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Bornheim, 06.10.2014

Breites Bündnis für Bornheimer Erklärung gegen Fremdenfeindlichkeit: Stadtrat beschließt Bornheimer Erklärung für Respekt, Akzeptanz und Toleranz einstimmig – Auch Bürgerinnen und Bürger können sich fortan anschließen

Die Stadt Bornheim bekennt sich geschlossen zur menschenwürdigen Aufnahme, Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen und spricht sich gegen fremdenfeindliche Bestrebungen aus. Dem breiten Bündnis gegen Fremdenfeindlichkeit, das sich seit Wochen in Bornheim formiert, haben sich am Donnerstagabend, 2. Oktober 2014, alle Ratsmitglieder angeschlossen. Einstimmig beschloss der Stadtrat die Bornheimer Erklärung für Respekt, Akzeptanz und Toleranz, die der Arbeitskreis „Respekt und Akzeptanz“ erarbeitet hat. Im Arbeitskreis arbeiten Vertreter aus den Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbänden und anderen Initiativen zusammen.

Das Bündnis für Respekt, Akzeptanz und Toleranz erfährt eine breite Unterstützung: Mit dabei sind unter anderem alle Fraktionen im Bornheimer Rat, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, die Bornheimer Spargelbauern, der Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Migrantenorganisationen, Schulen sowie die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden und Einrichtungen.

„Es ist eine wirklich wunderbare Sache, dass sich in unserer Stadt die Menschen geschlossen aus Überzeugung zu den Grundwerten und zum Asyl als Grundrecht bekennen“, erklären Bürgermeister Wolfgang Henseler und Sozialdezernent Markus Schnapka. Auch der Integrationsrat der Stadt Bornheim hat sich einstimmig hinter die Bornheimer Erklärung gestellt. „Die Menschen in Bornheim setzen ein Zeichen für Asyl und gegen Fremdenfeindlichkeit. In solchen Momenten fühle ich, dass ich im richtigen Land und in der richtigen Stadt lebe“, sagt Salih Durak, Vorsitzender des Integrationsrats.

Anlass für die Initiative des Arbeitskreises „Respekt und Akzeptanz“ waren die Ereignisse in Zusammenhang mit dem Junggesellenfest in Walberberg Anfang August. Mit Flugblättern und Schmierereien versuchten rechtsradikale Initiativen, Ängste vor Flüchtlingen und Ausländern zu schüren und die Einrichtung von Wohnheimen zu verhindern.

Bürgermeister Wolfgang Henseler und Beigeordneter Markus Schnapka laden alle Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Unternehmen und Institutionen ein, sich der Erklärung anzuschließen. Dazu liegen im Info-Center des Bornheimer Rathauses, Rathausstraße 2 in Roisdorf, im Jugendamt, Brunnenallee 31 in Roisdorf, sowie im Stadtbetrieb, Donnerbachweg 15 in Waldorf, während der allgemeinen Öffnungszeiten Unterschriftenlisten aus.

Auch können diejenigen, die sich mit ihrer Unterschrift der Erklärung anschließen oder selbstständig Unterschriften sammeln möchten, sich die Erklärung gemeinsam mit einer Unterschriftenliste herunterladen und ausdrucken. Die Listen können an den Bürgermeister der Stadt Bornheim, Vorzimmer, Rathausstraße 2, 53332 Bornheim, geschickt oder im Bornheimer Rathaus, Rathausstraße 2, Raum 306, abgegeben werden.

Nachfolgend kann die Bornheimer Erklärung eingesehen werden:

 



Veranstaltungskalender


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    Montag bis Mittwoch: 7.30 - 16 Uhr
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    Freitag: 7.30 - 12.30 Uhr
    Terminvereinbarung unter Tel. 02222/945-181 oder -182
  • Amt für Schulen, Soziales, Senioren und Integration
    Die Abteilung für Soziales, Senioren ist am Mittwoch geschlossen.
    Die Abteilung Schulen folgt den allgemeinen Öffnungszeiten.
  • Bauamt und Gebäudewirtschaft
    Montag & Donnerstag: 8.30 - 12.30 Uhr
    Donnerstag zusätzlich: 15 - 18 Uhr
  • Amt für Kinder, Jugend und Familien (Außenstelle Brunnenallee 31)
    Montag bis Freitag: 8.30 - 12.30 Uhr
    Donnerstag zusätzlich: 14 - 18 Uhr
    und nach Terminvereinbarung
  • Alle übrigen Ämter
    Montag bis Freitag: 8.30 - 12.30 Uhr
    Donnerstag zusätzlich: 15 - 18 Uhr
  • Für planungsrechtliche Offenlagen gelten folgende Zeiten:
    Montag bis Mittwoch: 8 - 12.30 Uhr
    und 14 - 16 Uhr
    Donnerstag: 8 - 12.30 Uhr
    und 14 - 17.30 Uhr
    Freitag: 8 - 12.30 Uhr

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