Bornheim vergibt Heimatpreis im November

16 Bewerbungen liegen vor

Die Stadt Bornheim hat im Frühling 2019 den Heimatpreis „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ ausgelobt. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW fördert den Preis mit insgesamt 5.000 Euro.

Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt ist ein Kriterium des Heimatpreises

Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt ist ein Kriterium des Heimatpreises

Der 1. Platz ist mit 2.500 Euro, der 2. Platz mit 1.500 Euro und der 3. Platz mit 1.000 Euro dotiert. Bewerben konnten sich engagierte Vereine, Organisationen und Initiativen im Bornheimer Stadtgebiet bis Anfang Juli; insgesamt 16 Bewerbungen liegen der Stadtverwaltung nun vor.

Bürgermeister Wolfgang Henseler freut sich über die zahlreichen Einsendungen. Einige Bewerber wurden sogar von Dritten vorgeschlagen. „Schon jetzt zeichnet sich ab, dass dem Sport- und Kulturausschuss die Entscheidung nicht leicht fallen wird. Denn wir haben eine beeindruckende Vielfalt an Vorschlägen und aussagekräftigen Bewerbungen aus dem gesamten Stadtgebiet erhalten“, sagt Henseler. Die Einsendungen zeigen das ehrenamtliche Engagement in all seinen Facetten.

Um eine Förderung zu erhalten, müssen die Bewerber mindestens eine der folgenden Kriterien erfüllen: Das Projekt trägt zur Förderung von Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt bei, es erhält Geschichte und kulturelles Erbe, es macht den Ort attraktiver, es trägt zur sportlichen Ertüchtigung der Bürger bei, es fördert Bildung insbesondere von Kindern und Jugendlichen oder es gestaltet den Heimatbegriff modern und erlebbar.

Im Laufe des Sommers sichtet und bewertet ein Arbeitskreis des Sport- und Kulturausschusses alle Vorschläge. Die Mitglieder beraten über die Verleihung und bereiten einen Beschluss über die Preisträger vor. Wer einen Preis erhält, soll voraussichtlich in der Sitzung des Sport- und Kulturausschusses am 7. November 2019 entschieden werden.