Rücksicht auf nistende Vögel nehmen

Mit dem nahenden Frühling beginnen die Sträucher und Bäume wieder auszutreiben. Wer jetzt aber noch Hecken oder Gebüsche zurückschneiden möchte, sollte sich beeilen. Weil vor allem Vögel gerne in Hecken und Sträuchern nisten, beginnt am 1. März eine Schutzzeit für Hecken, Wallhecken, Gebüsche, Röhricht und Schilf. Anschließend ist es laut Bundesnaturschutzgesetz bis zum 30. September verboten, Hecken zu schneiden oder zu roden.

Vögel nisten gerne in Hecken und Sträuchern

Ausgenommen sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Pflanzenzuwachses. Aber selbst wenn nur der Zuwachs zurückgeschnitten wird, sollte vor dem Schnitt geprüft werden, ob sich ein bewohntes Nest in der Hecke befindet. Ist das der Fall, bittet das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bornheim darum, den Rückschnitt erst nach der Brutzeit vorzunehmen oder wenigstens den Nestbereich großzügig auszusparen. Denn das Bundesnaturschutzgesetz verbietet es, Lebensstätten wild lebender Tiere ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder gar zu zerstören.

Der Rhein-Sieg-Kreis hat 2009 zu diesem Thema das Informationsblatt "Die Hecke und ihr Schnitt: Insektennahrung, Igelheim, Vogelschutz" herausgegeben. Nähere Informationen dazu gibt es beim Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bornheim unter 02222 945-310 oder per E-Mail an umwelt(at)stadt-bornheim.de.