Unternehmen können auf Lieferdienst umstellen

Aufgrund der Allgemeinverfügung zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen müssen alle Restaurants und die meisten Geschäfte schließen. Lieferdienste sind allerdings erlaubt. Daher empfiehlt die städtische Wirtschaftsförderung, nun schnell und flexibel als Lieferdienst zu arbeiten.

Durch einen flexiblen Lieferdienst lassen sich Kunden binden

Für Geschäfte und Restaurants, die bisher keinen Lieferdienst anbieten, ist dafür grundsätzlich eine Gewerbeerweiterung zu beantragen. Aufgrund der besonderen Situation verzichtet die Stadt jedoch temporär darauf.

So können Geschäfte und Restaurants ihre Kunden weiterhin mit Waren oder Mahlzeiten versorgen. Dafür sollte auf der Internetseite der Geschäfte und Lokale über das Warenangebot, die Preise, die Lieferbedingungen und -zeiten sowie den Bestellvorgang informiert werden. Natürlich sind auch beim Lieferdienst die geltenden Hygienebestimmungen einzuhalten, also zwei Meter Abstand zwischen Menschen halten, Nies-Etikette beachten und Hände und Behältnisse desinfizieren.

Für die Kunden ist der Lieferdienst ein gutes Mittel, um Kontakte zu anderen Menschen beim Einkauf zu meiden. Außerdem werden damit die örtlichen Geschäfte in diesen schwierigen Zeiten weiterhin unterstützt. Die Wirtschaftsförderung berät die Geschäfte, Restaurants und Gewerbetreibenden gerne weitergehend und gibt Informationen zur aktuellen Entwicklung unter 02222/945-339 oder wirtschaftsfoerderung(at)stadt-bornheim.de.

Die Stadtverwaltung prüft derzeit, wie sie ein solches Angebot unterstützen kann.