Spaß und Spannung beim Spargelwettschälen

Bornheimer Edelgemüse stand bei Landrats-Wette im Mittelpunkt

Bei der Landrats-Wette auf dem Uedorfer Biohof Palm stand der patentgeschützte Bornheimer Spargel im Fokus. Das Spargelwettschälen zwischen Vizelandrätin Silke Josten-Schneider und der stellvertretenden Bornheimer Bürgermeisterin Petra Heller sorgte sowohl beim Publikum als auch bei den Kontrahentinnen für Spaß und Spannung.

Landrats-Wette in Bornheim: Spargelkönigin Daniela Kastner (Mitte) überwachte das Spargelwettschälen zwischen Silke Josten-Schneider (li.) und Petra Heller

Landrats-Wette in Bornheim: Spargelkönigin Daniela Kastner (Mitte) überwachte das Spargelwettschälen zwischen Silke Josten-Schneider (li.) und Petra Heller

Die Regeln hatte Bornheims Spargelkönigin Daniela Kastner, die als Schiedsrichterin fungierte, schnell erklärt: Geschält werden mussten je zehn Stangen des beliebten Bornheimer Edelgemüses. Als Hilfsmittel diente lediglich ein Sparschäler. Sobald eine Teilnehmerin alle zehn Stangen geschält hat, endet die Wette. Dann wird ausgezählt. Wer die meisten Stangen geschält hat, gewinnt; zerbrochene Stangen zählen nicht. Anschließend gab Spargelkönigin Kastner die Wette frei.

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Das Wettschälen beginnt

Das Wettschälen beginnt

Schnell griffen die Spargelwettschälerinnen zu ihrem Werkzeug. Zunächst entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zwischenzeitig lag Heller sogar mit einer Spargellänge voraus, denn ihre Gegnerin hatte früh im Wettstreit bereits eine Stange zerbrochen. Nachdem auch der stellvertretenden Bürgermeisterin das gleiche Missgeschick passiert war, übernahm dann aber die Vizelandrätin die Führung und zerbrach bis zum Schluss keine weitere Stange mehr. Nach der Auszählung verkündete die Spargelkönigin das Ergebnis. Das Schälduell gewann Vizelandrätin Silke Josten-Schneider mit neun zu sechs. Lob gab es von Kastner aber für beide Kontrahentinnen: „Besser hätte den Spargel auch keine Maschine schälen können.“

Eigentlicher Gewinner war schließlich die Bornheimer Bürgerstiftung „Unsere Kinder – unsere Zukunft“, die sich über eine Spende von 270 Euro freuen durfte. Landrat Sebastian Schuster spendete trotz gewonnener Wette seinen Wetteinsatz in Höhe von 50 Euro und noch einmal dieselbe Summe aus seiner eigenen Geldbörse. Und auch die Besucher steckten den ein oder anderen Schein in die Sammeldosen. Die Bornheimer Bürgerstiftung fördert die Jugendarbeit im Stadtgebiet.

Landrat und Besucher spendeten für Bornheimer Bürgerstiftung "Unsere Kinder – unsere Zukunft"

Landrat und Besucher spendeten für Bornheimer Bürgerstiftung "Unsere Kinder – unsere Zukunft"

Die Landrats-Wette: Zum 50-jährigen Jubiläum des Rhein-Sieg-Kreises besucht Landrat Sebastian Schuster nacheinander alle 19 Kommunen, um die Arbeit der Kreisverwaltung bekannter zu machen und die Besonderheiten der Kommunen herauszustellen. Angelehnt an die TV-Show „Wetten, dass..?“ ist der Besuch immer mit einer regionalen Wette verbunden. Für einen guten Zweck tritt der Landrat jeweils gegen die Bürgermeisterin oder den Bürgermeister an. Zur achten Wette („Wetten, dass Bürgermeister Wolfgang Henseler es nicht schafft, Landrat Sebastian Schuster im Spargelwettschälen zu besiegen?“) hatten Landrat Sebastian Schuster und Bürgermeister Wolfgang Henseler ihre beiden Stellvertreterinnen ins Rennen geschickt.

Die Stadt Bornheim forderte den Landrat zum Spargelwettschälen auf

Die Stadt Bornheim forderte den Landrat zum Spargelwettschälen auf

Jugend trifft auf Blaulicht: Der Stadtjugendring Bornheim und Hilfsdienstler nutzten die Veranstaltung in Bornheim, um auf ihre Aktion „Jugend trifft auf Blaulicht – Gemeinsam als Team“ aufmerksam zu machen. Stadtjugendring, Malteser Hilfsdienst, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz und Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bornheim arbeiten zusammen, um gemeinsam Nachwuchs für das Ehrenamt zu gewinnen und die Öffentlichkeit mehr über die ehrenamtliche Arbeit von Feuerwehr und Hilfsdiensten zu informieren. Beim Wettbewerb „Helfende Hände“ des Bundesinnenministeriums hat die Bornheimer Aktion in der Kategorie Nachwuchsarbeit den 4. Förderpreis erhalten. Bei der Publikumswertung lag man sogar auf Platz zwei.