Neue Fahrzeuge für die Feuerwehr

Die Stadt Bornheim modernisiert sukzessive den Fuhrpark ihrer Freiwilligen Feuerwehr. Sechs Feuerwehrautos und ein Feuerwehrboot sind vor einigen Tagen ausgeliefert worden oder können nach und nach beim Hersteller abgeholt werden.

Drei weitere Feuerwehrfahrzeuge sind in den vergangenen Tagen abgeholt worden. FOTO: FREIWILLIGE FEUERWEHR DER STADT BORNHEIM

Das Boot und eins von zwei Fahrzeugen sind bereits in Hersel angekommen. Es ist das erste Mal, dass die Löschgruppe Hersel ein Wasserfahrzeug erhält. Ein weiteres Boot nutzt bereits die Löschgruppe Widdig. Gemeinsam nehmen die Einsatzkräfte der beiden Löschgruppen nun die Aufgaben der Stadt Bornheim auf dem Rhein und an dessen Ufer wahr, wenn dort Menschen in Not geraten. Bevor das neue Mehrzweckboot (MZB) genutzt werden kann, müssen die Feuerwehrleute noch eingewiesen werden.

Der Rumpf des Bootes ist aus Aluminium und glänzt silbern. Der obere Rand ist in Feuerwehrrot eingefärbt und trägt die Aufschrift „Feuerwehr Bornheim“. Am Bug erkennt man anhand der Aufschrift „MZB – Hersel“ den Heimatort. Das Mehrzweckboot ist 7,3 Meter lang, rund 2,5 Meter breit und hat einen Tiefgang von nur 40 Zentimetern. Mit je 100 PS können die beiden Außenbordmotoren das Boot auf 60 Stundenkilometer beschleunigen. Das ist doppelt so schnell, wie die meisten Schiffe auf dem Rhein. Zwölf Personen finden an Deck Platz. Außerdem sind fast zwei Tonnen Zuladung möglich. Bis zu 1.000 Litern in der Minute befördert der Wasserwerfer. Ein weiteres Extra ist der überdachte Steuerstand. Zum Wasser transportiert wird das Feuerwehrboot mit einem Fahrzeuganhänger mit Doppelachse.

Das neue Boot der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bornheim hat einen überdachten Steuerstand und ist bis zu 60 Stundenkilometer schnell.

Bei den sechs Feuerwehrautos handelt es sich um drei neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge (HLF20) und drei Mannschaftstransportfahrzeuge (MTF) mit je neun Plätzen. Die Hilfeleistungswagen haben 290 PS, sind fast neun Meter lang und für 16 Tonnen zugelassen. Sie werden in Sechtem, Hemmerich und Rösberg sowie Hersel stationiert. Mitgeführt werden 120 Liter Wasser und 120 Liter Schaummittel. An Bord befinden sich zudem Leitern, mit denen die Einsatzkräfte bis ins dritte Obergeschoss gelangen, und Werkzeug zur Menschenrettung, zur Hilfe bei Verkehrsunfällen sowie zum Umgang mit Gefahrgut. Auch mit dabei sind Stromgenerator und Seilwinde, Lichtmast, Sprungpolster, Wärmebildkamera und Kettensäge. Je ein Mannschaftstransportfahrzeug bekommen die drei Löschgruppen Sechtem, Roisdorf und Hersel. Dabei handelt es sich um einen 3,5-Tonner Ford Transit mit 130 PS. Damit können je neun Feuerwehrleute zu Einsätzen, Übungen oder Lehrgängen fahren.

Blick ins Innere eines Mannschaftstransportfahrzeugs (MTF)