Bornheimer Betrieb ist erster Apfelrouten-Partner

Mit dem Obsthof Otto Schmitz-Hübsch in Merten ist ein Bornheimer Betrieb von der Rhein-Voreifel-Touristik (RVT) als erster Apfelrouten-Partner ausgezeichnet worden.

Das grüne Apfelroutenlogo weist Radlern den Weg

Die entsprechende Plakette überreichte der Alfterer Bürgermeister und RVT-Vorsitzende Rolf Schumacher an Roland Schmitz-Hübsch. Sie wird künftig im Eingangsbereich des Mertener Betriebes Kunden und Besucher darauf hinweisen, dass Radfahrer an der Bonn-Brühler Straße einen besonderen Service genießen.

Denn um zertifiziert zu werden, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Dazu gehört etwa die Bereitstellung von genügend Fahrradständern, speziellen Angeboten für Radler und Informationsmaterial. Auf dem Obsthof in Merten stehen etwa drei Ladestationen für E-Bikes, sodass Radler ihre Zweiräder während einer Kaffee- und Kuchen-Pause im Café des Hofes aufladen können. Auch ein Werkzeugkasten zum Flicken der Räder steht zur Verfügung. Und zur Verpflegung für unterwegs können Radler Äpfel, Apfelchips und Smoothies erwerben.

Der Obsthof Schmitz-Hübsch beherbergt auch das einzige Obstbaummuseum im Westen Deutschlands.

Über die Rheinische Apfelroute können Radler die sechs linksrheinischen Kommunen erkunden. 120 Kilometer beträgt die Strecke von Bornheim über Alfter, Meckenheim, Rheinbach bis nach Swisttal und Wachtberg. Entlang der Strecke laden zahlreiche Hofläden, Hofcafés, Restaurants sowie Hotels und Ferienwohnungen zum Einkehren und Verweilen ein. Die Radroute führt über verkehrsarme und gut asphaltierte Wege – vorbei an blühenden Obstplantagen, saftigen Gemüsefeldern sowie kleinen und großen Obsthöfen.