Kostenlose Energieberatung

Tipps zum Solarstrom vom eigenen Dach und individuelle Infos zu allen anderen Energiethemen gibt Diplom-Ingenieurin Waltraud Clever von der Verbraucherzentrale NRW am kommenden Montag, 20. Mai 2019, von 14 bis 17.45 Uhr im großen Sitzungssaal im Rathaus der Stadt Rheinbach.

Solarstrom auf dem eigenen Dach schont Umwelt und Geldbeutel.

Die kostenlose Energieberatung in der Schweigelstraße 23, 53359 Rheinbach, steht allen Bürgerinnen und Bürgern aus den Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg offen. Eine Anmeldung ist erforderlich; Ansprechpartner ist der interkommunale Klimaschutzmanager Tobias Gethke unter 02222/945-285 oder tobias.gethke(at)stadt-bornheim.de. Die Beratung dauert 45 Minuten.

Wer zum Beispiel eine Solarstromanlage auf seinem Einfamilienhaus plant, den erwarten in der Beratung interessante Fakten: So kann man mit 10 Kilowatt Nennleistung bereits eine Rendite von 3,4 Prozent erreichen. Diesen Wert hat die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW errechnet. Kommt ein E-Auto dazu, können es sogar 4,7 Prozent werden. „Für Hausbesitzer lohnt es sich auch 2019, in Photovoltaik zu investieren und die Dachfläche dabei voll auszunutzen. Konto und Klima profitieren gleichermaßen“, fasst Energieberaterin Clever zusammen.

Um mit eigenem Solarstrom das beste Ergebnis zu erzielen, sollte man so groß wie möglich planen. Denn größere Anlagen nützen dem Klima mehr als kleine und werfen über die Laufzeit von 20 Jahren viel höhere Gewinne ab. Den größten finanziellen Vorteil bietet Strom vom Dach, wenn er direkt im Haus verbraucht wird. Dann spart er so viel Geld ein, wie dieselbe Menge Strom aus dem Netz kosten würde, also rund 26 Cent pro Kilowattstunde. Im allgemeinen Netz gibt es dafür nur rund 11 Cent Einspeisevergütung. Deshalb soll man Strom möglichst dann verbrauchen, wenn die Sonne scheint, und zum Beispiel Wasch- und Spülmaschine um die Mittagszeit laufen lassen.