Hausadresse
Stadt Bornheim
Rathausstr. 2
53332 Bornheim

Telefon: 02222 / 945-0
Telefax: 02222 / 945-126

Karneval in Bornheim, die Session 2011/2012

Wie in den vergangenen Jahren wird in Bornheim auch die diesjährige lange Karnevalssession kräftig gefeiert. In sechs Orten sind inzwischen Tollitäten in wunderschönen und gut besuchten Veranstaltungen proklamiert worden.

Alle Bornheimer Tollitäten stehen am 07. Februar 2012 beim großen Tollitätentreff in der Herseler Rheinhalle wieder gemeinsam auf der Bühne.

Machen Sie mit, feiern Sie mit Karneval bei den vielen Veranstaltungen in der Stadt Bornheim. Die genauen Informationen zu den Karnevalszügen im Stadtgebiet finden Sie hier

Keine Kurzen für Kurze!

Bürgermeister Wolfgang Henseler und Beigeordneter Markus Schnapka bitten die Bornheimerinnen und Bornheimer, Kinder und Jugendliche vor Alkoholkonsum zu schützen. Unterstützt werden sie bei ihrem Appell von der Diakonie an Sieg und Rhein, von allen Tollitäten in der Stadt Bornheim und von Bonns Polizeipräsidenten Wolfgang Albers.

Der Karneval ist ein Markenzeichen des Rheinlandes. Nirgendwo wird so gefeiert, gelacht, geschunkelt und getanzt.  Bornheim ist da keine Ausnahme: Auch in den 14 Ortschaften der Stadt „steppt der Bär“, kennt der rheinische Frohsinn keine Grenzen. Oder besser gesagt - fast keine. Bürgermeister Wolfgang Henseler:  „Kinder und Jugendlichen müssen vor Alkoholmissbrauch geschützt werden. Das ist eine Grenze, die für alle Bornheimerinnen und Bornheimer sehr wichtig sein muss. Deshalb unterstützt die Stadt Bornheim zu 100 Prozent die Aktion „Keine Kurzen für Kurze“. Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger, dieses Vorhaben mitzutragen!“

„Hier sind alle Bornheimerinnen und Bornheimer gefragt und aufgerufen, Flagge zu zeigen. Alkohol gehört nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen! Wir Erwachsenen sind diejenigen, die hierfür die Verantwortung übernehmen!“ unterstreicht Beigeordneter Markus Schnapka.

Denn: Die Gefahren des Alkohols werden deutlich unterschätzt  - gerade im Karneval. Auf einen jungen Organismus wirkt Alkohol ganz anders als bei Erwachsenen: Schon geringe Mengen verhindern Hemmungen und rationales Erkennen von Gefahren.
Alle Karnevalsregenten im Bornheimer Stadtgebiet haben sich diesen Appellen angeschlossen und werden diese in ihre jeweiligen Ortschaften weitertragen.

Bornheims Prinz Werner I. (Nettekoven)  : „Mir Tollitäte stonn voll hinger der Aktion! Mir wulle keen besoffene Pänz, die nix mie möttkrieje, am Zochrand sinn. Nä, mir wulle in strahlende Jeseechter luure, die sich met ons freue. Leev Pänz, leev Jugend: De Kontroll övver sich selvs zo verliere es nit cool sondern eenfach nur peinlich. An die Jruuse en der Zöch: Jevt der jong Lück reichlich Kamelle ävver keene Schabau. De Zäng kann mer putze, de Lävver und et Jehirn nit. Mer ungerstütze die Aktion und wääde vun ossem Prinzewaache keene Alkohol verdeele.“

„Wie in den Vorjahren werden unsere Beamten Jugendliche überprüfen und konsequent einschreiten, wenn sie  Alkoholkonsum feststellen. Mitgeführte Flaschen werden konfisziert und sofort ausgeschüttet!", kündigt Polizeipräsident Wolfgang Albers an.

Beigeordneter Schnapka: „Kinder und Jugendliche sind dann nicht nur hemmungsloser, sondern auch eher Opfer von Übergriffen bis hin zu Gewalttaten. So wurde vor Jahren in Berlin der 16jährige Lukas W. Opfer eines tödlichen Wetttrinkens – in „lustiger Runde“ wurde Alkohol zu einer tödlichen Waffe. Wir wollen verhindern, dass in der Stadt Bornheim Kinder und Jugendliche dem Alkohol ausgeliefert werden. Auch wenn Minderjährige das selbst manchmal anders sehen: Für sie darf der sonst lustige Spruch ‚Drink doch ehne mit’ nicht gelten.“

Ein Faltblatt „Keine Kurzen für Kurze“, das die Stadt Bornheim gemeinsam mit der Polizei sowie der Fachstelle Suchtprävention und Gesundheitsförderung der Diakonie an Sieg und Rhein herausgegeben hat, wird in Kneipen, Geschäften, auf den Plätzen und Straßen Bornheims verteilt. In knapper Form stellt der Text dar, wie die gesetzliche Regelung ist (z.B. kein Alkohol an unter 16jährige, keine Spirituosen, Liköre und Alkopops an unter 18jährige) und welche schädlichen Wirkungen Alkohol auf Kinder und Jugendliche hat.

Markus Schnapka bittet die Bornheimer Jecken: „Der Schutz von unseren Bornheimer Kurzen geht uns alle an. Machen Sie mit bei der Aktion ‚Keine Kurzen für Kurze!’ “ – Für Uneinsichtige soll auch dem Gesetz Respekt verschafft werden. So wird die Ordnungsbehörde der Stadt Bornheim bei begründeten Verdachtsfällen von strafbarem Verkauf, bzw. Weitergabe von Hochprozentigem an Jugendliche einschreiten und das gesetzeswidrige Handeln juristisch ahnden.

Das Durchschnittsalter des ersten Konsums von Alkohol liegt derzeit in Deutschland bei 13 Jahren, der erste Rausch wird durchschnittlich mit 14 Jahren erlebt.
Aktuell trinken etwa ein Drittel der Jugendlichen von 15 bis 17 Jahren regelmäßig Alkohol. Riskantes Trinken nimmt zu, so etwa das "Rauschtrinken" unter Jugendlichen. Außer den gesundheitlichen Auswirkungen ist die Gefahr von Unfällen im Straßenverkehr durch den Einfluss von Alkohol besonders hoch.
Ein weiteres Anliegen von Bürgermeister Wolfgang Henseler, Beigeordnetem Markus Schnapka und Bonns Polizeipräsidenten Wolfgang Albers ist der friedliche Verlauf der Karnevalsveranstaltungen.

Karneval feiern ohne Krawall, dafür mit viel rheinischem Frohsinn. Störenfriede dürften diesem berechtigten Ansinnen der Karnevalisten nicht im Wege stehen.
Polizeipräsident Wolfgang Albers lässt keinen Zweifel aufkommen, dass gegen Krawallmacher und Schläger konsequent vorgegangen wird: „Schläger, Randalierer und Unruhestifter werden wir aus dem Verkehr ziehen“. Sie müssen mit Strafverfahren rechnen.

Veranstaltungskalender


vkalender_unter

Störungsmeldung Straßenbeleuchtung

Störung der Straßenbeleuchtung bei RWE Rhein-Ruhr melden

Öffentliche Verkehrsmittel

Stadtbahnlinie 18 und 68: Haltepunkt Bornheim Rathaus
Buslinie 817 und 818: Haltestelle Rathaus

Wetter

Öffnungszeiten

  • 1. Bürgerbüro und Infozentrum
    Montag bis Mittwoch: 7.30-16.00 Uhr
    Donnerstag: 7.30-18.00 Uhr
    Freitag: 7.30-12.30 Uhr
  • 2. der Geschäftsbereich Soziales/Wohnen ist am Mittwoch geschlossen
  • 3. Fachbereich Städtebau
    Montag & Donnerstag: 8.30-12.30 Uhr
    Donnerstag: 15.00-18.00 Uhr
  • 4. alle übrigen Fachbereiche
    Montag bis Freitag: 8.30-12.30 Uhr
    Donnerstag: 14.00-18.00 Uhr

Access Keys:

[Alt + 0] - Startseite
[Alt + 1] - zum Seitenanfang
[Alt + 2] - Rathaus
[Alt + 3] - Stadtprofil
[Alt + 4] - Wirtschaft, Bauen & Stadtentwicklung
[Alt + 5] - Bildung & Kultur
[Alt + 6] - Tourismus & Freizeit
[Alt + 7] - Aktuelles
[Alt + 8] - Inhaltsverzeichnis
[Alt + 9] - Kontakt