So einen Nikolausmorgen hatte Bornheim noch nicht erlebt: In fast allen Kindergärten und Schulen der Stadt trommelten Kinder, Schülerinnen und Schüler und Pädagogen ab 9.00 Uhr drei Minuten lang, was das Zeug hielt. Das stadtweite Trommeln war der Start für eine Sammelaktion für die Opfer der Hungerkatastrophe in Ostafrika.
Was hat die Aktion gebracht? Die folgende Aussage einer Bornheimer Grundschülerin bringt es auf den Punkt: „Jetzt haben wir erkannt, wie gut wir es hier haben. Und wir wissen, wir können hier in Bornheim etwas gegen den Hunger in Afrika machen.“
Der Schirmherr der Aktion Bürgermeister Wolfgang Henseler und sein Beigeordneter Markus Schnapka bedankten sich bei den Akteuren in den Bornheimer Kindergärten und Schulen:
„Die ganze Stadt wurde durch Sie am Nikolaustag fühlbar und hörbar in Bewegung gebracht – das zeigt auch die beeindruckende Spendensumme von mittlerweile 11.845,04 €., die bis zum 15.12.2011 eingegangen ist.
Der Mehrwert, den Sie dadurch erreicht haben, dass sich die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt intensiv mit dem Hunger in Ostafrika und den Ursachen dafür auseinandersetzen, ist mit Geld nicht messbar. Danke dafür. Danke an Sie, danke an die Kinder, an die Schülerinnen und Schüler.“
Das Spendengeld wird mit dem Stichwort „Bornheim trommelt für Ostafrika“ an die „Aktion-Deutschland-Hilft“, ein Zusammenschluss von Hilfsorganisationen, überwiesen. Mit folgendem Link können Sie sich darüber informieren, in welcher Form die Spenden in Ostafrika zum Einsatz kommen:
www.aktion-deutschland-hilft.de/Ostafrika







