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Stadt Bornheim
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Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen in Bornheim

Aktuelles



Gegendarstellung zum Artikel der ABB im „Wir Bornheimer“ vom 5. März 2016

In der Ausgabe des „Wir Bornheimers“ Nr. 9 von Samstag, 5. März 2016, war ein Artikel aus der Arbeit der Parteien von der ABB (ViSdPR Paul Breuer) abgedruckt, in dem eine Vielzahl von Falschaussagen aneinandergereiht waren. Um unnötigen Missverständnissen in der Öffentlichkeit vorzubeugen, sieht sich die Stadt Bornheim zu einer Gegendarstellung veranlasst.


Gastfamilien für minderjährige Flüchtlinge gesucht

Die Stadt Bornheim sucht Gastfamilien, die unbegleitete minderjährige Flüchtlinge für kurze Zeit oder auf Dauer, also bis zur Volljährigkeit, in ihren Haushalt aufnehmen. Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen ein familiäres Umfeld zu bieten, das ihnen Schutz, Sicherheit und Erholung von den Strapazen der Flucht ermöglicht. Die Gastfamilien werden dazu materiell unterstützt und bei Bedarf von pädagogischen Fachkräften begleitet.  
Was die Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg nach Deutschland erlebt haben, lässt sich häufig nur erahnen. Oft wurden sie von ihren Eltern getrennt oder – in der Hoffnung auf ein besseres Leben – allein auf die Flucht geschickt. Bei ihrer Ankunft in Deutschland sind sie durch ihre Erlebnisse auf der Flucht meist traumatisiert; zudem stehen sie einer völlig fremden Kultur und Sprache gegenüber. Daher benötigen sie besonders viel Unterstützung und Sicherheit, um sich bei uns integrieren zu können.
Wer einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling bei sich aufnehmen möchte, muss ihm ein stabiles soziales Netz bieten. Dies braucht keine Familie im herkömmlichen Sinne zu sein, auch Paare, Singles oder Lebensgemeinschaften sind als neue Bezugspersonen willkommen. Sie sollten jedoch Erfahrung im Umgang mit Jugendlichen haben und bereit sein, sich auf den jungen Menschen einzulassen und offen mit dessen sozialer Herkunft, Nation und Religion umzugehen. Außerdem braucht man eine gesicherte finanzielle Grundlage und muss ein erweitertes Führungszeugnis sowie ein ärztliches Attest vorlegen.


Wohnraum für Flüchtlinge und Flüchtlingsfamilien melden

Die Stadt Bornheim sucht zur Unterbringung von Flüchtlingen und Flüchtlingsfamilien dringend freie Wohnungen oder leerstehende Häuser. Wie in anderen Kommunen nimmt auch in Bornheim die Zahl der Flüchtlinge stark zu, so dass zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten benötigt werden.

Gesucht werden insbesondere kleine Wohnungen und komplette Häuser mit einzelnen Wohnungen. Interesse besteht aber auch an größeren Wohnungen. Aufgrund der derzeit stetig hohen Anzahl an Neuzuweisungen kommen darüber hinaus auch Hallen in Betracht.

Wer Wohnraum vermieten und helfen möchte, sendet bitte eine E-Mail an info(at)stadt-bornheim.de. Die Stadt Bornheim zahlt marktübliche Mieten.


Mittel für Flüchtlingsunterbringung reichen nicht

Zur Ankündigung der Landesregierung, einen erhöhten Betrag für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen bereitzustellen, nimmt Bürgermeister Wolfgang Henseler wie folgt Stellung: „Ich erwarte eine 100-prozentige Kostenerstattung durch Bund und Land. Denn die jüngst angekündigten Mehrzuwendungen reichen keinesfalls aus und lenken darüber hinaus von der Kostenunterdeckung, die im Jahr 2015 entstanden ist, ab.“

Wie die anderen Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis hat auch die Stadt Bornheim eine große Summe der Kosten bisher nicht erstattet bekommen. Allein Bornheim ist für das Jahr 2015 mit 1,7 Millionen Euro in Vorleistung gegangen. Geld, das die Kommune nicht entbehren kann, da sie sich im Haushaltssicherungskonzept befindet und im Nachtragshaushalt für 2015/2016 ein Defizit von 11,5 Millionen Euro ausgewiesen wird.

„Wir haben alle Hände voll zu tun, um unsere Aufgaben vor Ort zu erledigen. Wir haben die Diskussionen mit allen Betroffenen zu führen, wir müssen ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter motivieren. Deshalb habe ich kein Verständnis dafür, dass die Kostendeckung nicht gegeben ist – bei allen Herausforderungen, die die Kommunen bei der Betreuung und Unterbringung von Flüchtlingen zu bewältigen haben. An dieser Stelle stehen eindeutig Bund und Land in der Pflicht“, betont Bürgermeister Henseler. Dabei stellt der Bürgermeister vier Dinge heraus:

1. Alle Aufgaben der Kommunen zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen unterliegen in vollem Umfang der Konnexität.

2. Die Kosten aus 2015, die bisher nicht erstattet worden sind, müssen beglichen werden.

3. Die ursprünglich festgelegte Pauschale von 10.000 Euro pro Flüchtling reicht nicht aus, um die Aufwendungen in den Kommunen abzudecken, und muss erhöht werden.

4. Auch die Zahlen, die die Landesregierung für das Jahr 2016 zur Kostenerstattung zugrunde legt, bringen keinen Kostenausgleich, da diese weitere Zuweisungen nicht berücksichtigen. Es ist jedoch mit einem weiteren Anstieg der Flüchtlingszahlen zu rechnen. Hier sind festgelegte Stichtage zur weiteren Anpassung zwingend erforderlich.

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, sei eine gemeinsame Haltung der Kommunen unabdingbar, so Henseler weiter. Daher werde er diese vier Punkte mit in die Hauptausschusssitzung des Städte- und Gemeindebundes nehmen. Sie findet am 2. und 3. März 2016 in Soest statt. Auch werde der Kämmerer Ralf Cugaly die Forderungen bereits beim Treffen der Kämmerer am morgigen Donnerstag, 25. Februar, in Swisttal diskutieren.

„Wir sind der festen Auffassung, dass alle Aufgaben der Kommunen zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen der Konnexität in vollem Umfang unterliegen“, macht Bürgermeister Wolfgang Henseler unmissverständlich klar.


Spendenaktion "Asyl für Bornheim" gestartet

Zur Hilfe für Flüchtlinge und Flüchtlingsfamilien hat die Stadt Bornheim die Spendenaktion "Asyl in Bornheim" ins Leben gerufen und ein Spendenkonto eingerichtet. Menschen, die mit Geldspenden Flüchtlingen und Flüchtlingsfamilien in ihrer Not helfen möchten, können den gewünschten Betrag unter Angabe des Verwendungszwecks "Asyl in Bornheim" auf das Konto der Stadtkasse Bornheim mit der internationalen Banknummer DE09 3806 0186 0010 0200 50 einzahlen.

Spenden und ehrenamtliche Hilfen koordiniert die Stadt Bornheim im Zusammenwirken mit der Caritas, die die Sozialarbeit für Flüchtlinge in Bornheim verstärkt. Die Stadt fördert dies mit der Übernahme von Personal- und Sachkosten.


Veranstaltungskalender


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Öffentliche Verkehrsmittel

Stadtbahnlinie 18 und 68: Haltepunkt Bornheim Rathaus
Buslinie 633, 817 und 818: Haltestelle Rathaus

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    Montag bis Mittwoch: 7.30 - 16 Uhr
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    Freitag: 7.30 - 12.30 Uhr
    Terminvereinbarung unter Tel. 02222/945-181 oder -182
  • Amt für Schulen, Soziales, Senioren und Integration
    Die Abteilung für Soziales, Senioren ist am Mittwoch geschlossen.
    Die Abteilung Schulen folgt den allgemeinen Öffnungszeiten.
  • Bauamt und Gebäudewirtschaft
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    Donnerstag zusätzlich: 15 - 18 Uhr
  • Amt für Kinder, Jugend und Familien (Außenstelle Brunnenallee 31)
    Montag bis Freitag: 8.30 - 12.30 Uhr
    Donnerstag zusätzlich: 14 - 18 Uhr
    und nach Terminvereinbarung
  • Alle übrigen Ämter
    Montag bis Freitag: 8.30 - 12.30 Uhr
    Donnerstag zusätzlich: 15 - 18 Uhr
  • Für planungsrechtliche Offenlagen gelten folgende Zeiten:
    Montag bis Mittwoch: 8 - 12.30 Uhr
    und 14 - 16 Uhr
    Donnerstag: 8 - 12.30 Uhr
    und 14 - 17.30 Uhr
    Freitag: 8 - 12.30 Uhr

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