Auf Vorschlag des Bürgermeisters hat jetzt der Rat beschlossen, die Sondervertragsgebäude auf 100% Ökostrom umzustellen. Nach öffentlicher Ausschreibung erhielt die Rheinenergie AG aus Köln den Zuschlag. Für die Jahre 2012 und 2013 kostet der grüne Strombezug die Stadt bei einem insgesamt sechsstelligen Betrag für Strom nur knapp 3.000 € mehr als im konventionellen Strommix.
Bei den Sondervertragsgebäuden handelt es sich um das Rathaus, das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, die Europaschule sowie die Grundschulen in Bornheim, Waldorf und die Bornheimer Verbundschule in Uedorf. Insgesamt 1,25 Millionen Kilowattstunden werden hier jährlich verbraucht. Durch die Umstellung auf 100% Ökostrom spart die Stadt im Folgenden jährlich rund 450 Tonnen des klimaschädlichen CO2 ein. Auch wird so kein Atomstrom mehr eingekauft.
Bornheims Bürgermeister Wolfgang Henseler ist sich sicher, die geringen Mehrkosten jährlich durch Stromeinsparmaßnahmen und Effizienzsteigerungen auffangen zu können. "Bornheim ist im Klimaschutz und beim Atomausstieg auf einem guten und wirtschaftlich leistbaren Weg ", so der Bürgermeister. „Jetzt müssen wir auch noch an der einen oder anderen Stelle durch Verhaltensänderungen zum Stromsparen kommen!“
Die Bezeichnung „Ökostrom“ umfasst alle Energiequellen, die unerschöpflich sind und sich quasi von selber erneuern – daher auch die Bezeichnung „erneuerbare Energie“. Mit dem Beitrag als Ökostromkunde, kann das Misch-Verhältnis beeinflusst werden, da das regionale Stromnetz nur in den Mengen mit Ökostrom beliefert wird, wie es angefordert wird. Das heißt, je mehr Bürger nach erneuerbaren Energien verlangen, desto mehr Ökostrom muss auch in das Netz eingespeist werden.







