Klimaschutzteilkonzept zur Anpassung an den Klimawandel

Seit Januar 2020 erarbeitet die Klimaregion Rhein-Voreifel ein Klimaschutzteilkonzept. Hintergründe und Ziele des Vorhabens erläutern Experten aus Gremien, Verbänden und Politik in einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 6. Februar 2020, um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses.

Seit 2007 bündelt die Klimaregion Rhein-Voreifel, bestehend aus den Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg, ihr Engagement zum Klimaschutz. Dabei wurden bereits zahlreiche Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, die durch einen interkommunalen Klimaschutzmanager koordiniert werden. Das nun von der Klimaregion in Kooperation mit den Büros Innovation City Management und K.PLAN erarbeitete Klimaschutzteilkonzept zur soll das bestehende Konzept ergänzen.Es beschäftigt sich mit den Folgen des Klimawandels in den einzelnen Städten und Gemeinden.

Ziel ist es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die unter anderem Schäden und Beeinträchtigungen durch Extrem-Niederschläge, Überflutungen, Sturm und Hitze verhindern beziehungsweise abmildern sollen. Sie können aber den eigentlichen Klimaschutz in keinem Fall ersetzen, sondern nur den bereits entstandenen Schaden für das Klima bestmöglich auffangen. Deshalb ist es für die beteiligten sechs Kommunen von großer Bedeutung, dass der Klimaschutz weiterhin mit allen möglichen Mitteln vorangetrieben wird.

„Für die Erstellung eines zukunftsfähigen Konzepts mit einem breiten gesellschaftlichen Fundament ist die Information und Beteiligung von Experten, Fachgremien und insbesondere der Bürgerinnen und Bürger unerlässlich“, erklärt Klimaschutzmanager Tobias Gethke. Aus diesem Grund sind bis zum Ende des Jahres drei große Veranstaltungen geplant, bei denen die Meinung aller genannten Beteiligten gefragt ist und Ergebnisse vorgestellt werden. Bei der Auftaktveranstaltung am 6. Februar 2020 im Rathaus Bornheim werden die Hintergründe und Ziele des Vorhabens erläutert und die individuelle Betroffenheit durch die Folgen des Klimawandels abgefragt. Dabei sollen die Teilnehmer auch explizit Orte aufzeigen, an denen beispielsweise durch Hitze, Hochwasser oder Sturm Beeinträchtigungen entstehen.

„Wir möchten neben den Experten aus Gremien, Verbänden und Politik auch ausdrücklich die Bürgerinnen und Bürger aus allen sechs Kommunen einladen, sich an der Veranstaltung und Konzepterstellung zu beteiligen“, betont Tobias Gethke. „Nur so können wir auch die individuellen Schwerpunkte berücksichtigen und einen breiten Mehrwert für die gesamte Öffentlichkeit erzielen.“ Neben der Auftaktveranstaltung in Bornheim sind zwei große Veranstaltungen zur Projekt-Halbzeit sowie zum Abschluss geplant. Die Termine werden frühzeitig bekannt gegeben. Darüber hinaus werden auf der Internetseite der Klimaregion Rhein-Voreifel (https://www.klima-rv.de/) die Unterlagen zu dem Projekt veröffentlicht. Aus organisatorischen Gründen wird eine kurze Anmeldung bei Karin Tielemann, E-Mail: karin.tielemann(at)icm.de, Tel.: 02041/70-5039 gebeten.