Gewinner des 3. Bornheimer Jugendkunstpreises gekürt

Beeindruckende Kunstwerke junger Künstlerinnen und Künstler gibt es zurzeit im Rathaus der Stadt Bornheim zu sehen. Dort sind bis Freitag, 9. Oktober 2020, alle 34 Werke des 3. Bornheimer Jugendkunstpreises ausgestellt.

Die Gewinnerinnen des 3. Bornheimer Jugendkunstpreises bei ihrer Prämierung

Die Werke reichen von Fotos, Gemälden und Portraits über Landschaftsaufnahmen bis hin zu abstrakter Kunst. Bei der sehr gut besuchten Vernissage im Bornheimer Ratssaal kürte eine dreiköpfige Jury die Preisträgerinnen des diesjährigen Wettbewerbs. Der erste und mit 200 Euro dotierte Preis ging an Denise Baudach. Sie überzeugte die Jury mit ihrem tiefgründigen Werk mit dem schlichten Titel „Mama“. Dahinter verbirgt sich ein gelungenes Portrait ihrer Mutter, das die 18-jährige Ursulinen-Schülerin in aufwendiger Papierschnipsel-Technik angefertigt hatte.

Denise Baudach gewinnt mit ihrem Werk "Mama" den 3. Bornheimer Jugendkunstpreis

Platz Zwei, mit 150 Euro dotiert, ging an die 19-jährige Leah Geis für ihre eindringliche Collage „Insomnia“ (Schlaflosigkeit). Den dritten Platz und damit 100 Euro erhielt die 14-jährige Lina Franken für ihre Skulptur „Chaos im Kopf“. Die erst 13 Jahre alte Yumna El-Zayat freute sich über den Sonderpreis. Mit ihrer Fotografie „Schwester“ gewann die Nachwuchskünstlerin ein Preisgeld von 75 Euro. Zur Jury gehörten in diesem Jahr Vorjahresgewinnerin (Sonderpreises) Dila Bayar, Johannes Lotz, Kunstlehrer am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, und der Breniger Künstler Winfried Lucassen.

Organisatorin Jennifer Keil freut sich über den gelungenen Wettbewerb und die sehr gut besuchte Vernissage im Rathaus

Bis zum Ende der Ausstellung konnten die Besucher außerdem über den mit 75 Euro dotierten Publikumspreis abstimmen, entweder direkt vor Ort oder online auf dem Instagram-Account des Kinder- und Jugendparlaments: Hier setzte sich Leonie Bertram mit dem Werk „Ecstasy“ durch.

Der Jugendkunstpreis findet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge statt; initiiert und koordiniert von Jennifer Keil und Sarah El-Zayat, zwei jungen Frauen, die mehrere Jahre im Kinder- und Jugendparlament der Stadt Bornheim aktiv waren. Bewerben konnten sich wieder junge Bornheimer Künstlerinnen und Künstler im Alter zwischen 12 und 19 Jahren. Teilnehmen konnten auch Kinder und Jugendliche, die in Bornheim zur Schule gehen. Neben der finanziellen Förderung durch die Metis-Stiftung unterstützen die Abteilung Jugendförderung der Stadt Bornheim sowie der Stadtjugendring das Projekt.