Bürgermeister Wolfgang Henseler hatte Bornheimer Schulpolitiker, Eltern- und Schülervertretungen und Schulleitungen in die Franziskus-Schule eingeladen, um mit einem „Runden Tisch“ die Weiterentwicklung des Schulstandortes Merten zu erörtern und einen Bornheimer Konsens vorzubereiten. Der Schulausschuss hatte eine entsprechende Anregung einstimmig beschlossen.
Nach einem einführenden Vortrag des Beigeordneten Markus Schnapka und einer ausgiebigen Debatte einigten sich alle Mitwirkenden - auch die anwesenden schulpolitischen Sprecher/-innen der Stadtratsfraktionen - darauf, sich für die Weiterentwicklung der Bornheimer Hauptschule zur Sekundarschule stark zu machen.
Auf der Grundlage des an der Franziskusschule entwickelten Konzeptes wird in der Sekundarschule durch Kooperation mit den weiterführenden Schulen im Stadtgebiet Bornheim und benachbarten Berufskollegs ein Bildungsangebot geschaffen, das den Zugang zu allen Schulabschlüssen eröffnet.
Aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen, dem breit gefächerten Schulangebot in Bornheim und den Nachbarkommunen und angesichts der demografischen Schülerentwicklung scheiden sowohl die Schaffung einer städtischen Realschule als auch die Gründung einer zweiten Gesamtschule aus. Um den Bildungsstandort Merten zu erhalten und das Bornheimer Bildungsspektrum auszubauen, ist der Wandel von der Hauptschule zur Sekundarschule der einzig richtige Weg und ohne Alternative.







