An heißen Tagen junge Bäume vor der Haustür gießen

Bäume verschönern nicht nur das Stadtbild, sie tragen auch zum Wohl von Mensch und Tier bei. Sie spenden Schatten, nehmen Wasser, Staub und CO2 auf und geben kühle, sauerstoffhaltige Luft ab. So werden jährlich etwa 7 Tonnen Staub gefiltert, 2,2 Tonnen CO2 gebunden und 1,8 Tonnen Sauerstoff produziert. Zudem sind Bäume Lebensraum und Nahrungsquelle vieler Tierarten.

Besonders junge und neu gepflanzte Bäume, die noch keine fünf Jahre lang an ihrem Standort stehen und noch keine tieferen Wurzeln schlagen konnten, leiden schnell unter Hitze und brauchen dringend Wasser. Daher bittet die Stadtverwaltung alle Bürger, die städtischen Bäume vor ihrer Tür an trockenen Tagen zu gießen. Dies gilt vor allem von Anfang April bis Ende September.

Je nach Größe des Baums sollten täglich 1 bis 3 Eimer Wasser in die Nähe des Stammes gekippt werden – am besten früh am Morgen. Denn wenn es draußen noch recht kühl ist, verdunstet kaum Gießwasser und die Erde kann die Feuchtigkeit gut aufnehmen. Auch sind die Bäume dann tagsüber ausreichend mit Wasser versorgt. Beim Gießen von Straßenbäumen sollte man außerdem darauf achten, dass das Wasser auch wirklich vom Erdreich aufgenommen wird – insbesondere, wenn der Baum von Gitterplatten, Bürgersteigen und Asphalt umgeben ist.