Halbe Kita-Beiträge für Juni und Juli

Für die Monate Juni und Juli verzichtet die Stadt Bornheim auf jeweils 50 Prozent der Beiträge für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und die „Offene Ganztagsschule (OGS)“ der Grundschulen.

Eltern zahlen für Juni und Juli nur die Hälfte.

Dies hat der Rat der Stadt Bornheim vergangene Woche einstimmig beschlossen. Er orientiert sich damit an der zwischen den kommunalen Spitzenverbänden und der Landesregierung vereinbarten landesweiten Regelung.

Mit dem jetzigen Verzicht auf 50 Prozent der Kita- und OGS-Beiträge sollen einerseits der eingeschränkte Regelbetrieb im Juni und Juli und andererseits die zwei ausgefallenen Betreuungswochen im März dieses Jahres ausgeglichen werden. Um die Umsetzung zu vereinfachen, wurde im Juni gar kein Beitrag und im Juli ein ganzer Beitrag eingezogen.

Auf die Beiträge für die Monate April und Mai hatte die Stadt Bornheim entsprechend einer Vereinbarung der kommunalen Spitzenverbände und der Landesregierung komplett verzichtet, da laut Coronaschutzverordnung in dieser Zeit nur eine Notbetreuung angeboten werden durfte. Seit dem 8. Juni läuft die Betreuung in den Kitas wieder im Regelbetrieb, der in vielen Fällen um 10 Stunden pro Woche eingeschränkt ist.

Die Stadt verzichtet damit für Juni und Juli auf insgesamt rund 435.000 Euro. Für die gesamte Corona-bedingte Schließzeit verzeichnet die Stadt Bornheim eine Mindereinnahme bei den Elternbeiträgen für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege sowie der „Offenen Ganztagsschule“ (OGS) im Primarbereich der Stadt Bornheim von über 1,3 Millionen Euro. Die Landesregierung hat angekündigt, einen Teil des Ausfalls zu übernehmen.