Soziales Projekt der Ursulinen ausgezeichnet

Gegen fast 100 Bewerbungen aus ganz Deutschland haben sich Schülerinnen der Ursulinenschule in Hersel durchgesetzt. Mit ihrer Initiative „Ein Herz für Pundo“ überzeugten sie die Jury der Hilfsorganisation „Children for a better world“, die jährlich die kreativsten und engagiertesten sozialen Projekte auszeichnet.

Die Schülerinnen aus Hersel setzen sich ein, damit Kinder in Kenia zur Schule gehen können.

Um das Schulessen für 400 Kinder in Pundo, Kenia, zu finanzieren, hatte die siebenköpfige Projektgruppe einen „Keniatag“ an der Ursulinenschule organisiert und selbstgemachte Handarbeiten und Kuchen verkauft. Bereits im letzten Jahr hatte die AG dafür gesorgt, dass drei kenianische Mädchen eine weiterführende Schule besuchen können. Darüber hinaus engagieren sich die Schülerinnen, die mittlerweile die Oberstufe besuchen, mit verschiedenen Aktionen bereits seit der fünften Klasse für die Kinder in Afrika.

Das Projekt der Ursulinenschule wurde neben sieben weiteren aus dem gesamten Bundesgebiet als besonders beispielhaft gekürt. Im September fahren alle Sieger-Teams nach Berlin, wo sie feierlich ausgezeichnet und unter anderem im Schloss Bellevue von Elke Büdenbender, der Gattin des Bundespräsidenten, empfangen werden. Außerdem stehen ihnen einige Tage lang Profis zur Seite, die ihnen nützliches Wissen zu Themen wie Fundraising, Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit vermitteln. 

Bürgermeister Wolfgang Henseler zeigte sich beeindruckt und dankte den Mädchen: „Noch viel mehr als Ihr Sieg freut mich Ihr Engagement. Toll, dass Sie sich seit Jahren für andere einsetzen und in Ihrer Freizeit etwas für Kinder tun, denen es nicht so gut geht.“

„Children for a better world“ ist eine spendenfinanzierte Kinderhilfsorganisation mit Sitz in München, die 1994 gegründet wurde und prominente Paten wie Günter Netzer und Peter Maffay hat. Der Programmbereich „Jugend hilft!“ unterstützt bundesweit engagierte Kinder und Jugendlichen, die sich mit eigenen Projekten für Menschen in Armut, Krankheit und Not einsetzen.