Seit 2007 können die Bürgerinnen und Bürger Alt-Aluminium im Bornheimer Rathaus abgeben. Dies geht auf die damals gegründete Schülerfirma WWA (Wir wollen Aluminium) des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums zurück. Nachdem die verantwortliche Lehrerin, Gisela Echterhoff, weggezogen und die Schülerfirma aufgelöst worden ist, sorgt ab Dezember 2010 die Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland – BUND – dafür, dass das im Rathaus abgegebene Aluminium abgeholt, zwischengelagert und zum Metallverwerter gebracht wird. Der dort erzielte Erlös soll in das Projekt "Quarzgrube Brenig" des BUND fließen.
Aluminium ist ein Material, das bei der Herstellung große Mengen Energie verbraucht. Sortenrein gesammelt ist es gut zu recyceln, wobei nur 6% der Primärenergie gebraucht werden. Trotzdem: an erster Stelle sollte die Vermeidung von Aluminium stehen. Meistens gibt es Alternativen, z.B. Butterbrotdose statt Alufolie.
An zweiter Stelle steht das Recycling. In den Sammelbehälter im Foyer des Rathauses können grob gereinigte Schalen, Dosen, Jogurtdeckel und Folien gegeben werden. Im Zweifelsfall lässt sich mit Hilfe eines kleinen Magneten feststellen, ob etwas aus Aluminium ist: dieses ist nicht magnetisch und lässt sich so gut von anderenMetallen unterscheiden.
Nicht in diese Sammlung gehören z.B. Blisterverpackungen von Tabletten, denn sie bestehen überwiegend aus Kunststoff.
Mit der Beibehaltung der Sammelstelle unterstützt die Stadt Bornheim weiterhin das Alu-Recycling. Für weitere Fragen steht Irmgard Mohr (02222/945-310) zur Verfügung. Ansprechpartnerin beim BUND ist Ute Köhler (0228/2438257, ute.koehler@bund-rsk.de), weitere Infos zur Arbeit der BUND-Kreisgruppe hier.
Übergabe der Sammlung von der Schülerfirma "WWA" an die Kreisgruppe des BUND am 3. Dezember 2010
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