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Integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) Ville/Voreifel

ILEK "Ville/Voreifel": Sechs Kommunen ziehen an einem Strang

Entwicklungskonzept macht Stärken und Chancen der Region bewusst

 Eine gute Resonanz fand die öffentliche Auftaktveranstaltung für das Integrierte ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) "Ville/Voreifel", die im Forum des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums stattfand. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Bornheims Bürgermeister Wolfgang Henseler die Anwesenden - unter ihnen seine Amtskolleginnen und Amtskollegen aus den neben Bornheim an dem Projekt beteiligten Kommunen Alfter, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg. Zudem waren Repräsentanten aus kommunalen Verwaltungen und der Wirtschaft anwesend. Ferner nutzten interessierte Bürger/innen aus verschiedenen Bereichen die Gelegenheit, sich ein Bild von dem Projekt zu machen.

Bürgermeister Wolfgang Henseler betonte in seiner Rede die Chancen dieses Vorhabens: "Damit besteht die Möglichkeit, für unsere Region am Rande des Ballungsraumes Köln/Bonn neue und Erfolg versprechende Entwicklungsperspektiven zu suchen und zu finden. Dieses Entwicklungskonzept soll also uns Stärken und Chancen dieser Region bewusst machen. Darauf aufbauend können dann zukunftsweisende Entscheidungen getroffen werden, die positive Resultate im Sinne der hier lebenden Menschen erbringen sollen."

Im Anschluss an die Ausführungen des Bornheimer Bürgermeisters überreichte Jörg Fehres, Leiter des Amtes für Agrarordnung Siegburg, einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 42.375 € für das Entwicklungskonzept an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, bzw. deren Vertreter der sechs beteiligten Kommunen. An diese wandte sich Amtsleiter Fehres auch in seiner Ansprache: "Es ist das zweite ILEK in unserem Amtsbezirk, das gefördert wird. Sie haben schon unmittelbar nachdem wir über diese neue Fördermöglichkeit informiert haben Interesse bekundet, so dass wir sehr schnell in konkrete Vorbereitungsgespräche kamen. Ich bewerte dies auch als Zeichen der guten Zusammenarbeit mit ihnen und unserem Amt. Besonders positiv und bemerkenswert dabei ist, dass sie trotz ihrer kommunalen Selbständigkeit und regionalen Zuständigkeit dies gemeinsam tun wollen. Alle sechs linksrheinischen Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises, mit insgesamt etwa 160.000 Einwohnern, haben diesen innovativen Schritt getan, sich über die politischen Grenzen hinweg als einheitliche Region zu verstehen."

Bei der Auftaktveranstaltung wurden die örtlichen Akteure, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger ausführlich über den Ablauf und die Inhalte des ILEK-Prozesses von der mit den Arbeiten beauftragten GfL Planungs- und Ingenieurgesellschaft informiert. Das Unternehmen mit Sitz in Koblenz arbeitet schwerpunktmäßig in den Bereichen Regionalentwicklung, Landentwicklung und Flächenmanagement, Landschaft und Ökologie sowie Umwelttechnik und Infrastruktur.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurde auch ein "Markt der Ideen" durchgeführt. An vier verschiedenen Ständen konnten sich Besucherinnen und Besucher über die einzelnen anstehenden Themen informieren und dort auch eigene Vorschläge machen. Folgende Bereiche erfahren nun eine Erörterung: "Land-/ Forstwirtschaft, Natur und Landschaft", "Ortsentwicklung, Nahversorgung, Soziales", "Wirtschaft und Verkehr" sowie "Tourismus, Erholung, Kultur".

Nach Abschluss des ILEK-Prozesses im Sommer 2006 können die sechs Kommunen beim Amt für Agrarordnung Siegburg als Anschlussförderung ein Regionalmanagment beantragen. Damit soll eine möglichst weitgehende und zeitnahe Realisierung der geplanten Projekte vorangebracht werden.

Veranstaltungskalender


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