Es ist ein schöner Brauch, anlässlich der Hochzeit oder der Geburt eines Kindes einen Baum zu pflanzen. Aber nicht jeder, der dies gerne tun würde, verfügt über einen Garten, in dem dies möglich wäre. Daher hat der Rat der Stadt Bornheim 1999 beschlossen, dass die Stadt ein geeignetes Grundstück für Hochzeits- und Kinderbäume zur Verfügung stellen soll.
Wegen der Bedeutung von Streuobstwiesen für unser Landschaftsbild und für den Naturschutz werden daher im Rahmen der "Hochzeits- und Kinderbaum"-Aktion hochstämmige Obstbäume auf städtischen Wiesen angepflanzt. Zur Auswahl stehen folgende Obstsorten (nach Absprache können auch noch andere Sorten gepflanzt werden):
- Rheinischer Bohnapfel, Rheinischer Winterrambur, Schöner aus Boskoop
- Gellerts Butterbirne
- Wangenheimer Frühzwetschge
- Große Schwarze Knorpelkirsche
Ursprünglich waren auch noch Walnuss und Esskastanie mit "im Angebot". Davon wurden aber schon so viele gepflanzt, dass der restliche Platz nun Obstbäumen vorbehalten werden soll.
Ein erstes Grundstück im Naturschutzgebiet "An der Roisdorfer Hufebahn", das die Stadt im Rahmen des Ausgleichs für Eingriffe durch Baumaßnahmen erworben hat, wurde 2003 und 2004 komplett bepflanzt. Nun wird die Aktion auf einer Wiese bei Rösberg fortgesetzt. Diese Fläche, ebenfalls mit Ausgleichsgeldern erworben, hat die Stadt bereits randlich mit Sträuchern bepflanzt, die sich zu einer einrahmenden Hecke entwickeln. Dort haben inzwischen vier weitere Pflanzktionen stattgefunden - im Dezember 2006, im Februar 2008, im Januar 2009 und zuletzt am 27. Februar 2010.
Hier können sich bei weiteren Pflanzaktionen auch Bürgerinnen und Bürger beteiligen, die einen anderen Anlass haben oder einfach so gerne einen Obstbaum pflanzen würden. Außer einem einmaligen Beitrag von 50 € fallen für die Pflanzenden dabei keine weiteren Kosten an.
Interessenten können sich bei Irmgard Mohr und Manuela Burchert von der Stabsstelle Umwelt und Agenda melden (02222/945-310 und -307).









