200 Bornheimer säubern das Rheinufer

Rund 200 Bornheimer – 40 Erwachsene und 160 Kinder und Jugendliche – greifen am kommenden Wochenende zu Müllsäcken und Greifzangen und nehmen am internationalen „Rhine-Clean-Up“ teil. Treffpunkt für Kurzentschlossene, die noch mitmachen möchten, ist am Samstag um 10 Uhr das Restaurant „Rheinterrassen“ in Widdig.

Ein Ärgernis: Achtlos weggeworfener Müll

Ein Ärgernis: Achtlos weggeworfener Müll

Damit gehören sie zu den mehr als 10.000 Menschen in rund 100 Rheinstädten in insgesamt sechs europäischen Ländern, die im Rahmen des zweiten „Rhine-Clean-Up“ das Rheinufer von der Quelle bis zur Mündung von Müll befreien. In Bornheim koordiniert das städtische Umwelt- und Grünflächenamt die Helfer, die sich auf fünf Rheinabschnitte aufteilen.

Deutsche und internationale Mitarbeiter der Firma „La Palette Rouge“ aus Bornheim säubern am Freitag, 13. September, das linke Rheinufer von der Mondorfer Fähre bis zum alten Sportplatz in Hersel. Ebenfalls am Freitag sind sechs Klassen der Ursulinenschule am Ufer zwischen dem Herseler Sportplatz und der Inselstraße in Uedorf unterwegs. Die Schule beteiligt sich regelmäßig auch an der jährlichen Müllsammelaktion „Bornheim putzt sich raus“.

Am Samstag, 14. September, sind jugendliche und erwachsene Mitglieder des Herseler Fischervereins aktiv und säubern das Ufer ab Inselstraße bis zu den Widdiger Rheinterrassen. Auch der Fischerverein ist regelmäßig bei der städtischen Müll-Sammelaktion dabei. Darüber hinaus haben sich engagierte Bürger zusammengeschlossen, um den Uferabschnitt von den Rheinterrassen bis zur Schweizstraße von Müll zu befreien. Ebenfalls in Widdig sammeln umweltbewusste Bürger von der Schweizstraße bis zur Stadtgrenze zu Wesseling/Urfeld den Unrat auf. Kurzentschlossene, die noch mitmachen möchten, kommen am Samstag einfach um 10 Uhr zum Restaurant „Rheinterrassen“ in Widdig.

„RhineCleanUp“ ist eine Initiative aus Düsseldorf und die größte Müllsammelaktion Mitteleuropas. Nähere Informationen gibt es unter www.rhinecleanup.org/de. Die Aktion ist deshalb so wichtig, da achtlos weggeworfener Müll am sonst wunderschönen Rheinufer als doppeltes Ärgernis gilt. So verschandelt er nicht nur die Landschaft und das Stadtbild, sondern schadet auch der Umwelt, indem Giftstoffe ins Grundwasser und Unmengen von Plastik ins Meer gelangen.