cremer, der eine Steuerung der Zirkulationspumpe für Warmwasser entwickelt hat, um die Wärmeverluste zu minimieren, sowie eine Steuerung des DSL-Routers, die den Stromverbrauch senkt, indem sie den Router nur dann mit Strom versorgt, wenn wenigstens ein Computer eingeschaltet ist.

Mit dem 1987 ins Leben gerufenen Umweltpreis sollen Ideen und Aktivitäten honoriert werden, die im Bereich der Stadt Bornheim zur Verbesserung der Umwelt geführt haben oder führen können.  Der Umweltpreis besteht aus einer Urkunde und einer Geldprämie und kann aufgeteilt werden. Genaueres dazu können Sie den Richtlinien zur Preisverleihung entnehmen.

Aufgrund der schwierigen Haushaltslage kann die Stadt selbst für die Finanzierung des Umweltpreises derzeit keine Haushaltsmittel zur Verfügung stellen. Ende 2010 hatte die RWE Rheinland Westfalen Netz AG den Kommunen in ihrem Netzgebiet angeboten, für herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Klima- und Umweltschutzes in der Kommune den RWE-Klimaschutzpreis, dotiert mit 2500 €, zu verleihen. Der Umweltausschuss hat dies aufgegriffen, so dass der Umweltpreis der Stadt Bornheim 2011 mit dem Schwerpunkt Klimaschutz gemeinsam mit dem RWE-Klimaschutzpreis verliehen werden konnte. Davor waren 2006 mit Hilfe von Spenden vier Preisträger ausgezeichnet worden (zum Umweltpreis 2006).

Die Stadt Bornheim möchte auch in den Folgejahren wieder den Umweltpreis verleihen und sucht dafür Bürger, Firmen oder Vereine, die die Verleihung des Preises mit einer Geldspende unterstützen möchten. 

Wer Interesse hat, sich als Sponsor zu beteiligen, wende sich bitte an den Umweltbeauftragten (Tel. 02222-945-310).  

Vorschläge geeigneter Kandidat(inn)en nimmt der Umweltbeauftragte jederzeit gerne entgegen.

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