Informationen zum Coronavirus

Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie

Die Stadt Bornheim informiert über die aktuelle Entwicklung der Coronavirus-Pandemie.

Das Land Nordrhein-Westfalen setzt seinen Plan mit schrittweisen Lockerungen in Richtung einer verantwortungsvollen Normalität weiter um. Seit Mittwoch, 15. Juli 2020, gilt eine neue Coronaschutzverordnung.


Was ändert sich ab 15. Juli?

In der ab 15. Juli 2020 geltenden CoronaSchVO sind nun Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 300 Zuschauern unter Auflagen wieder möglich – vorausgesetzt wird dabei ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept sowie die Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer. Auch private Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern können nun mit maximal 150 Teilnehmern unter Auflagen zur einfachen Rückverfolgbarkeit und Hygiene- und Schutzvorkehrungen wieder stattfinden.

Große Festveranstaltungen wie Schützen- oder Straßenfeste sind bis mindestens zum 31. Oktober 2020 untersagt.

Neue Erleichterungen gibt es auch für den Kontaktsport. Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab sofort für Gruppen bis zu 30 Personen wieder zulässig. Bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit dürfen bis zu 300 Zuschauer kommen.

Bestehen bleiben die grundsätzlichen Regelungen zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum und die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen mit Publikums- und Kundenverkehr.

Bis wann gelten die neuen Regelungen?

Die Coronaverordnungen, bestehend aus Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO), Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) und Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinrVO), wurden allesamt vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales (MAGS) bis zum 11. August 2020 verlängert. Die neue Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) ist hier abrufbar:

Die geltenden Regelungen im Einzelnen

Die Corona-Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen beinhaltet folgende Regelungen:

Kontaktverbot und Verhaltensregeln

Kontaktverbot und Verhaltensregeln

Unverändert dürfen sich Gruppen von höchstens zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten. Wichtig: Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen – für den Fall einer Infektion mit dem Coronavirus – für vier Wochen nach dem Zusammentreffen sichergestellt werden kann.

Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt ebenfalls fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen.

Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und einzugrenzen. Wichtigste Maßnahme ist hier zunächst, Hygieneregeln einzuhalten – wie etwa regelmäßiges Händewaschen mit Seife, kein Handschlag zur Begrüßung, Einhalten eines Abstands von 2 Metern. Die wichtigsten 10 Hygienetipps finden Sie hier, auch in anderen Sprachen.

Wenn Sie selbst jung und gesund sind, können Sie helfen, indem Sie besonders Schutzbedürftige unterstützen. Als solche gelten Menschen mit Vorerkrankungen und/oder Menschen ab 65 Jahren. Bieten Sie beispielsweise an, einen Einkauf oder den Gang zur Apotheke zu übernehmen, sodass Situationen mit Ansteckungspotential für Schutzbedürftige vermieden werden. Kleine Gesten können große Hilfen für unsere gesamte Gesellschaft sein. Die Stadt Bornheim  koordiniert die Nachbarschaftshilfe. Hilfesuchende und freiwillige Helfer können sich bei den Mitarbeiterinnen des Sozialsamts Sonja Joisten, 02222 945-344, sonja.joisten(at)stadt-bornheim.de, und Biljana Rollinger, 02222 945-151, biljana.rollinger(at)stadt-bornheim.de, melden. Alle Infos und Angebote finden Sie unter: www.bornheim.de/hilfen-in-der-corona-krise oder www.instagram.com/bornheim_zeigt_herz

Folgen Sie außerdem den Empfehlungen, den sozialen Kontakt auf das Notwendigste zu begrenzen.

In dieser Ausnahmesituation gilt: Je mehr Menschen sich an die Empfehlungen und Regeln halten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, die Ausbreitung des Virus weiter einzugrenzen. Helfen Sie auch weiterhin so toll mit!

Maskenpflicht

Maskenpflicht

Die Maskenpflicht ist vorerst bis zum 11. August 2020 verlängert worden. In Nordrhein-Westfalen gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an folgenden Orten:

  • Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks,
  • beim praktischen Fahrunterricht sowie der Fahrprüfung,
  • in sämtlichen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften, die derzeit geöffnet sind; auch auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken in den gastronomischen Einrichtungen, in Einkaufszentren sowie Wettvermittlungsstellen,
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern, sowie wenn bei Handwerks- und Dienstleistungen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann,
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
  • im Personenverkehr und seinen Einrichtungen – also in Bussen und Bahnen, auch des Fernverkehrs, auch in Schulbussen, an Haltestellen und Bahnhöfen und in Taxis,
  • in Warteschlangen vor den genannten Einrichtungen.

Die Maskenpflicht gilt für Kunden, Nutzer, Inhaber und Beschäftigte gleichermaßen – es sei denn, Beschäftigte werden durch andere Schutzmaßnahmen wie Abtrennungen durch Plexiglas etc. geschützt.

Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen kann. Außerdem kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden, beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.

Rückverfolgbarkeit

Rückverfolgbarkeit

Im Falle einer Infizierung mit dem Coronavirus müssen den Gesundheitsbehörden Kontaktdaten von Personen, mit denen man zusammengetroffen ist, benannt werden können. Damit diese Kontakte rückverfolgt werden können, müssen Gastgeber, Vermieter, Einrichtungsleiter, Betriebsinhaber etc. alle anwesenden Personen mit Name, Adresse, Telefonnummer und ggfls. Zeitraum des Aufenthalts mit deren Einverständnis schriftlich erfassen und die Daten für vier Wochen sicher aufbewahren. Die Daten sind vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig zu vernichten. Hierbei handelt es sich um die „einfache Rückverfolgbarkeit“.

Für bestimmte Zusammenkünfte ist eine „besondere Rückverfolgbarkeit“ sicherzustellen: Hierbei muss neben den oben erwähnten Daten noch ein Sitzplan erstellt werden, aus dem hervorgeht, welche Person wo gesessen hat. Auch hier sind die Daten für vier Wochen aufzubewahren.

Veranstaltungen und Festveranstaltungen

Veranstaltungen und Festveranstaltungen

Veranstaltungen und Versammlungen sind unter Auflagen zu Abstands- und Schutzvorkehrungen erlaubt. Hier gelten Regelungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit der Zuschauer und Teilnehmer.

Für Veranstaltungen mit mehr als 300 Zuschauern gelten erweitere Anforderungen. Diese sind nur in Abstimmung mit der entsprechenden Gesundheitsbehörde zulässig. Zudem bedürfen sie eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts.

Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen kann bei Erstellung von Sitzplänen und Sicherstellung der Rückverfolgung der Teilnehmer die Abstandsregelung von 1,5 Meter entfallen. Das gilt auch für außerschulische Bildungsangebote oder kulturelle Veranstaltungen, wenn feste Sitzplätze gegeben sind. Die Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit sehen die Erfassung der Daten der Teilnehmer sowie die Erstellung eines Sitzplans vor, der erfasst, wo welche anwesenden Personen gegessen haben.

Für Kulturveranstaltungen gelten ähnliche Vorgaben wie für sonstige Veranstaltungen: geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts, grundsätzlicher Mindestabstand, dauerhaft gute Durchlüftung der Räumlichkeit, Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit sowie gegebenenfalls Maskenpflicht. Konzerte und Aufführungen mit mehr als einem Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 300 Zuschauern sind nur auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zulässig. Für Einrichtungen und Veranstaltungsorte, an denen mehrere Veranstaltungen stattfinden, genügt ab sofort die einmalige Erstellung und Vorlage eines Konzepts.

Große Festveranstaltungen wie Volks-, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste sowie Schützen- und Weinfeste oder ähnliche Festveranstaltungen bleiben weiterhin bis mindestens 31. Oktober 2020 untersagt. Das gilt auch für Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sowie Sportfeste.

Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter, also private Festveranstaltungen, bleiben weiterhin untersagt. Ausnahmen gelten für Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern, die unter Auflagen wieder stattfinden können. Diese Festveranstaltungen sind mit höchstens 150 Teilnehmern möglich, wenn Hygieneregeln beachtet werden und die Teilnehmer im Sinne einer Rückverfolgung erfasst sind. Unter diesen Voraussetzungen kann etwa bei standesamtlichen Trauungen oder dem Zusammenkommen nach einer Beerdigung auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden. Diese Feiern können in abgetrennten Räumlichkeiten auch in gastronomischen Einrichtungen und Hotels wieder stattfinden.

Handel, Museen und Gastronomie

Handel, Museen und Gastronomie

Erleichterungen gelten ab sofort auch für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel. Diese wird von einer Person pro zehn Quadratmeter auf eine Person pro sieben Quadratmeter der Verkaufsfläche des Ladengeschäfts erweitert. Dies gilt auch für die Besucherbegrenzungen in Museen und Ausstellungen sowie in Zoos und Tierparks.

Bars können nach den für die übrige Gastronomie geltenden Maßgaben für Hygiene- und Infektionsschutzstandards ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Für Shisha-Bars gilt: Shisha-Pfeifen dürfen nicht von mehreren Personen gleichzeitig und nur bei Verwendung von Einmal-Mundstücken und Schläuchen, die nach Gebrauch entsorgt werden, und nur bei vollständiger dauerhafter Durchlüftung der Räumlichkeiten verwendet werden.

In der Gastronomie dürfen an einem Tisch weiterhin maximal zehn Personen zusammensitzen – oder Personen aus zwei Hausständen bzw. Verwandte in gerader Linie. Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit sind zu treffen. Die Detailregelungen finden sich in den jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzstandards. Ab sofort sind in gastronomischen Betrieben unter Auflagen auch Feste (z.B. Hochzeiten oder runde Geburtstage) mit bis zu 150 Personen wieder möglich.

Darts oder Billard spielen ist unter Auflagen erlaubt: So sind die Kontaktflächen regelmäßig zu reinigen bzw. desinfizieren und Gäste müssen vor der Nutzung die Hände waschen bzw. desinfizieren.

Ab sofort ist der vollumfängliche Betrieb von Spielbanken wieder gestattet.

Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen.

Auch Prostitutionstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen bleibt der Betrieb weiterhin untersagt.

Erholungs- und Freizeiteinrichtungen

Erholungs- und Freizeiteinrichtungen

Das Grillen ist auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ist ab sofort wieder möglich. Die Kontaktbeschränkungen (nur Gruppen von bis zu 10 Personen, enge Verwandte, Personen aus zwei verschiedenen Haushalten) sind zu beachten. Das Picknicken im öffentlichen Raum bleibt weiterhin erlaubt – unter Beachtung der Kontaktregelungen und des Mindestabstands.

Floh- und Trödelmärkte können unter Auflagen eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts stattfinden. Auch vorübergehende Freizeitparks aus einer Mehrzahl von Schaustellerbetrieben können unter Auflagen eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden zugelassen werden.

Wellnesseinrichtungen und Saunabetriebe können ihren Betrieb unter Auflagen der Hygiene- und Infektionsschutzstandards wieder aufnehmen. Dasselbe gilt für Erlebnis- und Spaßbäder. Die Nutzungsbegrenzung auf Bahnenschwimmbecken entfällt. Die genannten Wellnesseinrichtungen dürfen auch in Beherbergungsbetrieben wieder genutzt werden. Die jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben sind zu beachten.

Sport

Sport

Der Sport- und Trainingsbetrieb auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum ist unter Auflagen möglich. Dazu gehören geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern – auch in Dusch-, Wasch- und Umkleideräumen. Beim Sport in geschlossenen Räumen ist zudem eine gute Durchlüftung sicherzustellen.

Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab sofort für Gruppen bis zu 30 Personen, Verwandte in gerader Linie oder Angehörige von zwei Haushalten wieder möglich. Die einfache Rückverfolgbarkeit ist sicherzustellen.

Auch Wettkämpfe sind unter Einhaltung von Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern auch in geschlossenen Räumen und Hallen wieder zulässig.

Auch Wettbewerbe von Berufsreitenden und Pferderennen sind unter entsprechenden Auflagen zulässig.

Bis zu 300 Zuschauer dürfen die Sportanlagen betreten, wenn geeignete Vorkehrungen zu Hygiene, Infektionsschutz und Mindestabstand sowie die einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind.

Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. Oktober 2020 untersagt.

Auch im Sportunterricht dürfen Kontaktsportarten ausgeübt werden. Schwimmunterricht ist ebenfalls möglich.

Kinderbetreuung

Kinderbetreuung

Seit dem 8. Juni dürfen alle Kinder wieder zu einem reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35, 25 Stunden in die Kita kommen. Das nordrhein-westfälische Familienministerium hat folgende Standards definiert:

  • es gibt nur feste Gruppen, keine offenen Konzepte;
  • in jeder Gruppe wird mindestens eine Fachkraft eingesetzt;
  • die Gruppen sind weiterhin räumlich voneinander getrennt;
  • alle Kontakte müssen nachvollziehbar sein, die Hygienekonzepte eingehalten werden.

Eine Eingewöhnungsphase darf stattfinden – gemäß den allgemeinen Maßgaben zum eingeschränkten Regelbetrieb, also mit reduzierter Stundenzahl und unter Einhaltung der Hygieneregelungen.

Ab dem 17. August erfolgt die Rückkehr in den Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung unter den Bedingungen der Pandemie. Alle Kinder können dann – unter ständiger Berücksichtigung des Infektionsgeschehens, der Bedürfnisse der Kinder, der Interessen der Beschäftigten und der Belange der Familien – ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege wieder im vertraglich vereinbarten Umfang besuchen. Mehr erfahren

Alle Erwachsenen haben einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einzuhalten. Das gilt für die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und für Kindertagespflegepersonen untereinander, zwischen den Beschäftigten bzw. Kindertagespflegepersonen und den Eltern und den Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflegepersonen und Externen. Im Umgang mit anderen Erwachsenen muss immer dann eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist. Träger können Eltern verpflichten, beim Bringen und Abholen ihrer Kinder eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

> Wichtige Informationen und Downloads zur Betreuung von Kindern finden Sie hier

Schulen

Schulen

Nach den Sommerferien startet an allen Schulen und für alle Schülerinnen und Schüler wieder ein verantwortungsvoller Regelbetrieb – sofern die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens dies zulässt. Parallel dazu trifft das Ministerium für Schule und Bildung alle organisatorischen und pädagogischen Vorkehrungen dafür, dass Schulen möglichst regulär arbeiten und Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler auch aus der Distanz unterrichten können, falls es nötig ist.

Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird in den Schulen in Nordrhein-Westfalen deutlich ausgeweitet. So wird – zunächst bis zum 31. August 2020 – an allen Schulen eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände und im Schulgebäude eingeführt. Diese gilt für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 grundsätzlich auch im Unterricht. An Grundschulen besteht auf dem Schulgelände und im Schulgebäude für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 4 und für alle weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Wenn die Schüler an ihren festen Plätzen im Klassenzimmer sitzen, kann die Maske abgenommen werden. Wenn Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sicherstellen können, müssen auch sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Einschulungsfeiern sind unter Anwendung von Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen möglich.

> Umfassende Infos zum Thema Coronavirus und Schule gibt es auf den Seiten des Ministeriums für Schule und Bildung.

> Wichtige Informationen zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen finden Sie hier.

Reiserückkehrer

Reiserückkehrer

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass sich Einreisende aus Risikogebieten grundsätzlich 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben müssen. Die Risikogebiete werden von der Bundesregierung definiert und vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Dabei fließen sowohl die Fallzahlen als auch eine Bewertung des jeweiligen Infektions- und Testgeschehens ein.

> Eine Übersicht der aktuellen Risikogebiete findet man hier.

> Den vollständigen Verordnungstext finden Sie hier.

Sie waren zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet? Dann begeben Sie sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft und verlassen diese 14 Tage nicht. Außerdem müssen Sie sich beim Gesundheitsamt melden. Bitte nutzen Sie dafür die E-Mail-Adresse gesundheitsamt(at)rhein-sieg-kreis.de.

  • Bitte nennen Sie in Ihrer E-Mail Ihren vollständigen Namen, Ihre Adresse, Ihr Geburtsdatum und eine Rufnummer, unter der man Sie erreichen kann. Geben Sie bitte außerdem an, in welchem Zeitraum Sie im Ausland waren, in welchem Land Sie sich aufgehalten haben und ob Sie Symptome entwickelt haben.
  • Falls sich bei Ihnen Symptome zeigen, melden Sie sich bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt (nach vorheriger telefonischer Absprache).

Ausnahmen: Die Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten gilt nicht, wenn ein negativer Corona-Test vorliegt, der höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden ist. Maßgeblich für die Frist ist der Zeitpunkt der Feststellung des Testergebnisses. Der Test kann auch in Deutschland nachgeholt werden; allerdings müssen dann bis zum Erhalt des negativen Ergebnisses zunächst die Quarantäneregeln eingehalten werden.

Darüber hinaus gelten Ausnahmeregelungen z.B. für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren sowie für Personen, die aus bestimmten Gründen (Verwandtschaftsbesuch, Sorgerecht, Besuch von Lebenspartnern etc.) für weniger als 72 Stunden nach Deutschland einreisen. Weiterhin gilt die Regelung nicht für Personen, die sich auf der Durchreise durch Nordrhein-Westfalen (ohne Übernachtung) befinden.

Testmöglichkeiten

An vier Flughäfen in Nordrhein-Westfalen können Reiserückkehrer aus Risikogebieten sich vor Ort kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die Testzentren befinden sich an den Flughäfen Köln/Bonn, Düsseldorf, Dortmund und Münster/Osnabrück.

Darüber hinaus werden Corona-Tests von Reiserückkehrern durch Hausärzte beziehungsweise in den von den Kassenärztlichen Vereinigungen eingerichteten Testzentren durchgeführt. Wer einen Corona-Test machen möchte, sollte sich auf jeden Fall vorher telefonisch bei seinem Arzt oder im Abstrichzentrum anmelden.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung können Sie hier herunterladen:

Die wichtigsten weiteren Verordnungen zum Download:


Die aktuelle Lage in Bornheim

In Bornheim sind mittlerweile 121 von 130 Personen genesen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden. Damit gibt es in Bornheim aktuell 6 aktive Fälle; 3 Personen sind verstorben (Stand: 5. August 2020, 15 Uhr). Das Kreisgesundheitsamt ermittelt bei jedem neuen Fall die Kontaktpersonen.


Bürgertelefon

Bürgertelefon02241 133333

 

Für sämtliche Fragen hat der Kreis ein Bürgertelefon eingerichtet, das Bürgerinnen und Bürgern montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr zur Verfügung steht.

 

> Fragen können auch per E-Mail direkt an das Gesundheitsamt adressiert werden: coronavirus(at)rhein-sieg-kreis.de