Turnhalle in Sechtem erstrahlt in neuem Glanz

Hagelschlag und Starkregen haben am 19. Juli 2017 die Turnhalle der Wendelinus-Grundschule in Sechtem massiv beschädigt, sodass eine umfängliche Sanierung der 600 Quadratmeter großen Halle erforderlich war. Die Arbeiten sind nun abgeschlossen.

Auch die Fassade der Halle wurde komplett erneuert.

Im Zuge einer umfangreichen Generalsanierung sind nun alle Schäden beseitigt. Insbesondere das Dach und die sanitären Anlagen wurden erneuert. „Man kann sagen, dass von der alten Halle nur noch die Grundmauern übrig geblieben sind, sodass Schulkindern und den Mitgliedern der dort trainierenden Vereine ab sofort eine nahezu neue Halle zur Verfügung steht“, erklärt Sabine Westhelle, zuständige Architektin im Bauamt der Stadt Bornheim. „Die Sanierung war am Ende sehr viel umfangreicher als ursprünglich geplant. Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, freut sich auch Bürgermeister Wolfgang Henseler über die gelungene Komplettsanierung.

 

Modern und funktional: Das Ergebnis der Komplettsanierung kann sich sehen lassen.

Unter Federführung des Bornheimer Architekten Jens Peter Gütig wurde zweieinhalb Jahre an und in der Halle gearbeitet. Bereits zwei Tage nach dem Unwetter wurde der Hallenboden entfernt und im März 2018 mit dem Bodenaufbau begonnen. Noch im selben Monat wurden die Innen- und Außentüren ausgetauscht. Im Februar 2019 folgte die Sanierung der Umkleideräume, die insgesamt zehn Monate gedauert hat. Dazu zählten auch die Erneuerung der Elektroinstallationen und der sanitären Anlagen. Im April schlossen sich Mauerarbeiten im Innenbereich an, bevor ab Mai 2019 Trockenbauarbeiten folgten und der Weg in Richtung Kindergarten neu gepflastert wurde. Im Juni erfolgten der Innenputz und im Juli die Estricharbeiten. Ebenfalls im Juli erhielt die Turnhalle eine neue Eingangstür, während gleichzeitig mit den Dach- und Fassadenarbeiten sowie im August mit den Fliesenarbeiten begonnen wurde. Im September wurde der Prallschutz an die Hallenwände montiert. Mit der Montage der WC-Trennwände und der sanitären Anlagen sowie der Verkleidung der Fassade des Gartenhauses fanden die umfangreichen Sanierungsarbeiten im Dezember 2019 ihren Abschluss. Anschließend haben noch Rest- und Nachbesserungsarbeiten stattgefunden.

Die Komplettsanierung, die mit Mitteln aus dem Programm „Gute Schule“  - einer Gemeinschaftsaktion der NRW.BANK und des Landes Nordrhein-Westfalen - gefördert wurde, hat insgesamt 1,45 Millionen Euro gekostet. Darin nicht enthalten ist das Geld, das die Versicherung im Rahmen der Schadensabwicklung gezahlt hat. „Für das Geld hätte man fast auch ganz neu bauen können. Dann aber hätten Schule und Vereine rund drei Jahre auf die Halle verzichten müssen. So haben wir sie lediglich für ein halbes Jahr schließen müssen“, führt Sabine Westhelle aus. Bei der Gelegenheit lobte der Bürgermeister die Geduld und das Verständnis, das alle Beteiligten während der Arbeiten aufgebracht hätten. So hätten insbesondere die Vereine rund zehn Monate auf sanitäre Anlagen verzichten müssen. Dafür erstrahlt nun auch der gesamte Sanitärbereich in neuem Glanz.