Informationen zum Coronavirus

Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie

Die Stadt Bornheim informiert über die aktuelle Entwicklung der Coronavirus-Pandemie.

Das Land Nordrhein-Westfalen setzt seinen Plan mit schrittweisen Lockerungen in Richtung einer verantwortungsvollen Normalität weiter um. Seit Montag, 15. Juni 2020, gilt eine neue Corona-Schutzverordnung. Und ab sofort kann man die CORONA-WARN-APP auf seinem Smartphone installieren.


Weitere Erleichterungen gelten seit 15. Juni

Grundlage für alle Entscheidungen ist immer die Entwicklung des Infektionsgeschehens. Die positive Entwicklung in Nordrhein-Westfalen (NRW) macht die weiteren Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen möglich. So ist die Zahl der Neuinfektionen in NRW seit den ersten Öffnungen am 20. April um mehr als 75 Prozent zurückgegangen. Dazu hat die deutliche Mehrheit der Menschen mit ihrem verantwortlichen und rücksichtsvollen Verhalten  maßgeblich beigetragen. Ziel ist ein schrittweiser Weg in eine verantwortungsvolle Normalität, der nun fortgesetzt werden kann. Die maßvollen Öffnungen und Anpassungen der Schutzmaßnahmen werden stets im Hinblick auf das Infektionsgeschehen evaluiert.

Was ändert sich ab 15. Juni?

Ab Montag, 15. Juni, gelten im Handel Erleichterungen für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung. Dann sind auch Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 100 Zuschauern unter Auflagen wieder möglich – vorausgesetzt wird dabei insbesondere die Rückverfolgung der Teilnehmer. Auch private Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern können ab 15. Juni mit maximal 50 Teilnehmern unter Auflagen zur Rückverfolgung und Hygiene- und Schutzvorkehrungen wieder stattfinden. Außerdem können Bars sowie Wellnesseinrichtungen und Erlebnisbäder ihren Betrieb unter Auflagen aufnehmen.

Erleichterungen gelten auch für den Kontaktsport. Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab Montag auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen wieder zulässig, im Freien sogar für Gruppen bis zu 30 Personen. Ebenfalls unter Auflagen können auch Sportwettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport  in Hallen wieder stattfinden.

Bestehen bleiben hingegen die grundsätzlichen Regelungen zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum und die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen mit Publikums- und Kundenverkehr. Ebenso bleiben Großveranstaltungen bis mindestens 31. August 2020 untersagt.

Bis wann gelten die neuen Regelungen?

Die neue Fassung der Coronaschutz-Verordnung tritt am Montag, 15. Juni 2020, in Kraft und gilt vorerst bis zum 1. Juli 2020. Sie ist hier abrufbar:

Die neuen Regelungen im Einzelnen

Folgende Neuerungen sieht die angepasste Corona-Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen ab dem 15. Juni 2020 vor:

Kontaktverbot und Verhaltensregeln

Kontaktverbot und Verhaltensregeln

Unverändert dürfen sich Gruppen von höchstens zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten. Wichtig: Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen – für den Fall einer Infektion mit dem Coronavirus – für vier Wochen nach dem Zusammentreffen sichergestellt werden kann.

Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt ebenfalls fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen.

Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und einzugrenzen. Wichtigste Maßnahme ist hier zunächst, Hygieneregeln einzuhalten – wie etwa regelmäßiges Händewaschen mit Seife, kein Handschlag zur Begrüßung, Einhalten eines Abstands von 2 Metern. Die wichtigsten 10 Hygienetipps finden Sie hier, auch in anderen Sprachen.

Wenn Sie selbst jung und gesund sind, können Sie helfen, indem Sie besonders Schutzbedürftige unterstützen. Als solche gelten Menschen mit Vorerkrankungen und/oder Menschen ab 65 Jahren. Bieten Sie beispielsweise an, einen Einkauf oder den Gang zur Apotheke zu übernehmen, sodass Situationen mit Ansteckungspotential für Schutzbedürftige vermieden werden. Kleine Gesten können große Hilfen für unsere gesamte Gesellschaft sein. Die Stadt Bornheim  koordiniert die Nachbarschaftshilfe. Hilfesuchende und freiwillige Helfer können sich bei den Mitarbeiterinnen des Sozialsamts Sonja Joisten, 02222 945-344, sonja.joisten(at)stadt-bornheim.de, und Biljana Rollinger, 02222 945-151, biljana.rollinger(at)stadt-bornheim.de, melden. Alle Infos und Angebote finden Sie unter: www.bornheim.de/hilfen-in-der-corona-krise oder www.instagram.com/bornheim_zeigt_herz

Folgen Sie außerdem den Empfehlungen, den sozialen Kontakt auf das Notwendigste zu begrenzen.

In dieser Ausnahmesituation gilt: Je mehr Menschen sich an die Empfehlungen und Regeln halten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, die Ausbreitung des Virus weiter einzugrenzen. Helfen Sie auch weiterhin so toll mit!

Maskenpflicht

Maskenpflicht

Die Maskenpflicht ist vorerst bis zum 1. Juli 2020 verlängert worden. In Nordrhein-Westfalen gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an folgenden Orten:

  • Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks,
  • beim praktischen Fahrunterricht sowie der Fahrprüfung,
  • in sämtlichen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften, die derzeit geöffnet sind; auch auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken in den gastronomischen Einrichtungen, in Einkaufszentren sowie Wettvermittlungsstellen,
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern, sowie wenn bei Handwerks- und Dienstleistungen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann,
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
  • im Personenverkehr und seinen Einrichtungen – also in Bussen und Bahnen, auch des Fernverkehrs, auch in Schulbussen, an Haltestellen und Bahnhöfen und in Taxis,
  • in Warteschlangen vor den genannten Einrichtungen.

Die Maskenpflicht gilt für Kunden, Nutzer, Inhaber und Beschäftigte gleichermaßen – es sei denn, Beschäftigte werden durch andere Schutzmaßnahmen wie Abtrennungen durch Plexiglas etc. geschützt.

Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen kann. Außerdem kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden, beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.

Rückverfolgbarkeit

Rückverfolgbarkeit

Im Falle einer Infizierung mit dem Coronavirus müssen den Gesundheitsbehörden Kontaktdaten von Personen, mit denen man zusammengetroffen ist, benannt werden können. Damit diese Kontakte rückverfolgt werden können, müssen Gastgeber, Vermieter, Einrichtungsleiter, Betriebsinhaber etc. alle anwesenden Personen mit Name, Adresse, Telefonnummer und ggfls. Zeitraum des Aufenthalts mit deren Einverständnis schriftlich erfassen und die Daten für vier Wochen sicher aufbewahren. Die Daten sind vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig zu vernichten. Hierbei handelt es sich um die „einfache Rückverfolgbarkeit“.

Für bestimmte Zusammenkünfte ist eine „besondere Rückverfolgbarkeit“ sicherzustellen: Hierbei muss neben den oben erwähnten Daten noch ein Sitzplan erstellt werden, aus dem hervorgeht, welche Person wo gesessen hat. Auch hier sind die Daten für vier Wochen aufzubewahren.

Veranstaltungen und Festveranstaltungen

Veranstaltungen und Festveranstaltungen

Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Personen sind unter Auflagen zu Abstands- und Schutzvorkehrungen erlaubt. Hier gelten Regelungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit der Zuschauer und Teilnehmer.

Für Veranstaltungen mit mehr als 100 Zuschauern gelten erweitere Anforderungen. Diese sind nur in Abstimmung mit der entsprechenden Gesundheitsbehörde zulässig. Zudem bedürfen sie eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts.

Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen kann bei Erstellung von Sitzplänen und Sicherstellung der Rückverfolgung der Teilnehmer die Abstandsregelung von 1,5 Meter entfallen. Das gilt auch für außerschulische Bildungsangebote oder kulturelle Veranstaltungen, wenn feste Sitzplätze gegeben sind. Die Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit sehen die Erfassung der Daten der Teilnehmer sowie die Erstellung eines Sitzplans vor, der erfasst, wo welche anwesenden Personen gegessen haben.

Für Kulturveranstaltungen gelten ähnliche Vorgaben wie für sonstige Veranstaltungen: geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts, grundsätzlicher Mindestabstand, dauerhaft gute Durchlüftung der Räumlichkeit, Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit sowie gegebenenfalls Maskenpflicht. Konzerte und Aufführungen mit mehr als einem Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Zuschauern sind nur auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zulässig.

Große Festveranstaltungen wie Volks-, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste sowie Schützen- und Weinfeste oder ähnliche Festveranstaltungen bleiben weiterhin bis mindestens 31. August 2020 untersagt. Das gilt auch für Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sowie Sportfeste.

Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter, also private Festveranstaltungen, bleiben weiterhin untersagt. Ausnahmen gelten für Feste aus herausragendem Anlass wie Jubiläen, Hochzeits-, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern, die unter Auflagen wieder stattfinden können. Diese Festveranstaltungen sind mit höchstens 50 Teilnehmern möglich, wenn Hygieneregeln beachtet werden und die Teilnehmer im Sinne einer Rückverfolgung erfasst sind. Unter diesen Voraussetzungen kann etwa bei standesamtlichen Trauungen oder dem Zusammenkommen nach einer Beerdigung auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden. Diese Feiern können in abgetrennten Räumlichkeiten auch in gastronomischen Einrichtungen und Hotels wieder stattfinden.

Handel, Museen und Gastronomie

Handel, Museen und Gastronomie

Erleichterungen gelten ab sofort auch für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel. Diese wird von einer Person pro zehn Quadratmeter auf eine Person pro sieben Quadratmeter der Verkaufsfläche des Ladengeschäfts erweitert. Dies gilt auch für die Besucherbegrenzungen in Museen und Ausstellungen sowie in Zoos und Tierparks.

Bars können nach den für die übrige Gastronomie geltenden Maßgaben für Hygiene- und Infektionsschutzstandards ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Für Shisha-Bars gilt: Shisha-Pfeifen dürfen nicht von mehreren Personen gleichzeitig und nur bei Verwendung von Einmal-Mundstücken und Schläuchen, die nach Gebrauch entsorgt werden, und nur bei vollständiger dauerhafter Durchlüftung der Räumlichkeiten verwendet werden.

In der Gastronomie dürfen an einem Tisch weiterhin maximal zehn Personen zusammensitzen – oder Personen aus zwei Hausständen bzw. Verwandte in gerader Linie. Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit sind zu treffen. Die Detailregelungen finden sich in den jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzstandards. Ab sofort sind in gastronomischen Betrieben unter Auflagen auch Feste (z.B. Hochzeitspartys oder runde Geburtstage) mit bis zu 50 Personen wieder möglich.

Darts oder Billard spielen ist unter Auflagen erlaubt: So sind die Kontaktflächen regelmäßig zu reinigen bzw. desinfizieren und Gäste müssen vor der Nutzung die Hände waschen bzw. desinfizieren.

Ab sofort ist der vollumfängliche Betrieb von Spielbanken wieder gestattet.

Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen.

Auch Prostitutionstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen bleibt der Betrieb weiterhin untersagt.

Erholungs- und Freizeiteinrichtungen

Erholungs- und Freizeiteinrichtungen

Das Grillen ist auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ist ab sofort wieder möglich. Die Kontaktbeschränkungen (nur Gruppen von bis zu 10 Personen, enge Verwandte, Personen aus zwei verschiedenen Haushalten) sind zu beachten. Das Picknicken im öffentlichen Raum bleibt weiterhin erlaubt – unter Beachtung des Kontaktverbots und des Mindestabstands.

Floh- und Trödelmärkte können unter Auflagen eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts stattfinden. Auch vorübergehende Freizeitparks aus einer Mehrzahl von Schaustellerbetrieben können unter Auflagen eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden zugelassen werden.

Wellnesseinrichtungen und Saunabetriebe können ihren Betrieb unter Auflagen der Hygiene- und Infektionsschutzstandards wieder aufnehmen. Dasselbe gilt für Erlebnis- und Spaßbäder. Die Nutzungsbegrenzung auf Bahnenschwimmbecken entfällt. Die genannten Wellnesseinrichtungen dürfen auch in Beherbergungsbetrieben wieder genutzt werden. Die jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben sind zu beachten.

Sport

Sport

Der Sport- und Trainingsbetrieb auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum ist unter Auflagen möglich. Dazu gehören geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern – auch in Dusch-, Wasch- und Umkleideräumen. Beim Sport in geschlossenen Räumen ist zudem eine gute Durchlüftung sicherzustellen.

Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab sofort auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen, Verwandte in gerader Linie oder Angehörige von zwei Haushalten wieder möglich. Im Freien kann Kontaktsport in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden. Die einfache Rückverfolgbarkeit ist in beiden Fällen sicherzustellen..

Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind unter Einhaltung von Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern auch in geschlossenen Räumen und Hallen wieder zulässig.

Auch Wettbewerbe von Berufsreitenden und Pferderennen sind unter entsprechenden Auflagen zulässig. Hier sind bis zu 100 Zuschauer erlaubt.

Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.

Auch im Sportunterricht dürfen Kontaktsportarten ausgeübt werden. Schwimmunterricht ist ebenfalls möglich.

Kinderbetreuung

Kinderbetreuung

Bei der Kindertagesbetreuung gilt mittlerweile der eingeschränkte Regelbetrieb:

  • das Betretungsverbot für Kitas und Kindertagespflege wurde aufgehoben,
  • die bisherige Notbetreuung wurde aufgelöst,
  • alle Kinder dürfen wieder zu einem reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35, 25 in die Kita kommen,
  • Kitas, die sich aufgrund räumlicher und personeller Kapazitäten in der Lage sehen, ein höheres Stundenangebot zu realisieren, können dies in Absprache mit den zuständigen Aufsichtsbehörden ermöglichen,
  • Kitas, die aufgrund der Personalsituation außer Stande sind, dieses Angebot zu erbringen, können in Absprache mit dem örtlichen Jugendamt auch nach unten abweichen; dies sollte nur in Ausnahmefällen geschehen,
  • Fälle des Kinderschutzes und besondere Härtefälle sind beim Betreuungsumfang zu berücksichtigen.

Das nordrhein-westfälische Familienministerium hat folgende Standards für den eingeschränkten Regelbetrieb definiert:

  • es gibt nur feste Gruppen, keine offenen Konzepte,
  • in jeder Gruppe wird mindestens eine Fachkraft eingesetzt,
  • die Gruppen sind weiterhin räumlich voneinander getrennt,
  • alle Kontakte müssen nachvollziehbar sein, die Hygienekonzepte eingehalten werden.

Eltern können vom Träger verpflichtet werden, Masken beim Bringen und Abholen ihrer Kinder in der Kita zu tragen.

Auch für die Kindertagespflege wurde das Betretungsverbot bereits aufgehoben. Grundsätzlich können alle Kinder wieder zu ihren Tagespflegepersonen. Da aber in diesem Bereich nicht alle Kräfte zur Verfügung stehen, kann es zu reduzierten Betreuungsumfängen kommen.

> Wichtige Informationen und Downloads zur Betreuung von Kindern finden Sie hier

Rat entscheidet über Eltern-Beiträge

Um die Familien in der Corona-Krise zu unterstützen, zieht die Stadt Bornheim im Juni keine Elternbeiträge für Kitas, Tagespflege und OGS ein. Dies gilt auch für Eltern, die ihre Kinder in der Notbetreuung haben. Eine abschließende Entscheidung über einen Erlass der Elternbeiträge für Juni und Juli trifft der Stadtrat in seiner Sitzung am Donnerstag, 25. Juni 2020. Eltern erhalten zum Thema „Kita-Beiträge“ unaufgefordert weitere Nachricht und werden von der Stadtverwaltung gebeten, von individuellen Anfragen abzusehen.

Schulen

Schulen

Ab sofortwird der Unterrichtsbetrieb an Grundschulen und den anderen Schulen mit Primarstufe wieder regulär aufgenommen. Das heißt, dass dann alle Kinder im Grundschulalter bis zu den Sommerferien an allen Wochentagen die Schule besuchen. Parallel zum Unterricht wird auch der Betrieb im Offenen Ganztag und in der Übermittagsbetreuung wiederaufgenommen. Zugleich endet mit der Rückkehr zu einem regulären Schulbetrieb in den Schulen der Primarstufe das Angebot der schulischen Notbetreuung, da die Kinder wieder ein tägliches Unterrichtsangebot erhalten.

> Alle Details zur Rückkehr zum Unterrichtsbetrieb in Grundschulen finden Sie in der Schulmail des Ministeriums für Schule und Bildung.

An Gymnasien und Gesamtschulen werden vorrangig die Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die im nächsten Schuljahr 2020/21 ihr Abitur ablegen. Sollten darüber hinaus räumliche und personelle Kapazitäten zur Verfügung stehen, ist die Beschulung weiterer Lerngruppen beziehungsweise Klassen von der Jahrgangsstufe 5 bis hin zu den Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase tageweise in einem rollierenden System möglich.

An den Schulformen der Sekundarstufe I (Haupt-, Real-, Sekundar-, PRIMUS- und Gemeinschaftsschulen) sind zudem ein bis zwei Jahrgänge der Klassenstufen 5 bis 9 in einem tageweise rollierenden System zurückgekehrt. Bis zum Abschluss der dezentralen Prüfungen, die in diesem Jahr die Zentralen Abschlussprüfungen in Klasse 10 ersetzen, erhält die Jahrgangsstufe 10 weiterhin vorrangig Unterricht. Danach wird dieser Jahrgang mit in das rollierende System einbezogen.

Auch die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung (GE) sowie körperliche und motorische Entwicklung (KME) sind wieder für den Unterricht geöffnet. Bis zu den Sommerferien sollen alle Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen können – das gilt selbstverständlich auch für die Kinder der Förderschulen für geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung. Hierfür gelten schulspezifische Konzepte, abhängig von den räumlichen und personellen Kapazitäten, die wie an anderen Schulen auch zur Bildung von kleineren Lerngruppen führen. Im Einvernehmen mit den Eltern soll ein transparenter und verbindlicher Plan erarbeitet werden, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die einzelnen Schülerinnen und Schüler bzw. die verschiedenen Lerngruppen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben.

> Wichtige Informationen zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen finden Sie hier

Reiserückkehrer

Reiserückkehrer

Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Nordrhein-Westfalen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und diesen Aufenthaltsort für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise nicht zu verlassen. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind.

Den vollständigen Verordnungstext finden Sie hier.

Sie waren zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet? Dann begeben Sie sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft und verlassen diese 14 Tage nicht. Außerdem müssen Sie sich beim Gesundheitsamt melden. Bitte nutzen Sie dafür die E-Mail-Adresse gesundheitsamt(at)rhein-sieg-kreis.de.

  • Bitte nennen Sie in Ihrer E-Mail Ihren vollständigen Namen, Ihre Adresse, Ihr Geburtsdatum und eine Rufnummer, unter der man Sie erreichen kann. Geben Sie bitte außerdem an, in welchem Zeitraum Sie im Ausland waren, in welchem Land Sie sich aufgehalten haben und ob Sie Symptome entwickelt haben.
  • Falls sich bei Ihnen Symptome zeigen, melden Sie sich bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt (nach vorheriger telefonischer Absprache).

Die aktuelle Coronaschutzverordnung können Sie hier herunterladen:

Die wichtigsten weiteren Verordnungen zum Download:


Die aktuelle Lage in Bornheim

In Bornheim sind mittlerweile 112 von 117 Personen genesen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden. Damit gibt es in Bornheim aktuell 2 aktive Fälle; 3 Personen sind verstorben (Stand: 1. Juli 2020, 17 Uhr). Das Kreisgesundheitsamt ermittelt bei jedem neuen Fall die Kontaktpersonen.


Bürgertelefon

Bürgertelefon02241 133333

 

Für sämtliche Fragen hat der Kreis ein Bürgertelefon eingerichtet, das Bürgerinnen und Bürgern montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr zur Verfügung steht.

 

> Fragen können auch per E-Mail direkt an das Gesundheitsamt adressiert werden: coronavirus(at)rhein-sieg-kreis.de