Nebenschleife zur Apfelroute eröffnet

Die Bornheimer Nebenschleife der „rheinischen Apfelroute“ ist eröffnet. Auf rund 40 Kilometern führt die neue Rundroute für Radler und Spaziergänger zu den schönsten Flecken am Rhein und im Vorgebirge und verbindet dabei erstmalig alle 14 Ortschaften.

Bei tollem Radler-Wetter wurde die Bornheimer Nebenroute auf dem historischen Ophof in Sechtem eröffnet.

Zur Eröffnung durch die Stadt Bornheim, den Verein Rhein-Voreifel Touristik (RVT e.V.) und den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Bonn/Rhein-Sieg waren zahlreiche Radler nach Sechtem in den schönen Ophof der „Rasenrolle“ gekommen.

Bürgermeister Wolfgang Henseler freut sich, dass die neue Route alle 14 Orte verbindet.

Bornheims Bürgermeister Wolfgang Henseler begrüßte die Gäste und betonte: „In Bornheim ist jeder Ort für sich bereits ein lohnendes Ausflugsziel. Auf unserer Nebenschleife können Radler und Spaziergänger nun erstmalig alle 14 Orte im Verbund genießen.“ Besonders freue ihn, dass die neue Route pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum der kommunalen Neugliederung eröffnet wird, die ja auch den Zusammenschluss von Sechtem, Hersel und Bornheim zur neuen amtsfreien Gemeinde Bornheim mit sich brachte.

Das feurige Stück aus "Don Quichotte", das die Heide-Meyer-Ballettschule aufführte, passte gut zu den heißen Temperaturen.

Im Anschluss präsentierten zwei Gruppen der Heide-Mayer-Ballettschule tolle Tanzvorführungen und der berühmte „Sechtosaurus“ des Theatervereins Sechtem e.V. kam zu Wort. Ihm folgte Stefan Wicht vom ADFC, der erklärte: „Ich freue mich, dass Radfahrern mit der Bornheimer Nebenschleife eine gut ausgeschilderte, sichere Route abseits der viel befahrenen Straßen zur Verfügung steht.“ Toll sei auch, dass so viele Sehenswürdigkeiten an der Strecke liegen – von einigen habe er bisher noch gar nicht gewusst.

Auch die Hip-Hop-Mädchen der Ballettschule heizten dem Publikum ein.

Anschließend lud Wicht alle Radler zur geführten ADFC-Tour ein. Unterwegs konnte man sich an verschiedenen Versorgungsstationen stärken: In Widdig verkaufte die Dorfgemeinschaft auf „Bärbels Wiese“ Getränke und bot einen Infostand. Zusätzlich war ein Imbisswagen von Hepenstrick-Catering vor Ort. In Brenig hielt der Spielmannszug auf seinem Übungsgelände Erfrischungen bereit; auch das neue Lokal „Redestein“ war geöffnet. In Rösberg konnte man im Café im Trimborn-Hof einkehren und der Band „Studio Ensemble Ville“ zuhören. Und in Merten informierte der GFO-Klostergarten über sein Angebot vor Ort und gab Einblicke in die Entwicklung.

Auch der Sechtosaurus, den der Theaterverein Sechtem mitgebracht hatte, lobte die neue Nebenroute - nicht zuletzt, weil er für sein Leben gern Äpfel isst.

Die Bornheimer Strecke ist als Teil des Projekts „rheinische Apfelroute“ entstanden und mit dem grünen Logo als Nebenroute ausgeschildert. Die „rheinische Apfelroute“ verbindet auf rund 120 Kilometern Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg. Zahlreiche Hofläden, Hofcafés, Restaurants sowie Hotels und Ferienwohnungen laden unterwegs zum Verweilen ein. Die Themenradroute führt über verkehrsarme und gut asphaltierte Wege – vorbei an blühenden Obstplantagen, saftigen Gemüsefeldern und urigen Obsthöfen.

Bis 2020 entstehen noch 12 attraktive Erlebnisstationen mit Informationen zur regionalen Landwirtschaft und Kulturlandschaft. Entlang der Strecke leitet das rote Apfelroutenlogo mit grünem Blatt auf weißem Hintergrund die Radfahrer.

Die „rheinische APFELROUTE“ verbindet Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg und wurde bereits im Mai eröffnet.

Die Bornheimer Nebenschleife der Apfelroute wurde als Radrundtour konzipiert, eignet sich aber auch hervorragend für Wanderungen und Spaziergänge. Aufgrund der sehr guten Anbindungen kann man bequem mit Bus und Bahn anreisen: Die Ortschaften am Vorgebirgshang sind mit der Stadtbahn Linie 18 zu erreichen, die Rheinorte Hersel, Uedorf und Widdig mit der Linie 16. Darüber hinaus liegen die Bahnhöfe der Deutschen Bahn in Roisdorf und Sechtem ebenfalls in der Nähe der Route.