Hausadresse
Stadt Bornheim
Rathausstr. 2
53332 Bornheim

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Roisdorf

Die Wolfsburg ist eine typische rheinische Wasserburg mit Haupthaus und Vorburg. Errichtet hatte sie etwa in der Mitte des 15. Jahrhunderts die Familie Wolff von Bergheimersdorf, der sie ihren Namen verdankt. Im Jahre 1626 wurde die Burg durch einen Querbau ergänzt. Ab 1721 im Besitz der Familie von Waldbott-Bassenheim, wurde die Vorburg im Barockstil umgestaltet, der Torturm stammt aus dieser Phase. Im frühen 19. Jahrhundert diente die Wolfsburg als Ausflugslokal und Erholungsstätte, als der Freiherr von Carnap in einen Versuch unternahm, Roisdorf zu einem Kurort auszubauen. Zu dieser Zeit waren sogar Prominente wie Ernst Moritz Arndt oder der preußische Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm IV. Gäste in der Wolfburg. Schließlich kaufte 1888 der damalige Ortsvorsteher Wilhelm Rech die Anlage, die bis zum heutigen Tag im Familienbesitz ist. 

Haus Wittgenstein wurde 1844/45 durch den Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner im Auftrag des Bankiers von Wittgenstein als klassizistischer Putzbau errichtet. Dazu wurde ein künstliches Plateau am Vorgebirgshang aufgeschüttet. Wittgenstein, zugleich Präsident des Kölner Dombauvereins, nutzte die Villa mit dem großzügigen Park als Sommersitz. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fiel Haus Wittgenstein durch Erbfolge an die Familie von Kesseler. Es erfuhr wechselnde Nutzungen, z. B. von 1945-52 als Residenz von Prinzessin Armgard zur Lippe-Biesterfeld, der Mutter von Prinz Bernhard der Niederlande, bevor 1952 der Um- und Ausbau zu einem privaten Sanatorium erfolgte. Nach dem Verkauf an die Partei der Grünen 1984 wurde Haus Wittgenstein zur Tagungsstätte, später zur Bundesgeschäftsstelle. Mittlerweile beherbergt die Anlage ein christliches Missionszentrum.

Der Kamelleboom lässt Bonbons "regnen"

Bei fast allen Wanderungen durch den Wald auf den Höhen des Naturparks Kottenforst Ville oberhalb der Golfplatzanlage Römerhof stößt man auf ihn: den "Kamelleboom" (Kamellenbaum). Er ist Mittelpunkt einer platzartigen Lichtung, auf die mehrere Waldwege zulaufen. Der wichtigste von ihnen ist die Alfterer Hufebahn, Grenzweg zwischen der Gemeinde Alfter und der Stadt Bornheim.

Zwar ist der Lindenbaum noch jung, doch weist ein Inschriftstein darauf hin, dass er den so genannten "Kamelleboom" ersetzt, der von 1476 bis 1976 an dieser Stelle gestanden habe. Wie der Baum zu seinem seltsamen Namen gekommen war, wissen viele Eltern ihren Kindern nicht nur zu erzählen, sondern auch an Ort und Stelle zu demonstrieren: Wenige Meter von der jungen Linde entfernt, gleichsam als Denkmal seiner selbst, in einen Betonsockel eingegossen, steht der hohle Baumstamm des alten Kamellebooms und auch bei ihm funktioniert das kleine Wunder noch genau so wie zu jener Zeit, als der alte Eichbaum noch grünte: Wenn ein Kind neugierig seinen Kopf in die Höhlung des Baumstamms steckt, regnet es von oben Kamelle, also Süßigkeiten nieder. Die Kinder sind begeistert, auch wenn sie rasch erkennen, dass die Kamellen aus einem Plastikrohr fallen, in das sie die Eltern von oben hineingeworfen haben.

Katholische Pfarrkirche St. Sebastian

Am 1. Mai 1876 wurde der dreischiffige, im neuromanischem Stil nach den Plänen von Heinrich Nagelschmitt errichtete  Kirchenbau eingeweiht. Die Kirche wurde im Jahre 1969 wegen Baufälligkeit geschlossen und mit Ausnahme des Kirchturmes 1980 abgerissen. Den noch heute erhaltenen Glockenturm, der erst 1896, also 20 Jahre nach der Einweihung der Kirche errichtet wurde, setzte man nach dem Abriss des übrigen Gebäudeteils instand. Anstelle des ehemaligen Schiffes wurde eine dreiseitige, flache Apsis aus Backstein angebaut, die sich dem neuromanischen Stil anpasst. 

Das neue Gotteshaus entstand im Basilikastil der Neuromantik und wurde aus, in dem Ort hergestellten, Backziegeln errichtet. Im Inneren beherbergt die Pfarrkirche barocke Holzstatuen von den Pestpatronen St. Rochus und St. Sebastianus, sowie eine Statue der heiligen Gottesmutter mit dem Jesuskind aus dem 16. Jahrhundert. 

Heimatblick

Lassen Sie Ihren Blick über das Vorgebirge bis hinunter zum Rhein schweifen und genießen Sie den unvergesslichen Ausblick. Mitunter ist der Heimatblick ein ideales Plätzchen für eine erholsame Pause, bevor es weiter geht Richtung Rhein. 

Auf dem Vorgebirgskamm, zwischen Bornheim und Alfter, bietet der so genannte "Heimatblick" auf 150 Meter Höhe über NN eine weite Aussicht über die Kölner Bucht, bis hin zum Siebengebirge. Die dortige Gastronomie ist leider momentan geschlossen.

Der Förderverein Haus der Alfterer Geschichte e. V. widmet sich der Erhaltung der historischen Christusstatue und des sogenannten "Friedensweges" am Heimatblick. Die Seite http://www.friedensweg.info/ erläutert die Geschichte und Bedeutung dieser interessanten Denkmale und informiert über die Arbeit des Vereins.

 Entertainment- und Bowlingcenter

Das 2007 im Gewerbegebiet Bornheim-Süd neu eröffnete Bowling- und Entertainment-Center ist inzwischen der Anziehungspunkt für Jung und Alt.

Auf insgesamt rund 2100m2 bietet das Center neue Bowlingbahnen, ein Restaurant- und einen Barbereich. Außerdem steht ein multifunktionaler Eventraum, ein großer Biergarten, sowie ein Spielraum für die kleinsten Besucher zur Verfügung.


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    Donnerstag zusätzlich: 14 - 18 Uhr
    und nach Terminvereinbarung
  • Alle übrigen Ämter
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  • Für planungsrechtliche Offenlagen gelten folgende Zeiten:
    Montag bis Mittwoch: 8 - 12.30 Uhr
    und 14 - 16 Uhr
    Donnerstag: 8 - 12.30 Uhr
    und 14 - 17.30 Uhr
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