Burg (Schloß) Rösberg
Die Rösberger Burg entstand wohl im 12. Jahrhundert. Nach mehreren Besitzerwechsel fiel sie im Jahre 1629 an den kurfürstlichen Kammerherrn Gaudenz Freiherr von Weichs. Dessen Enkel ließ 1731 durch den berühmten Baumeister Johann Conrad Schlaun die Anlage nach Stilmitteln des rheinisch-westfälischen Barocks aufwendig umgestalten. Leider fiel die schöne Burganlage in der Nacht vom 26./27. Februar 1941 einem Bombenangriff zum Opfer und brannte völlig aus. Bei den umfangreichen Wiederaufbaumaßnahmen in den 1990er Jahren ist die Burg als Wohnanlage völlig erneuert worden.
Die Pfarrkirche St. Markus wurde 1707 in der Mitte des Dorfes errichtet und wird von dem alten Friedhof des Ortes umkreist. In den Bau wurde der feste quadratische Burgfried, der früher dort befindlichen Grafenburg, als Kirchturm mit einbezogen. Besondere Merkmale des barocken Saalbaus sind zudem die sechs Buntglasfenster von 1707, die die Wappen des Kurfürsten Joseph Clemens und anderer adliger Stifter zeigen. Die Pfarrpatronen haben auch jeweils eine nach ihnen benannte Kirchenglocke, zum einen die Markusglocke für St. Markus von 1556 und zum anderen die Agnesglocke für St. Agnes aus dem Jahr 1649.







