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Bornheim, 04.05.2017

Ausstellung zu „Heinrich Böll. Leben und Werk“

Heinrich Böll als Student oder Soldat, als Familienvater oder Hobby-Maler – in der Aula der Heinrich-Böll-Sekundarschule kann man zurzeit alle Facetten ihres Namensgebers kennenlernen. Denn Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 haben eine Bilderausstellung zu Leben und Werk Heinrich Bölls vorbereitet.

<Center><i>Haben sich intensiv mit dem Namensgeber ihrer Schule beschäftigt: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9</Center></i>

Haben sich intensiv mit dem Namensgeber ihrer Schule beschäftigt: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9

Auf rund 30 DIN-A1-Tafeln wird das Leben und Wirken des Literaturnobelpreisträgers dokumentiert. So erhält man zum Beispiel Einblicke in Bölls Kindheit und Jugend, seine Schaffensperioden der 60er bis 80er Jahre und sein politisches Engagement mit dem beispielhaften Einsatz für die Menschenrechte. Zugleich lernt man aber auch den Künstler Heinrich Böll kennen. So sind farbige Romanskizzen zu sehen – darunter der Originaldruck einer Zeichnung zum Werk „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“.

Auch wird Bölls Aquarellkasten ausgestellt, den die Familie Böll der Schule als Leihgabe zur Verfügung stellt. Möglich gemacht hatte dies der Mertener Bürger und Böll-Verehrer Dieter Wienand, der die Versicherungssumme für den Kasten übernahm. Auch das Einrichtungshaus „Porta“ unterstützt die Ausstellung mit einer Schenkung von insgesamt 30 Bilderrahmen.

Auch Bürgermeister Wolfgang Henseler war beeindruckt von der Ausstellung.

Die Bilderausstellung, die Bürgermeister Wolfgang Henseler gemeinsam mit der Schulleiterin Astrid Geschwind und ihrem Stellvertreter Christoph Kaletsch eröffnete, ist noch bis zum 12. Juli 2017 montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr in der Aula der Heinrich-Böll-Sekundarschule Merten, Beethovenstr. 57, zu sehen. Nach den Sommerferien wandert sie dann ins Bornheimer Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Adenauerallee 50, wo man sie – ergänzt um Zeichnungen der AvH-Schüler zu Bölls Werken – ab dem 4. September bis zum Ende des Jahres besuchen kann.

Die Ausstellung ist Teil des „Böll-Jahrs 2017“, das die Stadt Bornheim zum 100. Geburtstag ihres Ehrenbürgers ausgerufen hat. Weitere Höhepunkte sind die Lesungen von Claudia Amm und Günter Lamprecht, die das Bornheimer Kulturforum für die zweite Jahreshälfte plant. Außerdem wird am 25. August der Heinrich-Böll-Rundwanderweg eröffnet, der – ausgestattet mit Bänken und Hinweisschildern – die Stationen von Bölls täglichen Rundgängen durch seinen letzten Wohnort aufzeigt, und eine ADFC-Fahrrad-Tour führt am 7. Oktober auf den Spuren Heinrich Bölls durch das Mertener Hügelland. Darüber hinaus sind Vorträge, Lesungen, Theateraufführungen, Kultur- und Filmabende geplant. Alle Termine findet man auf www.bornheim.de/kultur/boell-jahr-2017.

Heinrich Böll wurde am 21. Dezember 1917 in Köln geboren und starb am 16. Juli 1985 in Kreuzau (Düren). Er hatte drei Söhne: René, Raimund und Vincent. Seit 1982 lebte Heinrich Böll mit seiner Frau Annemarie bei Sohn René in Bornheim-Merten. Am 19. Juli 1985 fand der Schriftsteller auf dem Alten Mertener Friedhof schließlich seine letzte Ruhe. Das gemeinsame Grab mit seiner Frau, die 2004 verstarb, wurde von Sohn René gestaltet.

Dem Schriftsteller zu Ehren hat die Stadt Bornheim im September 1994 dem Mertener Dorfplatz, der nur wenige Meter vom ehemaligen Haus der Familie Böll an der Martinstraße entfernt ist, den Namen „Heinrich-Böll-Platz“ gegeben. Zum 25. Todestag wurde Heinrich Böll im Mai 2010 von der Stadt Bornheim postum die Ehrenbürgerwürde verliehen. Seit 2013 trägt die Heinrich-Böll-Sekundarschule in Merten seinen Namen. Eine weitere Erinnerung ist die Gedenkplatte, die die Stadt Bornheim am 16. Juli 2015 vor dem ehemaligen Haus der Familie Böll an der Martinstraße verlegen ließ.



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