Umsatzsteuer wird gesenkt

Am Montag hat der Bundesrat der von der Bundesregierung betriebenen Absenkung der Umsatzsteuer von 7 auf 5 Prozent zugestimmt. Da der neue Prozentsatz bereits für den Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 gilt, hat dies auch Auswirkungen auf die Jahresabrechnung des Wasserwerks der Stadt Bornheim.

Der StadtBetrieb Bornheim weist darauf hin, dass die Zählerstände zum 30. Juni 2020 auf Basis des bisherigen Verbrauchs hochgerechnet werden. Kunden müssen also nichts weiter tun. Es sei denn, sie möchten eine ganz genaue Abgrenzung zu diesem Stichtag. In diesem Fall werden die jeweiligen Haushalte gebeten, ihren Wasserzählerstand umgehend abzulesen und an den StadtBetrieb Bornheim zu übermitteln.

Die Übermittlung des Zählerstandes kann entweder online unter www.stadtbetrieb-bornheim.de/online-service-angebote.html oder per E-Mail an wasserablesung(at)sbbonline.de erfolgen. Bei Rückfragen hilft der Kundenservice des StadtBetriebs unter 02227 93 20 90 oder 02227 93 20 91 gerne weiter. Er steht Bornheimerinnen und Bornheimern montags bis donnerstags von 8.30 bis 12.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr zur Verfügung.

Die Eintrittsgelder für Schwimmbad und Sauna des HallenFreizeitBads sind auch umsatzsteuerpflichtig; im Gebührentarif, den der Verwaltungsrat beschlossen hat, ist die jeweils gültige Umsatzsteuer bereits eingeschlossen.

Ebenfalls betroffen ist das Entgelt für die Hallennutzung. Da die Stadt zur Eindämmung der Corona-Pandemie von Mitte März bis Mitte Mai 2020 die Nutzung aller Sportstätten untersagen musste, hat die Stadtverwaltung entschieden, für das aktuelle Jahr kein vorläufiges Entgelt für die Hallennutzung in Rechnung zu stellen. Stattdessen werden am Ende des Jahres 2020 nur die Zeiträume abgerechnet, in denen die Hallen genutzt wurden. In dieser Abrechnung wird der geänderte Mehrwertsteuersatz berücksichtigt.