Winterfütterung – Schaden oder Segen für die Vögel? Unbestritten ist, dass die Winterfütterung zur Arterhaltung nicht nötig ist. „Aber sie bietet eine gute Gelegenheit, unsere häufigsten Vogelarten zu beobachten und kennen zu lernen“ betont Irmgard Mohr, Sachbearbeiterin für Umweltfragen bei der Stadt Bornheim. Allerdings solle man darauf achten, den Vögeln mit der Fütterung nicht unbeabsichtigt zu schaden - z.B. durch Begünstigung von Krankheitserregern.
Deshalb hat die Stabstelle Umwelt die wichtigsten Regeln für die Winterfütterung in einem Infoblatt zusammengestellt. Dort gibt es Antworten auf die vier "W"-Fragen: wann füttern, wo, womit und womit nicht? Außerdem sind einige der häufig an Futterplätzen anzutreffenden Vogelarten abgebildet.
Vogelfreunde sollten z.B. wissen, dass an milden Wintertagen eine reichliche Fütterung nicht sinnvoll ist. Mit sparsamem Anfüttern kann man die Vögel aber schon an die Futterstelle gewöhnen. Mehr Futter sollte man dann bei strengem Frost anbieten, wenn es tags nicht wärmer als –5°C wird, und auch bei geschlossener Schneedecke.
Wer noch mehr dazu wissen möchte, kann das kostenlose Infoblatt im Rathaus erhalten, am Umwelttelefon unter 02222 / 945-310 anfordern oder von den Umweltseiten der Stadt Bornheim im Internet herunterladen (auf www.bornheim.de unter „Stadtprofil“ zu finden).







