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Karnevalisten waschen Portemonnaies aus

Selbst der Himmel schien Trauer zu tragen, als der Tross der Karnevalisten - begleitet von Nieselregen und den Trommelschlägen von Martin Franzen - am Aschermittwoch zum Herseler Rheinufer zog, um mit dem traditionellen Portemonnaie-Auswaschen das Ende der tollen Tage zu besiegeln. Viel auszuwaschen gab es allerdings nicht mehr. So überließen die Tollitäten der abgelaufenen Session die leeren Geldbörsen gleich ganz den Fluten, während Bürgermeister Wolfgang Henseler in der mitgeführten Geldkassette nur noch Konfetti vorfand. 

Die Tollitäten und Bürgermeister Wolfgang Henseler übergeben die leeren Geldbörsen dem Rhein

Nach dem Motto „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ hatten sich neben dem Prinzenpaar Heidi II. (Streller) und Walter II. (Wasgin) aus Hersel/Uedorf, Prinzessin Iris I. (Osang) aus Roisdorf, dem Mertener Dreigestirn – Prinz Helmut I. (May), Bauer Joachim (Gatzweiler) und Jungfrau Helmine (Helmut Soutschka) – sowie den Kinderprinzessinnen Franziska I. (Brünker) aus Waldorf und Joana I. (Wollsiefer) aus Walberberg auch deren Gefolge und die Ortsausschussvorsitzenden dem Trauerzug angeschlossen. Anschließend traf man sich in der Gaststätte „Prinzenhof“, um die Session Revue passieren zu lassen. Bürgermeister Wolfgang Henseler nutzte die Gelegenheit, um sich beim Vorsitzenden der Vereinsgemeinschaft Hersel-Uedorf, Willi Witte, für die Organisation des Vormittags sowie den Personen im Hintergrund, die dafür sorgten, dass die Karnevalszüge und andere Veranstaltungen reibungslos ablaufen würden. „Ihr habt das toll gemacht“, lobte Henseler nicht zuletzt auch die Tollitäten und deren Gefolge, die den Karneval in ihren Orten hervorragend repräsentiert hätten.

Bürgermeister Wolfgang Henseler fand in der städtischen Geldkassette nur noch Konfetti vor

Anschließend zog Henseler Bilanz: Die zwölfte Session, die er als Bürgermeister erlebt habe, habe unter erschwerten Bedingungen stattgefunden. Das beziehe sich auf das durchwachsene Wetter zur Zeit des Straßenkarnevals, aber auch auf die Diskussion zum Thema „Sicherheit“. „Ich habe ich im Vorfeld mit der Polizei gesprochen, sodass insbesondere bei den Weiberfastnachtszügen zusätzliche und damit insgesamt mehr Kräfte im Einsatz gewesen sind als in den Vorjahren“, erklärte der Bürgermeister. Neben den Polizeibeamten seien etwa 20 Mitarbeiter des städtischen Ordnungs- und Jugendamtes unterwegs, um Jugendschutzkontrollen durchzuführen. Insgesamt wurden dabei 1.120 Personen angesprochen und rund 250 Liter Alkohol eingezogen und vernichtet worden. Dennoch habe es auch in diesem Jahr wieder junge Leute gegeben, die von den Rettungskräften hätten versorgt werden müssen, so Henseler. An Weiberfastnacht hätten sich in den Betreuungszelten des Malteser-Hilfsdienstes in Roisdorf und des Deutschen Roten Kreuzes in Kardorf insgesamt elf Personen im Alter von 14 bis 20 Jahren zum Ausnüchtern befunden, neun weitere seien medizinisch betreut und 13 mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. Henseler kündigte an, die Kontrollen im nächsten Jahr noch einmal zu vertiefen. Auch denke die Stadt darüber nach, möglicherweise auch den Einzelhandel noch stärker auf Einhaltung des Abgabeverbotes von Alkohol an Minderjährige zu kontrollieren.

„Der Karneval bringt Menschen zusammen“, betonte der Bürgermeister. So seien insgesamt Tausende von Besuchern zu den Zügen ins Stadtgebiet gekommen. Veranstaltungen dieser Größenordnung gebe es nicht so oft in Bornheim. Die allermeisten hätten fröhlich und friedlich gefeiert. Im Vergleich dazu sei die Zahl derjenigen, die Probleme gemacht hätten, sehr gering gewesen. Nach dem Motto „Nach dem Karneval ist vor dem Karneval“ wies Henseler abschließend darauf hin, dass die Stadt 2018 den 50. Tollitätentreff feiern werde. Alle Jecken dürften sich schon jetzt auf ein besonderes Programm freuen.

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