„Hier ist alles gemacht. Bornheim ist wunderschön.“ Mit Worten der Begeisterung und der Anerkennung wartete Ryszard Mach, Präsident (Funktion vergleichbar mit der eines Bürgermeisters in Deutschland) der mit Bornheim befreundeten polnischen Stadt Zawiercie, auf, nachdem er die Stadt am Rhein am Wochenende besuchte.

Bürgermeister Wolfgang Henseler und der polnische Amtskollege Bürgermeister Ryszard Mach unterzeichnen die städtepartnerschaftliche Vereinbarung im Rathaus der Stadt Bornheim.
Bürgermeister Wolfgang Henseler hieß seinen Amtskollegen Präsident Mach, Edward Klosowski, Stellvertreter des Stadtratsvorsitzenden, und Artur Grabowski, Beauftragter des Präsidenten für EU-Fördermittel, zu einem insgesamt dreitägigen Treffen im Bornheimer Rathaus willkommen. Im Rahmen dieser Begegnung stand zu Beginn eine wichtige Amtshandlung der beiden Stadtoberhäupter an: Die Unterzeichnung der Partnerschaftlichen Vereinbarung zwischen den beiden Kommunen.
Bei der Begegnung im Rathaus waren auch zugegen: Seitens des Rates der Stadt Bornheim: 1. stellvertretender Bürgermeister Heinrich Hönig, stellvertretender Bürgermeister Frank W. Krüger, Petra Heller (CDU-Fraktion), Ute Kleinekathöfer (SPD-Fraktion), Heinz Joachim Schmitz (Fraktion B 90/Grüne), Christian Koch (FDP-Fraktion) und Heinz Müller (UWG/Forum). Seitens der Stadtverwaltung waren anwesend: Beigeordneter Markus Schnapka und Stadtverwaltungsdirektor Gerhard-Josef Brühl.
„In einem zusammenwachsenden Europa ist dies ein sehr gutes Zeichen“, meinte Bürgermeister Wolfgang Henseler in Konsens mit seinem polnischen Kollegen Ryszard Mach. Beide wünschen sich durch die Brücke zwischen ihren Kommunen vor allem weitere Kontakte für die Jugend aus den zwei Nachbarländern. Die Bande zwischen Zawiercie und Bornheim entstanden 2006 aus Kontakten zwischen der Europaschule und der Schule „II Liceum Ogolnoksztalcace im. Heleny Malczewskiej“ im oberschlesischen Zawiercie. „Von der Zusammenarbeit der heute jungen Menschen hängt die Zukunft Europas ab“, konstatierte Präsident Ryszard Mach.
Darüber hinaus sollen beidseitig interessierende Themen die partnerschaftliche Zusammenarbeit der etwa gleichgroßen Kommunen (jeweils etwa 50.000 Einwohner) prägen: Fragen der Stadtentwicklung und der Wirtschaftsförderung, Themen der Infrastruktur, der Denkmalpflege und des Umweltschutzes. Bei einer Stadtrundfahrt durch Bornheim fanden das besondere Interesse der Gäste aus Polen die Gewerbegebiete in Sechtem und Bornheim-Süd. Auch Bonn war ein Ziel für die Besucher aus Zawiercie: Bornheims 1. Vizebürgermeister Heinrich Hönig fungierte dort als Gästeführer.







