Informationen zum Coronavirus

Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie

Die Stadt Bornheim informiert über die aktuelle Entwicklung der Coronavirus-Pandemie. Im November gelten neue Corona-Regeln, um die unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

Seit dem 28. Oktober 2020 gilt im gesamten Rhein-Sieg-Kreis die Gefährdungsstufe 2. Damit gelten kreisweit die Regelungen, die die Coronaschutzverordnung für eine 7-Tages-Inzidenz ab 50 vorsieht. Die Allgemeinverfügung des Rhein-Sieg-Kreises vom 21.10.2020 zur Feststellung der Gefährdungsstufe 2 können Sie HIER einsehen. Die vorausgehende Allgemeinverfügung vom 20.10.2020 zur Feststellung der Gefährdungsstufe 1 finden Sie HIER.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat zudem eine Allgemeinverfügung für Pflege und Besuche erlassen. Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen sind demnach unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen zwar erlaubt, aber sie sind auf je zwei Besuche pro Tag und Bewohnerin bzw. Bewohner durch maximal zwei Personen (im Außenbereich vier Personen) je Besuch zu beschränken. Die Allgemeinverfügung können Sie HIER einsehen.

Die Regelungen ab 2. November im Überblick:

Kontakte

Kontakte

Abstand halten und Kontakte verringern - das gehört zu den wichtigsten Maßnahmen. Bürgerinnen und Bürger sollen die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum reduzieren. In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen - maximal zehn Personen. Dies gilt verbindlich und Verstöße gegen diese Kontaktbeschränkungen werden entsprechend von den Ordnungsbehörden sanktioniert.

Gastronomie

Gastronomie

Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen werden geschlossen. Erlaubt ist weiter die Lieferung und Abholung von Essen für den Verzehr zu Hause. Auch Kantinen dürfen öffnen.

Freizeit

Freizeit

Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Dazu gehören Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks, Saunen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und Bordelle. Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. Gottesdienste bleiben erlaubt - unter Beachtung der Hygieneregeln.

Sport

Sport

Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Der Amateursportbetrieb wird eingestellt, Vereine dürfen also nicht mehr trainieren. Individualsport, also etwa joggen gehen, ist weiter erlaubt - allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand. Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur ohne Zuschauer zugelassen.

Urlaub

Urlaub

Bürger sollen auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche verzichten - auch im Inland. Hotels und Pensionen dürfen keine Touristen mehr aufnehmen. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

Dienstleistungen

Dienstleistungen

Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden geschlossen, weil hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Medizinisch notwendige Behandlungen etwa beim Physiotherapeuten sind weiter möglich. Auch Friseure bleiben geöffnet. Industriebetriebe und Handwerk sollen ebenfalls geöffnet bleiben.

Einzelhandel

Einzelhandel

Der Einzelhandel, wie etwa Supermärkte, bleibt geöffnet - es gibt aber Vorschriften, wie viele Kunden gleichzeitig im Laden sein dürfen. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche aufhält.

Schulen und Kindergärten

Schulen und Kindergärten

Schulen und Kindergärten bleiben offen. Genauso Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe. Die Länder entscheiden über die erforderlichen Schutzmaßnahmen.

Homeoffice

Homeoffice

Die Unternehmen sind eindringlich aufgefordert, Heimarbeit zu ermöglichen - wo immer dies umsetzbar ist.

Finanzhilfe

Finanzhilfe

Betriebe, Selbstständige und Vereine, die von den neuen Corona-Regeln besonders betroffen sind, bekommen große Teile ihres Umsatzausfalls ersetzt. Bei Firmen mit maximal 50 Mitarbeitern gleicht der Bund 75 Prozent aus, bei größeren wird nach EU-Beihilferecht entschieden. Die Finanzhilfe wird ein Finanzvolumen von bis zu zehn Milliarden haben.

> Informationen der Wirtschaftsförderung zu den aktuellen Hilfen und Förderprogrammen finden Sie HIER. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Bornheim berät und informiert Sie gerne weitergehend unter 02222 945-339 sowie per E-Mail an wirtschaftsfoerderung(at)stadt-bornheim.de.

Risikogruppen

Risikogruppen

Die Einschränkungen sollen "nicht zu einer vollständigen Isolation" der Patienten und Bewohner in Krankenhäusern und Pflegeheimen führen. Der Bund übernimmt daher die Kosten für Schnelltests für regelmäßige Testungen der Bewohner und Patienten, deren Besucher und des Personals.


Die aktuelle Coronaschutzverordnung können Sie hier herunterladen:

Die wichtigsten weiteren Verordnungen zum Download:

Die Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinrVO) vom 9. November 2020 wurde außer Vollzug gesetzt

Die aktuelle Lage in Bornheim

In Bornheim sind mittlerweile 536 von 616 Personen genesen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden. Damit gibt es in Bornheim aktuell 74 aktive Fälle; 6 Personen sind verstorben (Stand: 24. November 2020, 15.30 Uhr). Das Kreisgesundheitsamt ermittelt bei jedem neuen Fall die Kontaktpersonen.


Bürgertelefon

Bürgertelefon02241 133333

 

Für sämtliche Fragen hat der Kreis ein Bürgertelefon eingerichtet, das Bürgerinnen und Bürgern montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr zur Verfügung steht.

 

> Fragen können auch per E-Mail direkt an das Gesundheitsamt adressiert werden: coronavirus(at)rhein-sieg-kreis.de