Stadt warnt vor Spam-Mails

WARNUNG: VIRUS – Niemals den Datei-Anhang öffnen

Zurzeit kursieren wieder E-Mails, die suggerieren vom Absender „Henseler, Wolfgang (Bürgermeister)“, des Stadtbetriebs oder städtischen Mitarbeitern zu stammen und als Anhang eine Rechnung der Stadt Bornheim enthalten. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die Stadt Bornheim grundsätzlich keine Rechnungen per E-Mail verschickt. Bei E-Mails dieser Art handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um eine Spam-Mail, die in der Regel mit einer Schadsoftware ausgesattet ist. Deshalb sollten weder Anhänge geöffnet noch im Anschreiben angegebene Links angeklickt werden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist darauf hin, dass sich hinter den gefälschten E-Mails im Namen von Freunden, Nachbarn oder Kollegen meist die Schadsoftware "Emotet" verbirgt. Sie gefährde im Moment ganze Netzwerke und gelte als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit. Aktuell verursache die Software auch in Deutschland hohe Schäden.

Emotet lese die Kontaktbeziehungen und E-Mail-Inhalte aus den Postfächern infizierter Systeme aus. Das funktioniert wie folgt: Empfänger erhalten E-Mails mit authentisch aussehenden, jedoch erfundenen Inhalten von Absendern, mit denen sie erst kürzlich in Kontakt standen. Aufgrund der korrekten Angabe der Namen und Mailadressen von Absender und Empfänger in Betreff, Anrede und Signatur wirken diese Nachrichten auf viele authentisch. Deswegen verleiten sie zum unbedachten Öffnen des schädlichen Dateianhangs oder der in der Nachricht enthaltenen URL. Geschieht dies, sei der Computer häufig bereits infiziert, sodass Emotet weitere Schadsoftware nachladen könne. Laut BSI führen diese Schadprogramme  zu Datenabfluss oder ermöglichen den Kriminellen gar die vollständige Kontrolle über das System.

Wie man sich vor dieser und anderer Schadsoftware schützen kann, erklärt das Bundesamt auf seiner Internetseite. Der wirksamste Schutz ist, gefälschte E-Mails gar nicht erst zu öffnen und umgehend zu löschen, in keinem Fall aber Anhänge zu öffnen oder im Anschreiben angegebene Links anzuklicken.

Solche SPAM-Mails kursieren zurzeit:

Oftmals erkennt man eine Spam-Mail an Rechtschreibfehlern und fehlerhaften Kontaktangaben.
Oftmals erkennt man eine Spam-Mail an Rechtschreibfehlern und fehlerhaften Kontaktangaben.