Internationales Friedenstreffen: Besuch in der Partnerstadt Bornem

Bornheims belgische Partnerstadt Bornem hat aus Anlass des hundertjährigen Endes des Ersten Weltkriegs in der ersten Novemberwoche zu einem Internationalen Friedenstreffen eingeladen. Das Treffen, an dem auch der stellvertretende Bornheimer Bürgermeister Frank W. Krüger teilgenommen hat, stand im Zeichen von Frieden, Freundschaft und Verbundenheit.

Pflanzten einen Friedensbaum am Fort Bornem: Bornems Bürgermeister Luc De boek (links) zusammen mit Frank W. Krüger (Mitte) und den anderen internationalen Partnern

Pflanzten einen Friedensbaum am Fort Bornem: Bornems Bürgermeister Luc De boek (links) zusammen mit Frank W. Krüger (Mitte) und den anderen internationalen Partnern

Während der Begegnung von Vertretern aus Belgien, Deutschland, Frankreich und Südafrika wurden die damaligen Kampfstätten im Ersten Weltkrieg in Ypern sowie mehrere Gedenkstätten belgischer, britischer, deutscher und französischer Soldaten besucht. Auf dem deutschen Friedhof bei Ypern sind 48.000 Menschen begraben – darunter auch der aus Bornheim-Sechtem stammende Bernard Kalker. Kalker verstarb 1914 im Alter von nur 21 Jahren. Für ihn legte Frank W. Krüger einen Kranz auf dem Friedhof nieder. Die belgische Partnerstadt hatte den Bezug zu Bornheim ermitteln und so das Grab lokalisieren können.

Frank W. Krüger drückte in seiner Rede die Dankbarkeit der Deutschen für den Friedensschluss vor mehr als 70 Jahren aus

Frank W. Krüger drückte in seiner Rede die Dankbarkeit der Deutschen für den Friedensschluss vor mehr als 70 Jahren aus

Wie jeder Ehrengast goss auch der stellvertretende Bornheimer Bürgermeister den Friedensbaum

Wie jeder Ehrengast goss auch der stellvertretende Bornheimer Bürgermeister den Friedensbaum

Zum Höhepunkt des Internationalen Friedenstreffens pflanzte Bornems Bürgermeister Luc De boek zusammen mit Frank W. Krüger und den anderen internationalen Partnern einen Friedensbaum am Fort Bornem. „Die friedvolle Geste der Belgier und anderen Europäer nach dem zweimaligen Überfall deutscher Truppen in den beiden Weltkriegen ist bemerkenswert. Und wir Deutschen sind dankbar für den Friedensschluss vor mehr als 70 Jahren“, sagte Krüger in seiner Ansprache. Die Europäische Einigung und die Bildung der Europäischen Union mit Ihrem Sitz im belgischen Brüssel könne nicht genug geschätzt werden. Der Friedensbaum sei daher ein sichtbares Zeichen des wachsenden Friedens.