Digitalkongress für Grundschulen

Um ihren Umgang mit digitalen Medien zu optimieren und ihr schulisches Medienkonzept weiterzuentwickeln, trafen sich rund 160 Vertreter aller Bornheimer Grundschulen und der Bornheimer Verbundschule zum Digitalkongress.

Teilnehmer und Organisatoren freuten sich über einen gelungenen Kongress.

Zusätzlich eingeladen waren die Stadt Bornheim als Schulträger, die Schulaufsicht und die schulpolitischen Sprecher. Bürgermeister Wolfgang Henseler, Schuldezernentin Alice von Bülow und Schulamtsdirektorin Bernadette Malcher zeigten sich in Grußworten begeistert über die große Beteiligung am Kongress. Das Eröffnungsreferat hielt Tobias Düttmann von der Uni Duisburg-Essen; organisiert wurde der Tag durch die Schulleiterinnen Andrea Lauer, Thomas-von Quentel-Schule, und Andrea Strunk-Klein, Wendelinus-Schule.

In Workshops, die das Kompetenzteam des Rhein-Sieg-Kreises leitete, schulten die Lehrerinnen und Lehrer ihr digitales Können. Außerdem tauschten sie schulübergreifend digitale Unterrichtsideen und -erfahrungen aus und legten mit dem Schulträger die Bedarfe an digitalen Medien fest, um die Gelder aus dem Digitalpakt abrufen zu können.

Einig waren sich die Teilnehmer, dass sie ihre Schülerinnen und Schüler im Unterricht auf einen sicheren, kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien in einer digitalisierten Welt vorbereiten müssen. So sollen die Kinder lernen, digitale Medien zur Recherche und Informationsbeschaffung zielführend zu nutzen. Mithilfe von Apps können sie kleine Präsentationen erstellen und selbst gemachte Videos, Fotos und Textblöcke einarbeiten. Und mit Selbstlern-Programmen am iPad können sie individuell lernen und schnelle Rückmeldungen erhalten.

Zugleich muss die digitale Bildung in die gesamte Erziehung im Grundschulbereich eingeordnet werden. Denn Kinder brauchen weiterhin die direkte Begegnung mit „echten“ Menschen, Tieren und Pflanzen und in den Klassengemeinschaften sollen soziale Erfahrungen und Auseinandersetzungen eingeübt werden.