Kunstrasen in Bornheim ist Best Practice

Wenn Vertreter der Stadt Neuwied die rund 80 Kilometer lange Strecke nach Bornheim zurücklegen, hat das einen besonderen Anlass: Die Kommune bei Koblenz will zum ersten Mal auf einer städtischen Fläche Kunstrasen verlegen – und Bornheim bietet auf diesem Gebiet Best Practice.

Kita-Planer aus Neuwied lassen sich vom Bornheimer Kunstrasen inspirieren. FOTO: STADT BORNHEIM

So präsentierte Gregor Tollens vom Bornheimer Umwelt- und Grünflächenamt Kita-Planern und -Leiterin aus Neuwied die neu angelegte Außenfläche der Bornheimer Kita „Rilkestraße“ und den neuen Spielplatz am Lichtweg in Widdig.

„Wir wollen bei einer unserer Kitas in einem rechteckigen Innenraum ein Spielgelände mit Naturcharakter für 75 Kinder schaffen. Auf der rund 500 Quadratmeter großen Fläche soll auch erstmals Kunstrasen verlegt werden. Und das hier ist der Idealfall“, lobt Gärtnerbaumeister Armin Bärz vom Stadtbauamt Neuwied das Spielgelände der Kita „Rilkestraße“. Die Kombination aus Kunstrasen und Holz sei genau das, was ihm für die Kita „Rommersdorf“ vorschwebt.

Gemeinsam mit Kita-Leiterin Pia Nowak und Spielraumplaner Harald Schwer vom Neuwieder Jugendamt nahm er insbesondere die Übergänge von Naturrasen zu Kunstrasen in Augenschein. Ein wesentlicher Aspekt der neuen Spielfläche in Neuwied ist der Fallschutz. „In diesem Bereich wollen wir erstmals Kunstrasen einsetzen“, sagt Spielraumplaner Schwer. „Da wir damit noch gar keine Erfahrungen gemacht haben, sind wir sehr dankbar, dass die Stadt Bornheim uns diese Einblicke gewährt und den fachlichen Austausch ermöglicht.“