Ministerium fördert Projekt der Nikolaus-Schule

"Wir lernen unsere Heimat besser kennen" lautet der Titel eines Projekts der Nikolaus-Schule in Waldorf, das vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen ausgewählt wurde, um es mit 2.000 Euro zu fördern.

Mit dem Geld wird unter anderem eine Fahrt ins Freilichtmuseum in Kommern finanziert. Dort sollen insbesondere zwei Original-Gebäude aus früheren Zeiten besichtigt werden, die ursprünglich in Sechtem und Brenig standen und später im Freilichtmuseum aufgebaut wurden.

Im Vorfeld hatte sich die Nikolaus-Schule bereits am „Tag des Offenen Denkmals“ im September vergangenen Jahres beteiligt. Die Viertklässler haben das Schulumfeld gemeinsam mit dem Waldorfer Heimatkundler Franz-Josef Geuer erkundet. Sie suchten historische Orte auf, an denen die Schule in früheren Zeiten einmal gestanden hat, und haben viel darüber gelernt, „was Steine uns erzählen können“. Am eigentlichen „Tag des Offenen Denkmals“ erzählte Geuer den Kindern die ganze Geschichte der Nikolaus-Schule in Wort und Bild.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen fördert jährlich 1.000 Projekte mit jeweils 2.000 Euro. Die Förderung gilt als Wertschätzung für die Vielzahl von kleinen Initiativen und Projektideen, für deren Realisierung es meist nur eines überschaubaren Zuschusses bedarf. Hier setzt der „Heimat-Scheck“ der Landesregierung an: Er ist der Möglichmacher für gute Ideen und kleine Projekte, die eigentlich gar nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert versprechen. Auch Antrag und Verwendungsnachweis sind auf ein Minimum reduziert.