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50 jecke Jahre Tollitätentreff

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Der Countdown für den Bornheimer Tollitätentreff läuft: Am Dienstag, 23. Januar 2018, geht es ab 19 Uhr in der Rheinhalle Hersel wieder hoch her. Dann wird der Bornheimer Tollitätentreff stolze 50 Jahre alt. Wer die legendäre Veranstaltung in ihrem Jubiläumsjahr nicht verpassen will, sichert sich jetzt seine Tickets.

Auch im Jubiläumsjahr dabei: Bernd Stelter. FOTO: STADT BORNHEIM

Neben allen Bornheimer Tollitäten sorgen Bernd Stelter und weitere Karnevalisten wie die Räuber, die Sandhasen Oberlar und Fritz Schopps für Stimmung. Auch die hochdekorierte Funkengarde aus der Partnerstadt Mittweida gibt sich die Ehre. Die Karten gibt es für 22 Euro bei Karin Schumacher-Lambertz im Rathaus Bornheim, Raum 301, Rathausstraße 2, karin.schumacher-lambertz(at)stadt-bornheim.de.


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Festschrift zum jecken Jubiläum liegt aus

Zum jecken Jubiläum legt die Stadt Bornheim eine umfangreiche Festschrift vor. Neben einer ausführlichen Chronik und ausgewählten Künstlerporträts finden sich darin Interviews mit Persönlichkeiten, die den „Tolli“ von Beginn an erlebt und geprägt haben. Natürlich erinnern auch zahlreiche Fotos an die Höhepunkte der letzten fünf Jahrzehnte.

Als Geburtsstunde des Tollitätentreffs gilt die legendäre Karnevalssitzung, die im Jahr 1969 in der Johann-Walraff-Schule stattfand. Inzwischen gehört der „Tolli“ zu Bornheim wie der Rhein, das Vorgebirge und der Spargel, der dort wächst. Mit dem Umzug in die Rheinhalle 1980 und den Auftritten hochkarätiger Künstler wie dem Colonia Duett, den Bläck Fööss, den Höhnern und Bernd Stelter ist der Tollitätentreff inzwischen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Die 100-seitige Festschrift liegt ab sofort kostenlos u.a. im Rathaus und dessen Außenstellen aus.


Viele Höhepunkte aus Musik, Rednern und Tanz und ein Heiratsantrag

Mehr als 500 Jecke strömten in die Herseler Rheinhalle, um bei der 49. Auflage des Bornheimer Tollitätentreffs dabei zu sein. Sie bejubelten die amtierenden Prinzen und Prinzessinnen aus Bornheim, Hersel-Uedorf, Merten, Roisdorf und Waldorf sowie den Bonner Werkstätten ebenso wie die Redner, Tanzgruppen und Bands.

Bei der Bornheimer Sitzung bilden die Tollitäten traditionell den Elferrat

Bei der Bornheimer Sitzung bilden die Tollitäten traditionell den Elferrat

Eröffnet wurde die beliebte Sitzung in der bunt geschmückten Herseler Rheinhalle von Bürgermeister Wolfgang Henseler, der diesmal in rot-weißer Uniformjacke erschienen war und damit seine Sympathie für den 1. FC Köln zum Ausdruck brachte. Henseler begrüßte insbesondere die zahlreichen Ehrengäste, darunter Ehrenbürgermeister Wilfried Henseler und eine von Oberbürgermeister Ralf Schreiber angeführte Delegation aus der Partnerstadt Mittweida.

Anschließend übergab der Bürgermeister das Kommando an Sitzungspräsident Wolfgang Raschke, der zu den begleitenden Klängen der Kapelle „Los Ultimos“ und unter dem Jubel der Jecken im Saal den Elferrat sowie die amtierenden Tollitäten einmarschieren ließ: Prinz Christian II. (Peters) und Prinzessin Katrin II. (Scherner) von den Bonner Werkstätten, Prinz Matthias II. und Prinzessin Andrea II. (beide Schlegel) aus Bornheim, Prinz Jan I. (Valentini-Stengert), Bauer HeiJo (Heinz-Josef Müsseler), Jungfrau Nobsi (Norbert Wrobel) aus Hersel-Uedorf, Prinzessin Aggi I. (Olligschläger-Loedel), Bauer Wilma I.(Fieber), Jungfrau Ruth I. (Pesch) aus Merten, Prinzessin Sandra II. (Romes) aus Roisdorf und Kinderprinzessin Annika I. (Kluth) aus Waldorf.

Ein Antrag vor gut 500 Besuchern: Die ehemalige Hersel-Uedorfer Prinzessin Heidi Streller wurde von ihrem Prinzen Walter Wasgin überrascht

Ein Antrag vor gut 500 Besuchern: Die ehemalige Hersel-Uedorfer Prinzessin Heidi Streller wurde von ihrem  Prinzen Walter Wasgin überrascht

Für den ersten Gänsehautmoment des Abends sorgte jedoch der Ex-Prinz von Hersel-Uedorf, Walter Wasgin. Als die letztjährigen Tollitäten vom Sitzungspräsidenten verabschiedet wurden, nutzte Walter die Gelegenheit, um sich bei seiner Prinzessin Heidi Streller für die Unterstützung zu bedanken und ihr noch auf der Bühne einen Heiratsantrag zu machen. "Ich lieb dich doch, du Jeck", meinte Heidi und schob ein laut vernehmliches "Ja!" hinterher.

Mit Fastelovendshits und eingekölschten Schlagerklassikern wie "He am Rhing", "Ich war noch niemals in New York" oder "Ich hab gute Laune" brachten die "Rabaue" mit Frontmann Alex Barth und dem singenden Schlagzeuger Albert Detmer das Publikum auf Betriebstemperatur. Bauchredner Klaus Rupprecht hatte seinen Affen "Willi" mitgebracht. Dem Affen das freche Mundwerk stopfen zu wollen, erwies sich als aussichtsloses Unterfangen. So trieb "Willi" seinem Gefährten in einem Quiz die Schamesröte ins Gesicht: "Wegbeschreibung zur Nahrungsaufnahme" – Antwort: "Dort-Mund" oder "Redeverbot für Pegida-Anhänger!“ – Antwort: "Braun-Schweig".

Wicky Junggeburth schnappte sich bei seinem Auftritt kurzerhand die Tollitäten

Wicky Junggeburth schnappte sich bei seinem Auftritt kurzerhand die Tollitäten

Zwischendurch stellte der Sitzungspräsident die amtierenden Tollitäten ein wenig genauer vor und Bürgermeister Henseler verlieh ihnen den aktuellen Bornheimer Karnevalsorden. Mit Wicky Junggeburth betrat anschließend ein ganz Großer des Kölner Karnevals die Bühne. Bei allem, was er tut, merkt man dem 66-Jährigen an, dass er seine Heimat, das rheinische Brauchtum und insbesondere den Karneval liebt. Er erinnerte unter anderem an die legendären Horst Muys und Trude Herr und sang "Jecke Saache metzemaache, drüvver laache", gemeinsam mit allen Tollitäten "Eimol Prinz zo sin" und schmetterte als Zugabe "En Kölle am Rhing bin ich jebore" von den Bläck Fööss". Auch Sitzungspräsident Wolfgang Raschke zeigte sich von dem karnevalistischen Urgestein begeistert und lud ihn spontan zum 50. Tollitätentreff im nächsten Jahr ein.

Die Fidele Bröhler Falkenjäger nahmen die Bühne ein

Die Fidele Bröhler Falkenjäger nahmen die Bühne ein

Mit einer Armada von 56 Personen marschierte die KG Fidele Bröhler Falkenjäger in den Saal, um mit kölschen Klassikern, vor allem aber seinem Tanzpaar Marianna Fengler und Daniel Eberhard das Publikum zu begeistern. Et Klimpermännchen dachte anschließend laut darüber nach, was wohl geworden wäre, wenn die Heiligen drei Könige Königinnen oder Adam und Eva statt im Paradies in China geboren worden wären. Und in einem finalen "Kölsch-Medley" bot er Evergreens wie "En d'r Kayjass Nummer Null ", "Die Mösch", "Och, wat wor dat fröher schön doch en Colonia" oder "Einmal am Rhein" auf einen Schlag.

Anschließend betraten die aktuellen Tollitäten noch einmal die Bühne, da sie für einen guten Zweck Spenden gesammelt hatten. Prinz Aggi I. (Olligschläger-Loedel) gab bekannt, dass gut 900 Euro zusammengekommen seien und bat darum, die Tausend an diesem Abend noch voll zu machen. Die Bornheimer ließen sich nicht lumpen, sodass Aggi noch auf der Bühne weitere Scheine entgegen nehmen konnte. In diesem Jahr kommt die Spende der Bornheimer Strauf-Pies-Stiftung zugute, die sich um Menschen kümmert, die unverschuldet in Not geraten.

Die Drummerholics bildeten den Auftakt des fulminanten Finales

Die Drummerholics bildeten den Auftakt des fulminanten Finales

Mit ihrer Performance heizten im Anschluss die „Drummerholics“ dem Publikum kräftig ein. Das Quintett aus dem Rhein-Erft Kreis absolviert seine erste Karnevalssession und feierte auch in Bornheim Premiere. Eine beeindruckende Vorstellung boten schließlich die Tänzerinnen und Tänzer des Westerwaldsterne Tanzcorps Blau-Weiß Uckerath. Mit einer gelungenen Mischung aus Tanz und Akrobatik nutzten die „fliegenden“ Tänzerinnen die komplette Höhe der Rheinhalle.

Literatin Karin Schumacher-Lambertz mit Dieter-Kremer-Gedächtnismedaille ausgezeichnet

Literatin Karin Schumacher-Lambertz mit Dieter-Kremer-Gedächtnismedaille ausgezeichnet

Bevor die Bonner Brass & Marching-Band "Querbeat" den musikalischen Schlusspunkt setzte, wartete auf die Literatin des Tollitätentreffs Karin Schumacher-Lambertz eine besondere Ehrung. Im Namen aller Orts- und Vereinsgemeinschaftsvorsitzenden überreichte ihr der Mertener Josef Breuer die Dieter-Kremer-Gedächtnismedaille. Die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung erhielt sie in Anerkennung ihrer Verdienste um den Bornheimer Karneval, ist sie doch als Literatin seit 18 Jahren für das Programm des Tollitätentreffs verantwortlich.


Tollitätentreff 2017 – Bildergalerie

Bericht aus 2017


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