Stadt unterstützt LebEKa

Die Stadt Bornheim unterstützt die Bornheimer Lebensmittelausgabe, kurz LebEKa, mit einer Spende über 6.600 Euro. Das Geld stammt aus dem Spendentopf „Jet ze müffele“ und trägt dazu bei, dass die LebEKa Bedürftige auch während der Corona-Krise unterstützen kann.

Denn die Coronavirus-Pandemie zwingt auch die Lebensmittelausgabe, die die Evangelische Kirchengemeinde Vorgebirge gemeinsam mit dem Kirchengemeindeverband des Seelsorgebereiches Bornheim-Vorgebirge anbietet, ihre Lebensmittelausgabestellen in Alfter, Bornheim, Hersel und Kardorf zunächst bis zum 19. April 2020 zu schließen. Damit erhalten rund 220 Menschen bis auf Weiteres keine Lebensmittel mehr. Dazu zählen Familien mit bis zu neun Personen, viele ältere, alleinstehende Menschen und die Bewohner der Obdachlosenunterkunft am Donnerbachweg. „Wir wissen, dass die Situation für unsere Kunden eine besondere Härte bedeutet, vor dem Hintergrund der aktuellen Gesundheitsgefährdung bleibt uns aber keine andere Wahl, die Ausgabestellen zu schließen“, erklärt Stefanie Schmelzer von der Evangelischen Kirchengemeinde.

Um die Menschen in dieser Zeit trotzdem zu unterstützen, möchte die LebEKa zunächst Gutscheine für Lebensmittel ausgeben. „Wir danken der Stadt für ihr Engagement. Denn die Spende hilft uns, den Menschen noch vor Ostern eine Überbrückungshilfe geben zu können“, sagt Stefanie Schmelzer. So können von der Spende rund 220 Gutscheine im Wert von 30 Euro angeschafft werden. „Der Spendentopf ‚Jet ze müffele‘ gibt uns die Möglichkeit, Menschen, die Hilfe benötigen, zu unterstützen. In der derzeitigen Situation war es uns wichtig, schnell und unbürokratisch zu helfen“, betont Bürgermeister Wolfgang Henseler.

Die Stadt Bornheim möchte mit Hilfe des Spendentopfs „Jet ze müffele“ auch künftig unterstützen, wenn Hilfe gebraucht wird. Für Spenden steht das Konto bei der Stadtkasse Bornheim, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, IBAN: DE09 3806 0186 0010 0200 50, zur Verfügung. Als Verwendungszweck sollte „Jet ze müffele“ angegeben werden.