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Bornheim, 17.12.2011

Sekundarschule Bornheim-Merten: Großes Interesse, hohe Erwartungen

Offizielles Anmeldeverfahren startet am 13.2.2012 Die neue Sekundarschule in Bornheim-Merten kommt so richtig in Fahrt. 75 Schülerinnen und Schüler wird die Mertenener Sekundarschule aufnehmen können, und bereits 53 Voranmeldungen kann das Lehrerteam verzeichnen, obwohl der offizielle Anmeldezeitraum erst am 13. Februar 2012 beginnt. Der Rat hatte in der vergangenen Woche einstimmig den formellen Beschluss zur Errichtung der Sekundarschule in Bornheim-Merten getroffen.

Auch die Elternbefragung ergab ein eindeutiges „Ja“ zur Sekundarschule, aber aussagekräftiger als jede Statistik ist das Informationsbedürfnis und das Interesse, das die Eltern an der neuen Schulform in Merten zeigen. So war das Faltblatt, das knapp und dennoch informativ einen Überblick zur neuen Schulform verschafft, vergriffen und musste jetzt neu aufgelegt werden.

Auch die Beteiligung der Nachbarstädte entwickelt sich sehr positiv: Alfter, Bonn und Wesseling hatten schon im Vorfeld Zustimmung zur Sekundarschule Merten signalisiert. Seit dem 15.12.11 ist auch das positive Votum der Stadt Brühl öffentlich. Bürgermeister Wolfgang Henseler freut das sehr: „Uns ist ein gutes Miteinander mit unseren Nachbarn aus Brühl sehr wichtig! Es gibt so viele sinnvolle Felder, auf denen wir gut zusammenarbeiten können. Deshalb freut mich die Zustimmung aus Brühl sehr und ich danke den Brühler Vertretern in Rat und Verwaltung herzlich!“

Allein die Gemeinde Swisttal hat der Bornheimer Sekundarschule formal widersprochen – und sich dabei zugleich auch gegen die Gesamtschulgründungen in Alfter und Rheinbach gewand. „Jetzt haben wir den gesetzlichen Vorgaben folgend die Bezirksregierung gebeten, die Erörterung zwischen Swisttal und Bornheim mit dem Ziel eines Konsenses zu moderieren.“, erläutert Beigeordner Schnapka die Sachlage. „Die Gemeinde Swisttal hat in ihrem Schreiben an uns ihre Bereitschaft zu regionaler Abstimmung deutlich gemacht. Genau das ist der Weg, den wir gehen und der eine Klärung bringen wird. Bildung heißt für uns als kommunaler Schulträger: Das Selbstbestimmungsrecht der Eltern hat Vorrang vor anderen lokalen Aspekten. Das ist mit Sicherheit nicht nur in Bornheim so.“

Die Richtung, die Bornheim mit der Weiterentwicklung des Schulstandortes in Merten zur Sekundarschule geht, wird sich bald auch in den umliegenden Kommunen weiterentwickeln. „Der Zuspruch der Eltern ist dabei treibende Kraft! Bei uns ist die Sekundarschule eine tolle Ergänzung unseres hervorragendes Schulangebotes, das haben alle Beteiligten bei uns inzwischen registriert.“, verdeutlicht Bürgermeister Wolfgang Henseler. „Wir werden die Eltern und die Schülerinnen und Schüler unserer neuen Sekundarschule nach dem Anmeldeverfahren zu einem Informationsnachmittag einladen. Die Fachleute unter anderem aus unserer Verwaltung werden sich dabei allen Fragen und Informationswünschen widmen.“

Die neue Sekundarschule ist Teil des Schulkonsenses, der auf Landesebene beschlossen wurde.  Damit wird neben der Gesamtschule eine zweite „integrative“ Schulform eingeführt – mit dem Ziel, über längeres gemeinsames Lernen die Bildungschancen zu erhöhen.
Die Sekundarschule arbeitet als weiterführende Schulen mit kleineren Klassen (25 SchülerInnen). Sie ist mindestens dreizügig und eröffnet über Kooperationsvereinbarungen mit Gymnasien, Gesamtschulen oder Berufskollegs den Bildungsweg bis hin zum Abitur oder Fachabitur. Voranmeldungen sind jetzt möglich, das Anmeldeverfahren startet am 13.02.2012 und dauert bis zum 06.03.2012 .

 


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