Straßennetz für Glasfaserausbau erfasst

Bornheim kann Gigabit-Stadt werden

Im Vorfeld des geplanten Glasfaserausbaus in Bornheim hat die Firma IMP Bautest AG im Auftrag der Deutschen Telekom das Straßennetz erfasst. Ein spezielles Fahrzeug war Mitte Juli fünf Tage lang im Stadtgebiet unterwegs, um sogenannte Geo-Mapping-Aufnahmen vom öffentlichen Verkehrsraum zu machen.

Ein Geo-Mapping-Fahrzeug hat in Bornheim das Straßennetz für den Glasfaserausbau erfasst. FOTO: DEUTSCHE TELEKOM

Auf einer Strecke von 250 Kilometern wurde das gesamte Stadtgebiet inklusive aller Ortschaften befahren, ohne dabei den Straßenverkehr zu beeinträchtigen. Ausgestattet mit Panoramakameras und einem augensicheren Laserscanner, erfasste das Geo-Mapping-Fahrzeug die Straßen und deren Zustand. Um die Umgebung abzubilden, wurden neben 360-Grad-Aufnahmen sogenannte 3D-Punktwolken erstellt, also eine Menge von Punkten, die eine räumliche Struktur dreidimensional abbilden.

Methode wird erstmals in Bornheim eingesetzt

Die Telekom verwendet die Umgebungsdaten, um beim Glasfaserausbau fortwährend die optimale Tiefbaumethode auszuwählen und die Beeinträchtigung für Anwohner und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Die Geo-Daten werden ausschließlich zu internen Zwecken verarbeitet; Kennzeichen und Personen werden durch Verpixelung unkenntlich gemacht. Bornheim ist bundesweit die erste Stadt, in der die Telekom diese innovative Methode einsetzt.

Bürgermeister Wolfgang Henseler und Wirtschaftsförderer Sebastian Römer (rechts) haben sich das Fahrzeug vor Ort angeschaut. FOTO: DEUTSCHE TELEKOM

Das Telekommunikationsunternehmen plant, das gesamte Breitbandnetz in Bornheim in zwei Tranchen auszubauen. Die Glasfaserleitung wird dazu direkt bis ins Haus oder die Wohnung geführt. So werden Download-Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde ermöglicht. Die Voraussetzung: Vom 1. August bis zum 2. November 2018 müssen insgesamt 1.500 Anschlüsse für die erste Tranche beauftragt werden. Diese umfasst die Ortschaften Bornheim, Brenig, Dersdorf, Hersel, Roisdorf, Uedorf sowie die Gewerbegebiete Bornheim-Süd und Hersel. Der Ausbau soll dann voraussichtlich im Januar 2019 starten.

Wer sich bis zum 2. November entscheidet und einen Vertrag bei der Telekom abschließt, muss für den Hausanschluss und die Hausverkabelung nichts extra zahlen. Nach zwei Jahren besteht bei fristgerechter Kündigung die Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln. Mehr Informationen zur Verfügbarkeit und zu den Tarifen der Telekom unter www.telekom.de/jetzt-glasfaser.

Jetzt mehr zum Glasfaserausbau erfahren