Informationen zum Coronavirus

Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie

Die Stadt Bornheim informiert über die aktuelle Entwicklung der Coronavirus-Pandemie. Mit einem maßvoll abgestuften Plan sollen in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Tagen und Wochen schrittweise weitere Lockerungen in Richtung einer verantwortungsvollen Normalität folgen.

Der Plan der Landesregierung sieht für die einzelnen Bereiche unterschiedliche Stufen mit Zieldaten vor, die abhängig von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens sukzessive umgesetzt werden sollen.

Das ist geplant bzw. bereits umgesetzt:

Die Landesregierung plant, stufenweise vorzugehen. Die Umsetzung steht jeweils unter dem Vorbehalt der Entwicklung des Infektionsgeschehens. Hier ein Überblick:

Stärkung von Konjunktur und Wachstum

Stärkung von Konjunktur und Wachstum

Wie in ganz Deutschland ist auch die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen massiv von der Corona-Pandemie betroffen. Die Wirtschaft steckt in der größten Krise seit Ende des zweiten Weltkriegs. Um die Krise zu überwinden und die Wirtschaft zügig wieder hochzufahren, sind erhebliche Beiträge von Bund, Land und Europäischer Union notwendig. Die Landesregierung gibt dazu zehn Impulse für die Stärkung von Konjunktur und Wachstum, die auch als Modernisierungsprogramm für Deutschland und Nordrhein-Westfalen wirken sollen. Weil in den vergangenen Wochen die Familien besondere Lasten getragen haben, wird zu ihrer Entlastung und zur Förderung des privaten Konsums in Deutschland ein Familienbonus in Höhe von einmalig 600 Euro pro Kind vorgeschlagen. Die zehn Impulse gehen auch auf die Empfehlungen der Wirtschaftsforschungsinstitute RWI und IW zurück. Eine Übersicht der zehn Impulse ist hier hinterlegt.

Kontaktverbot und Verhaltensregeln

Kontaktverbot und Verhaltensregeln

Ab sofort ist es möglich, dass sich Angehörige zweier Haushalte im öffentlichen Raum treffen. Außerdem dürfen mehrere Personen im öffentlichen Raum nur zusammentreffen, wenn es sich dabei um Verwandte in gerader Linie, also Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner oder Geschwister handelt. Weitere Ausnahmen bilden die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen sowie zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen.

Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in bestimmten Bereichen. Ausnahmen: Zwingende berufliche Zusammenkünfte und zulässige sportliche Betätigungen.

Das Picknicken im öffentlichen Raum ist ab sofort wieder erlaubt – unter Beachtung des Kontaktverbots und des Mindestabstands. Das Grillen im öffentlichen Raum bleibt weiterhin untersagt.

Maskenpflicht

Maskenpflicht

Die Maskenpflicht ist vorerst bis zum 5. Juni 2020 verlängert worden. In Nordrhein-Westfalen gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an folgenden Orten:

  • Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks,
  • beim praktischen Fahrunterricht sowie der Fahrprüfung,
  • in sämtlichen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften, die derzeit geöffnet sind; auch auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken in den gastronomischen Einrichtungen, in Einkaufszentren sowie Wettvermittlungsstellen,
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern, sowie wenn bei Handwerks- und Dienstleistungen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann,
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
  • im Personenverkehr und seinen Einrichtungen – also in Bussen und Bahnen, auch des Fernverkehrs, auch in Schulbussen, an Haltestellen und Bahnhöfen und in Taxis,
  • in Warteschlangen vor den genannten Einrichtungen.

Die Maskenpflicht gilt für Kunden, Nutzer, Inhaber und Beschäftigte gleichermaßen – es sei denn, Beschäftigte werden durch andere Schutzmaßnahmen wie Abtrennungen durch Plexiglas etc. geschützt.

Gastronomie / Hotels / Tourismus

Gastronomie / Hotels / Tourismus

Für die Gastronomie, Hotellerie und den Tourismus wird eine stufenweise Öffnung angestrebt.

Ab sofort gilt:

  • Gastronomie ist wieder gestattet, sofern im Innen- und/oder Außenbereich die Einhaltung des Abstandsgebots gewährleistet ist. Eine Begrenzung der Öffnungszeiten ist nicht vorgesehen. Hygieneregeln, wie z.B. 1,5 Meter Tischabstand sind einzuhalten. Personen aus zwei Haushalten dürfen gemeinsam an einen Tisch sitzen. Der Gastronomiebetreiber muss die Platzanweisung und eine namentliche Registrierung seiner Gäste sicherstellen. Selbstbedienungsangebote sind nicht zulässig.
  • Der touristische Aufenthalt in Ferienhäusern, Ferienwohnungen und auf Campingplätzen ist unter Beachtung von Hygiene- und Infektionsschutzstandards wieder möglich.
  • Freizeitparks dürfen wieder öffnen. Voraussetzung ist ein von der zuständigen Behörde genehmigtes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept.
  • Reisebusreisen bleiben weiterhin untersagt.
  • Touristische Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben sind wieder möglich. Dies gilt für Personen, die ihren Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder Großbritanniens haben. Es gelten strenge Auflagen, z.B. zur Nutzung von Doppelzimmern, für das gastronomische Angebot und zur Erfassung der Kontaktdaten der Gäste. Für Mitarbeiter, die direkten Kontakt mit Gästen haben, gilt die Maskenpflicht.

Ab Pfingsten (30. Mai 2020) sollen auch Thermen und Schwimmbäder, Spaßbäder und Wellness-Einrichtungen unter passgenauen Infektionsschutzkonzepten wieder öffnen. Außerdem sollen Fachmessen mit Hygiene-Konzept und begrenzter Teilnehmerzahl korrespondierend zur Veranstaltungsfläche wieder zulässig sein. Touristische Führungen sollen dann wieder mit begrenzter Teilnehmerzahl stattfinden dürfen.
 
Ausgenommen von den Öffnungen bleiben bis auf Weiteres Bars, Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe.

Handel und Dienstleistungen

Handel und Dienstleistungen

Jedes Ladenlokal darf ab sofort unabhängig von der Verkaufsfläche unter Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln (1 Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche) wieder öffnen. Zudem müssen Auflagen zur Vermeidung von Warteschlangen beachten werden.

Für „körpernahe Dienstleistungen” wie Massagestudios, Kosmetiker sowie Piercing- und Tattoo-Studios werden zurzeit passgenaue Infektionsschutzkonzepte im Austausch mit den Berufsvertretungen erarbeitet, um auch hier eine schrittweise Zulassung zu ermöglichen.

Folgende Handwerker- und Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand zum Kunden nicht eingehalten werden kann, können ab sofort wieder erbracht werden, wenn dabei strenge Hygiene- und Infektionsstandards eingehalten werden: Nagelstudios, Maniküre, Kosmetik und Massage.

Friseure und Fußpfleger dürfen ihrer Tätigkeit bereits seit 4. Mai wieder nachgehen. Auch hier gelten Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln.

Tätowieren und Piercen ist als körpernahe Dienstleistung ab sofort wieder erlaubt – unter Einhaltung von Hygiene- und Infektionsschutzstandards.

Bei Sonnenstudios ist neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine möglichst kontaktarme Erbringung der Dienstleistung zu achten.

Das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen gilt nicht für den praktischen Unterricht von Fahrschulen; es dürfen sich nur der Fahrschüler und der Fahrlehrer sowie während der Fahrprüfung zusätzlich eine Prüfungsperson oder im Rahmen der Fahrlehrerausbildung ein Fahrlehreranwärter im Fahrzeug aufhalten. Die Maskenpflicht ist zu beachten.

Unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften hat die Annahmestelle für Grünabfälle und Elektroschrott beim Stadtbetrieb in Waldorf, Donnerbachweg 15, bereits seit Ende April wieder geöffnet. Für die Anlieferung gibt es zwei Fahrbahnen (eine für Grünabfälle, eine für Elektroschrott). Der Aufenthalt wird durch eine Zugangsregelung beschränkt. Öffnungszeiten: Montag: 12 bis 16 Uhr, Donnerstag: 14 bis 18 Uhr und Samstag (jeder 1. und 3. im Monat): 9 bis 13 Uhr. Mehr erfahren

Sport und Freizeit

Sport und Freizeit

Für den Sport- und Freizeitbereich gelten folgende Stufen:

Bereits seit 7. Mai 2020 ist der Breiten- und Freizeitsport auf Freiluftsportanlagen sowie im öffentlichen Raum zulässig – unter Auflagen.

Die Spielplätze in Bornheim sind unter Auflagen wieder geöffnet: Auf dem Gelände gelten die Regeln der Coronaschutzverordnung. Demnach müssen Begleitpersonen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Ausgenommen sind Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner, in häuslicher Gemeinschaft lebende sowie unterstützungsbedürftige Personen. Genutzt werden dürfen die Spielplätze nur von Kindern bis 14 Jahre. Die Stadt bittet darum, Kinder nur mit maximal zwei Erwachsenen zu begleiten, damit genug Platz zum Spielen bleibt. Das Picknicken auf Spielplätzen bleibt bis auf Weiteres verboten. Eine Begrenzung der Nutzerzahl ist zunächst nicht vorgesehen, solange die Auflagen eingehalten werden. Die Stadt behält sich allerdings vor, bei Missachtung der Regeln die Nutzerzahl zu begrenzen oder überfüllte Spielplätze vorübergehend zu sperren; sie geht aber davon aus, dass sich die Bürgerinnen und Bürger auch an diese Auflagen halten. Stärker frequentierte Spielplätze sollten gemieden werden. Wieder geöffnet ist übrigens auch die Skater-Anlage an der Europaschule; auch dort sind natürlich die Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Seit 11. Mai 2020 kann Sport auch wieder in Sporthallen und Kursräumen der Sportvereine durchgeführt werden – ebenfalls unter Auflagen. Beim Sport in der Halle besteht keine Maskenpflicht.

Auflagen: Der oben genannte Sport- und Trainingsbetrieb darf nur durchgeführt werden, wenn die folgenden Auflagen erfüllt sind: Der Sport muss kontaktfrei durchgeführt werden. Es müssen geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern sichergestellt werden (auch in Warteschlangen). Die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer ist untersagt.

Ausnahmen: Bei Kindern unter 14 Jahren ist das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Der Betrieb von Fitnessstudios ist wieder gestattet, es sind aber strenge Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten (u.a. Mindestabstand zwischen Sportgeräten, Desinfektion der Kontaktflächen nach jedem Gebrauch, Unzulässigkeit des Ausübens von Sportarten mit Körperkontakt). Beschäftigte in Fitnessstudios müssen grundsätzlich eine Maske tragen. Kunden wird das Tragen einer Maske außer bei Ausdauersportarten empfohlen.

Training von Berufssportlern auf und in von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen ist zulässig. 

Tanzsport kann betrieben werden, soweit sich die nicht-kontaktfreie Ausübung auf einen festen Tanzpartner beschränkt und im Übrigen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet ist.

Reitsport ist auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen zulässig sein.

Freibäder dürfen ab sofort unter strengen Auflagen von Abstand und Hygiene öffnen – ausgenommen sind reine Spaßbäder. Der Freibad-Bereich des Bornheimer HallenFreizeitBads (HFB) ist bereits wieder geöffnet. Um die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu gewährleisten, wird die Besucherzahl begrenzt. Ist die zulässige Höchstgrenze erreicht, müssen die neuen Besucher warten, bis jemand das Bad verlässt. Auch die Öffnungszeiten sind aktuell noch eingeschränkt. So ist der Freibadbereich täglich von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Die Schwimmhalle muss zurzeit noch komplett geschlossen bleiben. Daher erfolgt der Zutritt auch nur über den Freibadeingang. Mehr erfahren

Ab 30. Mai soll die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder gestattet werden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern.

Sportliche Wettbewerbe im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich sollen dann ebenfalls zulässig sein – die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen ist dann unter Auflagen gestattet.

Kulturangebote und Freizeiteinrichtungen

Kulturangebote und Freizeiteinrichtungen

Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen und ähnliche Einrichtungen sowie Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten, Tierparks, Garten- und Landschaftsparks dürfen in Nordrhein-Westfalen bereits wieder öffnen.

Voraussetzung ist, dass die Einrichtungen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Einhaltung der Maskenpflicht in geschlossenen Räumen treffen.

Auch Bibliotheken und Büchereien dürfen unter Auflagen zu Hygiene, Zugang und Abstand weiterhin öffnen. Die Stadtbücherei Bornheim ermöglicht einen Einzelzugang ausschließlich zur Ausleihe und Rückgabe von Büchern. Die Leihfrist beträgt vier Wochen und kann auch online verlängert werden unter https://stadtbuecherei-bornheim.bibliotheca-open.de.

Autokinos, Autotheater usw. dürfen weiterhin betrieben werden, wenn sichergestellt ist, dass die Besucher bei geschlossenen Verdecken mit dem gesamten Körper in ihren Autos verbleiben, der Abstand zwischen den Fahrzeugen mindestens 1,5 Meter beträgt und der Ticketerwerb und die Nutzung von Sanitärräumen den Vorgaben für den Handel entsprechen.

In geschlossenen Räumen sind Konzerte und Aufführungen von Theatern, Opern- und Konzerthäusern und ähnlichen Einrichtungen bis auf weiteres untersagt. Ausnahmen durch die zuständigen Behörden sind unter strengen Vorgaben zu Mindestabständen, Hygieneregeln und Maskenpflicht möglich. Die Zuschaueranzahl von 100 Personen darf nicht überschritten werden.

Bei Aufführungen im Freien gelten ebenfalls strikte Hygiene-, Zutritts- und Abstandsregelungen, auch hier sind nicht mehr als 100 Zuschauer zulässig.

Für Proben gelten die Hygieneregeln und der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen. Bei atmungsaktiven Proben (insbesondere Sprechtheater, Gesang, Blasinstrumente) ist eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorzusehen.

In Musikschulen ist der Unterricht für Gruppen oder Ensembles mit mehr als 6 Teilnehmern untersagt. In atmungsaktiven Fächern (Gesang, Blasinstrumente) ist ein Abstand von 2 Metern zwischen Personen (beim Singen ein Abstand von 3 Metern zwischen Personen und von 6 Metern in Ausstoßrichtung) sowie nur Einzelunterricht zulässig und eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorzusehen.

Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.

Ab dem 30. Mai soll die Öffnung von Kinos, Theatern, Opern und Konzerthäusern ermöglicht werden, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern gewährleistet ist und es ein Zutrittskonzept gibt. Durch den verstärkten Einsatz von Ordnern sind Ansammlungen im Warte- und Pausenbereich zu verhindern.

Großveranstaltungen und Versammlungen

Großveranstaltungen und Versammlungen

Großveranstaltungen bleiben bis 31. August 2020 untersagt. Als Großveranstaltungen gelten u.a. Volksfeste, Jahrmärkte, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Sportfeste, Schützenfeste, Weinfeste, Festivals und Musikfeste sowie ähnliche Festveranstaltungen. Für Versammlungen gelten die bestehenden Abstandsregelungen.

Als Beerdigung weiterhin zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern eingehalten werden. Der Stadtbetrieb hat die Trauerhallen mittlerweile wieder geöffnet. Die Auflagen zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sind durch den Nutzer zu erfüllen.

Ab 30. Mai 2020 sollen Fachmessen und Fachkongresse mit Schutzkonzepten und unter Beschränkung der Besucher- und Teilnehmerzahlen wieder stattfinden können.

Sitzungen von Stadtrat und Ausschüssen

Sitzungen von Stadtrat und Ausschüssen

Sitzungen kommunaler Gremien dienen der Ausübung und dem Erhalt der grundgesetzlich garantierten kommunalen Selbstverwaltung und sind als solche unter Auflagen zu Hygiene, Zugang und Abstand zulässig. In Bornheim werden die Sitzungen auf das unbedingt notwendige Maß reduziert.

Standesamtliche Trauungen

Standesamtliche Trauungen

Ab sofort gilt: Standesamtliche Trauungen einschließlich der Zusammenkunft unmittelbar vor dem Ort der Trauung sind auch mit Gästen zulässig, die nicht zur Familie oder zu den Angehörigen von zwei Haushalten gehören. Voraussetzung: Diese Gäste halten einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein und vermeiden insbesondere einen direkten Kontakt (Händeschütteln, Umarmen etc.). Unter Beachtung dieser Regelung umfasst die Zulässigkeit sowohl die Trauzeremonie als auch das Zusammentreffen unmittelbar vor dem Ort der Trauung.

Gottesdienste

Gottesdienste

Unter Berücksichtigung der Hygiene- und Schutzkonzepte der Kirchen und Religionsgemeinschaften finden Gottesdienste seit 1. Mai 2020 wieder statt.

Kinderbetreuung

Kinderbetreuung

Das Landesministerium plant eine schrittweisen Öffnung von Kitas und Tagespflege. Ab dem 28. Mai 2020 öffnen die Kindertageseinrichtungen zunächst für alle Vorschulkinder. Am 8. Juni soll dann der Wechsel von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb erfolgen. Alle Kinder können dann in reduziertem Umfang wieder ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen.

Eingeschränkter Regelbetrieb der Kindertagesbetreuung ab 8. Juni:

  • Das Betretungsverbot für Kitas und Kindertagespflege wird aufgehoben,
  • die bisherige Notbetreuung wird aufgelöst,
  • alle Kinder dürfen wieder zu einem reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35, 25 in die Kita kommen,
  • Kitas, die sich aufgrund räumlicher und personeller Kapazitäten in der Lage sehen, ein höheres Stundenangebot zu realisieren, können dies in Absprache mit den zuständigen Aufsichtsbehörden ermöglichen,
  • Kitas, die aufgrund der Personalsituation außer Stande sind, dieses Angebot zu erbringen, können in Absprache mit dem örtlichen Jugendamt auch nach unten abweichen; dies sollte nur in Ausnahmefällen geschehen,
  • Fälle des Kinderschutzes und besondere Härtefälle sind beim Betreuungsumfang zu berücksichtigen.

Mehr erfahren

Auch für die Kindertagespflege fällt das Betretungsverbot zum 8. Juni. Grundsätzlich können alle Kinder wieder zu ihren Tagespflegepersonen. Da aber in diesem Bereich nicht alle Kräfte zur Verfügung stehen, kann es zu reduzierten Betreuungsumfängen kommen.

> Wichtige Informationen zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen finden Sie hier

Keine Eltern-Beiträge im Juni

Um die Familien in der Corona-Krise zu unterstützen, erhebt die Stadt Bornheim auch im Juni keine Elternbeiträgen für Kitas, Tagespflege und OGS. Zuvor hatte die Stadt bereits für die Monate April und Mai auf die Erhebung der Eltern-Beiträge verzichtet.

Dies gilt auch für Eltern, die ihre Kinder in der Notbetreuung haben. Die Beiträge für April, Mai und Juni werden erlassen und nicht von der Stadtkasse eingezogen. Schon gezahlte Beiträge werden zurückerstattet. Eltern erhalten zum Thema „Kita-Beiträge“ unaufgefordert weitere Nachricht und werden von der Stadtverwaltung gebeten, von individuellen Anfragen abzusehen.

Schulen

Schulen

Am 11. Mai 2020 sind an Gymnasien und Gesamtschulen vorrangig die Schülerinnen und Schüler zurückgekehrt, die im nächsten Schuljahr 2020/21 ihr Abitur ablegen. Sollten darüber hinaus räumliche und personelle Kapazitäten zur Verfügung stehen, ist die Beschulung weiterer Lerngruppen beziehungsweise Klassen von der Jahrgangsstufe 5 bis hin zu den Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase tageweise in einem rollierenden System möglich. Ansonsten soll der Präsenzunterricht für die Jahrgänge 5 bis hin zu den Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen ab dem 26. Mai ebenfalls in einem tageweise rollierenden System beginnen.

An den Schulformen der Sekundarstufe I (Haupt-, Real-, Sekundar-, PRIMUS- und Gemeinschaftsschulen) kehren zudem ein bis zwei Jahrgänge der Klassenstufen 5 bis 9 in einem tageweise rollierenden System zurück. Bis zum Abschluss der dezentralen Prüfungen, die in diesem Jahr die Zentralen Abschlussprüfungen in Klasse 10 ersetzen, erhält die Jahrgangsstufe 10 weiterhin vorrangig Unterricht. Danach wird dieser Jahrgang mit in das rollierende System einbezogen.

Ebenfalls seit Montag, 11. Mai, werden an den Grundschulen die Jahrgangsstufen 1 bis 4 in einem regelhaften Wechsel mit einem Jahrgang pro Tag wieder unterrichtet. Offener Ganztag und weitere Betreuungsangebote werden parallel zum Unterricht und zur Notbetreuung im Rahmen der vorhandenen räumlichen und personellen Ressourcen wiederaufgenommen.
 
Wie an den Grundschulen werden ab dem 11. Mai auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 4 an Förderschulen in regelhaftem Wechsel mit einem Jahrgang pro Tag unterrichtet (mit Ausnahme der Förderschwerpunkte geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung). Zudem sollen nach Möglichkeit Schülerinnen und Schüler aus ein bis zwei Jahrgängen der Klassenstufen 5 bis 9 im rollierenden System an die Schulen zurückkehren.

Alle Regelungen auch zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs an Berufskollegs finden Sie in der Schulmail vom 7. Mai 2020.

> Wichtige Informationen zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen finden Sie hier

Hochschulen

Hochschulen

Der Lehr- und Prüfungsbetrieb bleibt unter Auflagen zulässig.

Bibliotheken sind nur unter strengen Schutzauflagen geöffnet.

Hochschulmensen sind geschlossen.

Die Hochschulen führen den Vorlesungsbetrieb im Sommersemester prinizipiell digital durch.

Außerschulische Bildungseinrichtungen

Außerschulische Bildungseinrichtungen

Bildungsangebote in Volkshochschulen, Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit und sonstigen außerschulischen Bildungseinrichtungen sind unter Hygiene-, Abstands- und Schutzauflagen bereits zulässig.

Seit dem 11. Mai 2020 gilt die Klarstellung, dass sich nicht mehr als 100 Personen in einem Raum aufhalten dürfen.

Volkshochschule (VHS) Bornheim/Alfter bereitet Kursangebot vor: Die VHS Bornheim/Alfter begrüßt, dass durch die Änderung der Coronaschutzverordnung Bildungsangebote an Volkshochschulen grundsätzlich wieder stattfinden dürfen. Allerdings sind zur Umsetzung der notwendigen Hygieneregeln viele Absprachen nötig, sodass die Kurse noch nicht sofort wieder starten können und zu unterschiedlichen Terminen beginnen werden. Angemeldete Teilnehmende in unterbrochenen Kursen werden von der Volkshochschule individuell informiert, wann und unter welchen Voraussetzungen ihr nächster Kurstermin stattfinden wird. Alle Teilnehmenden werden gebeten, erst dann wieder zum Unterricht zu kommen, nachdem sie eine Nachricht von der VHS erhalten haben. Bis dahin bittet die VHS um ein wenig Geduld. Über die Abstands- und Hygieneregeln wird rechtzeitig informiert. Aktuelle Infos gibt es im Internet unter: www.vhs-bornheim-alfter.de.

Ab dem Zieldatum 30. Mai sollen auch Angebote der Gesundheitsbildung in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen wiedereröffnet werden. Ebenso soll ein eingeschränkter Regelbetrieb der Jugendarbeit, Jugendkulturarbeit, Jugendsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz wieder möglich sein.

Ferienmaßnahmen sollen vornehmlich ortsnah aufgenommen werden, ebenso Gruppenfahrten (z.B. der Jugendverbände).

Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Ab sofort sind Besuche in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen wieder zulässig. Voraussetzung dafür sind individuelle, einrichtungsbezogene Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte, um Patienten, Bewohner und Personal vor dem Coronavirus zu schützen. Es ist maximal ein Besuch pro Tag und Patient von maximal zwei Personen zulässig. Besucher werden registriert und einem Kurzscreening unterzogen. Wenn das Infektionsgeschehen es erfordert, können die Einrichtungen Besuchsverbote für die gesamte Einrichtung oder einzelne Abteilungen erlassen.

Auch Besuche in Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe sind eingeschränkt wieder möglich, müssen zur Vermeidung von Infektionsgefahren aber unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts organisiert und durchgeführt werden.

Die Auflagen sind unter anderem:

  • maximal ein Besuch pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen,
  • alle Besucher werden registriert und einem Kurzscreening unterzogen.
  • Besuche finden grundsätzlich in besonderen Besucherbereichen statt,
  • im Ausnahmefall sind Besuche auch auf den Bewohnerzimmern möglich, z.B. wenn die Einrichtung keinen Besucherbereich hat oder bei bettlägerigen Bewohnern,
  • Besuche sind nicht möglich, wenn in der Einrichtung bei Bewohnern oder Beschäftigten eine Covid-19-Infektion festgestellt wurde.

Weitere Regelungen sind weiter unten in der aktuellen Fassung der Corona-Schutzverordnung zu finden.

Tagesstrukturierende Einrichtungen der Eingliederungshilfe oder vergleichbare Angebote, Werkstätten für behinderte Menschen sowie Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation dürfen ihre Arbeit unter strengen Hygieneauflagen wieder aufnehmen. Unter Berücksichtigung des Risikos für die Beschäftigten müssen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts umgesetzt werden können. Ob eine Tätigkeit an einem Außenarbeitsplatz ausgeübt werden kann, ist individuell und von den jeweiligen Umständen abhängig.

Die Einzelheiten hierzu finden sich weiter unten in der Corona-Betreuungsverordnung.

Reiserückkehrer

Reiserückkehrer

Das Land NRW hat Einreisende und Rückreisende aus EU- und Schengen-assoziierten Staaten (neben EU Island, Norwegen, Liechtenstein und Schweiz) sowie aus Großbritannien von der Pflicht ausgenommen, sich zunächst für zwei Wochen in häusliche Quarantäne zu begeben.

Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus einem Staat außerhalb dieser Staatengruppe in das Land Nordrhein-Westfalen einreisen und sich zuvor mehr als 72 Stunden außerhalb der o.g. Staatengruppe aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und diesen Aufenthaltsort für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise in die o.g. Staatengruppe nicht zu verlassen. Dies gilt auch für Personen, die vor der Einreise in das Land Nordrhein-Westfalen zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland oder in einen anderen Staat der o.g. Staatengruppe eingereist sind.

Den vollständigen Verordnungstext inklusive der Ausnahmeregelungen (§ 2) finden Sie hier.

Sie waren mehr als 72 Stunden im nicht ausgenommenen Ausland und fallen nicht unter die Ausnahmeregelung? Dann begeben Sie sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft und verlassen diese 14 Tage nicht. Außerdem müssen Sie sich beim Gesundheitsamt melden. Bitte nutzen Sie dafür die E-Mail-Adresse gesundheitsamt(at)rhein-sieg-kreis.de.

  • Bitte nennen Sie in Ihrer E-Mail Ihren vollständigen Namen, Ihre Adresse, Ihr Geburtsdatum und eine Rufnummer, unter der man Sie erreichen kann. Geben Sie bitte außerdem an, in welchem Zeitraum Sie im Ausland waren, in welchem Land Sie sich aufgehalten haben und ob Sie Symptome entwickelt haben.
  • Falls sich bei Ihnen Symptome zeigen, melden Sie sich bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt (nach vorheriger telefonischer Absprache).

Die aktuelle Coronaschutzverordnung können Sie hier herunterladen:

Die wichtigsten weiteren Verordnungen zum Download:


Die aktuelle Lage in Bornheim

In Bornheim sind mittlerweile 103 von 111 Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, geheilt. Damit gibt es in Bornheim aktuell 5 aktive Fälle; drei Personen sind verstorben (Stand: 26. Mai 2020, 16.30 Uhr). Das Kreisgesundheitsamt ermittelt bei jedem neuen Fall die Kontaktpersonen.


Bürgertelefon

Bürgertelefon02241 133333

 

Für sämtliche Fragen hat der Kreis ein Bürgertelefon eingerichtet, das Bürgerinnen und Bürgern wochentags von 8 bis 18 Uhr und sonn- und feiertags von 10 bis 16 Uhr zur Verfügung steht.

 

> Fragen können auch per E-Mail direkt an das Gesundheitsamt adressiert werden: coronavirus(at)rhein-sieg-kreis.de