Informationen zum Coronavirus

Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie

Die Stadt Bornheim informiert über die aktuelle Entwicklung der Coronavirus-Pandemie.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Coronaverordnungen bis einschließlich 31. Oktober 2020 verlängert. Veränderungen und Ergänzungen gibt es unter anderem für Weihnachtsmärkte sowie für private Feiern. Die Regelungen für Weihnachtsmärkte sind in der Anlage zur Coronaschutzverordnung festgelegt. Dies schafft Rechtssicherheit. Private Feiern aus herausragendem Anlass wie Hochzeitsfeiern müssen außerhalb des privaten Bereichs ab 50 Teilnehmern vorher beim örtlichen Ordnungsamt angemeldet werden.


Die geltenden Regelungen im Einzelnen

Die Corona-Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen beinhaltet folgende Regelungen:

Weihnachtmärkte

Weihnachtmärkte

Maßgeblich für das Gelingen von Weihnachtsmärkten in Corona-Zeiten ist ein gut durchdachtes Infektionsschutz-, Hygiene- und Zugangskonzept, das die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt. Auf Weihnachtsmärkten sind zudem Stehtische mit fest zugewiesenen Stehplätzen zugelassen, wenn diese räumlich zu den Wegen und Straßen abgegrenzt sind. Eine gleichlautende Regelung gilt ab sofort auch für die Gastronomie. Darüber hinaus sollen Geschäfte in und unmittelbar nach der Weihnachtszeit an mehreren Sonntagen öffnen können. Zur Vermeidung von Infektionsgefahren ermöglicht dies, Einkäufe an den Samstagen zu entzerren und Gedränge in den Innenstädten zu vermeiden.

Private Feiern

Private Feiern

Private Feiern aus herausragendem Anlass wie Hochzeitsfeiern müssen außerhalb des eigenen privaten Bereichs – wenn mindestens 50 Teilnehmer erwartet werden – mindestens drei Werktage vorher beim örtlichen Ordnungsamt angemeldet werden. Darüber hinaus muss eine Person benannt werden, die für die Feier verantwortlich ist. Für die Veranstaltung muss eine Gästeliste geführt werden, die während der Veranstaltung zu aktualisieren ist.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Ordnungsämter kein Genehmigungsverfahren durchführen, sondern lediglich die Anmeldung erfolgt. So können die Ordnungsämter nachvollziehen, welche Feiern in der jeweiligen Kommune stattfinden, und gegebenenfalls kontrollieren, ob die Bestimmungen der Coronaschutzverordnung eingehalten werden.

Unverändert gilt, dass solche Feiern auf höchstens 150 Teilnehmer begrenzt sind. Für Feste Anfang Oktober gilt bezüglich der Anmeldefrist der Vertrauensschutz. Die Veranstalter sind allerdings aufgefordert, die Veranstaltungen schnellstmöglich nachzumelden. Unverändert gilt, dass solche Feiern auf höchstens 150 Teilnehmer begrenzt sind.

Feiern im öffentlichen Raum

Feiern im öffentlichen Raum

Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35 sind Feiern im öffentlichen Raum nur noch bis 50 Teilnehmer gestattet. Bei einer Inzidenz von 50 sinkt diese Zahl auf 25. Ausnahmen von diesen Teilnehmerobergrenzen können im Einzelfall bei besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten zugelassen werden.

Bußgelder für falsche Kontaktdaten und nicht angemeldete Feiern

Bußgelder für falsche Kontaktdaten und nicht angemeldete Feiern

Wer falsche Kontaktdaten in einer Liste einträgt, die der Rückverfolgung dient – also etwa in Restaurants, wird in Nordrhein-Westfalen mit einem Regelbußgeld von 250 Euro bestraft. Und wer eine Feier außerhalb des privaten Bereichs nicht angemeldet hat, zu der er mindestens 50 Personen erwartet, wird mit einem Regelbußgeld von 500 Euro bestraft.

Neuartige Lüftungssysteme

Neuartige Lüftungssysteme

Mit einer Innovationsklausel werden bei den Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten neuartige Lüftungssysteme stärker berücksichtigt. So kann das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Ausnahmen von der Coronaschutzverordnung zulassen, wenn zertifizierte technische Innovationen bestimmte andere Schutzmaßnahmen nachweislich entbehrlich machen.

Kontaktverbot und Verhaltensregeln

Kontaktverbot und Verhaltensregeln

Unverändert dürfen sich Gruppen von höchstens zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten. Wichtig: Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen – für den Fall einer Infektion mit dem Coronavirus – für vier Wochen nach dem Zusammentreffen sichergestellt werden kann.

Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt ebenfalls fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen.

Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und einzugrenzen. Wichtigste Maßnahme ist hier zunächst, Hygieneregeln einzuhalten – wie etwa regelmäßiges Händewaschen mit Seife, kein Handschlag zur Begrüßung, Einhalten eines Abstands von 2 Metern. Die wichtigsten 10 Hygienetipps finden Sie hier, auch in anderen Sprachen.

Wenn Sie selbst jung und gesund sind, können Sie helfen, indem Sie besonders Schutzbedürftige unterstützen. Als solche gelten Menschen mit Vorerkrankungen und/oder Menschen ab 65 Jahren. Bieten Sie beispielsweise an, einen Einkauf oder den Gang zur Apotheke zu übernehmen, sodass Situationen mit Ansteckungspotential für Schutzbedürftige vermieden werden. Kleine Gesten können große Hilfen für unsere gesamte Gesellschaft sein. Die Stadt Bornheim  koordiniert die Nachbarschaftshilfe. Hilfesuchende und freiwillige Helfer können sich bei den Mitarbeiterinnen des Sozialsamts Sonja Joisten, 02222 945-344, sonja.joisten(at)stadt-bornheim.de, und Biljana Rollinger, 02222 945-151, biljana.rollinger(at)stadt-bornheim.de, melden. Alle Infos und Angebote finden Sie unter: www.bornheim.de/hilfen-in-der-corona-krise oder www.instagram.com/bornheim_ming_stadt_met_haetz/

Folgen Sie außerdem den Empfehlungen, den sozialen Kontakt auf das Notwendigste zu begrenzen.

In dieser Ausnahmesituation gilt: Je mehr Menschen sich an die Empfehlungen und Regeln halten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, die Ausbreitung des Virus weiter einzugrenzen. Helfen Sie auch weiterhin so toll mit!

Maskenpflicht

Maskenpflicht

Auch die Maskenpflicht wurde verlängert.

Generell gilt weiterhin: In allen Handels-, Kultur- und Freizeit-Einrichtungen mit Publikums- und Kundenverkehr sowie im Personenverkehr, aber auch in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Wer die Maskenpflicht missachtet, darf die entsprechenden Angebote nicht nutzen bzw. Einrichtungen nicht betreten.

Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist außerdem befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann; die medizinischen Gründe sind durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist. Darüber hinaus kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden – beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.

Verstoß gegen die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln

Verstoß gegen die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Verstoß gegen die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln stellt weiterhin unmittelbar eine Ordnungswidrigkeit dar und wird direkt mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro geahndet.

Rückverfolgbarkeit

Rückverfolgbarkeit

Im Falle einer Infizierung mit dem Coronavirus müssen den Gesundheitsbehörden Kontaktdaten von Personen, mit denen man zusammengetroffen ist, benannt werden können. Damit diese Kontakte rückverfolgt werden können, müssen Gastgeber, Vermieter, Einrichtungsleiter, Betriebsinhaber etc. alle anwesenden Personen mit Name, Adresse, Telefonnummer und ggfls. Zeitraum des Aufenthalts mit deren Einverständnis schriftlich erfassen und die Daten für vier Wochen sicher aufbewahren. Die Daten sind vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig zu vernichten. Hierbei handelt es sich um die „einfache Rückverfolgbarkeit“.

Die besondere Rückverfolgbarkeit ist gegeben, wenn neben den oben erwähnten Daten noch ein Sitzplan erstellt wird, aus dem hervorgeht, welche Person wo gesessen hat. Es besteht keine Pflicht, einen solchen Sitzplan zu erstellen. Bei bestimmten Veranstaltungen kann aber auf einen Mindestabstand zwischen den Sitzplätzen verzichtet werden, wenn ein Sitzplan erstellt wird. Wenn von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, ist auch der Sitzplan für vier Wochen aufzubewahren.

Lokale "Corona-Bremse"

Lokale "Corona-Bremse"

Weiterhin gilt: Wenn die sogenannte 7-Tage-Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt über 35 steigt, müssen die betroffenen Kommunen, das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) unter Beteiligung des Ministeriums
für Arbeit, Gesundheit und Soziales und die zuständige Bezirksregierung umgehend weitere passgenaue Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens abstimmen und umsetzen. Hierdurch soll frühzeitig auf das lokale Infektionsgeschehen reagiert werden. Weitere abgestimmte Maßnahmen sind bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50 erforderlich. Dies geschieht dann unter Beteiligung des Gesundheitsministeriums.

Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35 sind Feiern im öffentlichen Raum nur noch bis 50 Teilnehmer gestattet. Bei einer Inzidenz von 50 sinkt diese Zahl auf 25. Ausnahmen von diesen Teilnehmerobergrenzen können im Einzelfall bei besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten zugelassen werden.

Bei der 7-Tage-Inzidenz werden zunächst alle gemeldeten Neuinfektionen der jeweils zurückliegenden sieben Tage addiert. Anschließend wird die Summe durch die Einwohnerzahl geteilt. Zuletzt wird dieser Wert mit 100.000 multipliziert.

Handel, Museen und Gastronomie (Sonntagsöffnung)

Handel, Museen und Gastronomie (Sonntagsöffnung)

Die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel liegt weiterhin bei einer Person pro sieben Quadratmeter der Verkaufsfläche des Ladengeschäfts. Dies gilt auch für die Besucherbegrenzungen in Museen und Ausstellungen sowie in Zoos und Tierparks.

Sonntagsöffnung: Zur Vermeidung von Infektionsgefahren durch einen unregulierbaren Kundenandrang an den Wochenenden vor und nach Weihnachten dürfen Verkaufsstellen des Einzelhandels ausnahmsweise zur Entzerrung des Einkaufsgeschehens am 29. November 2020, am 6., 13. und 20.
Dezember 2020 sowie am 3. Januar 2021 ihre Geschäfte auch sonntags von 13 bis 18 Uhr öffnen,

Bars können nach den für die übrige Gastronomie geltenden Maßgaben für Hygiene- und Infektionsschutzstandards weiter öffnen.

Für Shisha-Bars gilt: Shisha-Pfeifen dürfen nicht von mehreren Personen gleichzeitig und nur bei Verwendung von Einmal-Mundstücken und Schläuchen, die nach Gebrauch entsorgt werden, und nur bei vollständiger dauerhafter Durchlüftung der Räumlichkeiten verwendet werden.

In der Gastronomie dürfen an einem Tisch weiterhin maximal zehn Personen zusammensitzen – oder Personen aus zwei Hausständen bzw. Verwandte in gerader Linie. Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit sind zu treffen. Die Detailregelungen finden sich in den jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzstandards. Ab sofort sind in gastronomischen Betrieben unter Auflagen auch Feste (z.B. Hochzeiten oder runde Geburtstage) mit bis zu 150 Personen wieder möglich.

Darts oder Billard spielen bleibt unter Auflagen weiterhin erlaubt: So sind die Kontaktflächen regelmäßig zu reinigen bzw. desinfizieren und Gäste müssen vor der Nutzung die Hände waschen bzw. desinfizieren.

Auch der vollumfängliche Betrieb von Spielbanken bleibt weiterhin gestattet.

Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen.

Auch Prostitutionstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen bleibt der Betrieb weiterhin untersagt.

Veranstaltungen und Versammlungen

Veranstaltungen und Versammlungen

Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 300 Teilnehmern dürfen weiterhin stattfinden, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind. Außer im Freien ist zudem die einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Sitzen Teilnehmer während der Veranstaltung auf festen Plätzen, muss – bei Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit – der Mindestabstand nicht eingehalten werden. Und: In geschlossenen Räumen gilt außerhalb des Sitzplatzes die Maskenpflicht.

Bei Veranstaltungen mit mehr als 300 Teilnehmern bedarf es eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts.

Für Veranstaltungen ab 500 Teilnehmern muss der Veranstalter mit dem Hygiene- und Schutzkonzept auch eine pandemiegemäße An- und Abreise sicherstellen.

Konzepte für Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern müssen weiterhin nach Prüfung und Genehmigung des Hygienekonzepts durch die Kommune zusätzlich auch dem Land vorgelegt werden. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) kann dann sein Einverständnis geben oder dieses verweigern, wenn die Durchführung einer so großen Veranstaltung aufgrund des landesweiten Infektionsgeschehens mit dem Ziel der Eingrenzung dieses Geschehens nicht vereinbar ist.

Große Festveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31. Dezember 2020 untersagt; dazu zählen z. B. Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Schützenfeste, Weinfeste sowie Stadt-, Dorf- und Straßenfeste ebenso wie Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sowie Sportfeste.

Für Kulturveranstaltungen gelten ähnliche Vorgaben wie für sonstige Veranstaltungen: geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts, grundsätzlicher Mindestabstand, dauerhaft gute Durchlüftung der Räumlichkeit, Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit sowie gegebenenfalls Maskenpflicht. Bei mehr als 300 Zuschauern ist die Veranstaltung nur auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zulässig. Für Einrichtungen und Veranstaltungsorte, an denen mehrere Veranstaltungen stattfinden, reicht es aus, einmalig ein Konzept zu erstellen und genehmigen zu lassen.

Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter, also private Festveranstaltungen, bleiben weiterhin untersagt. Ausnahmen gelten für Feste aus herausragendem Anlass wie Hochzeits-, Tauf- und Geburtstagsfeiern oder Beerdigungen, die unter Auflagen wieder stattfinden können. Wenn diese außerhalb des eigenen privaten Bereichs stattfinden und mindestens 50 Teilnehmer erwartet werden, müssen die Veranstaltungen mindestens drei Werktage vorher beim örtlichen Ordnungsamt angemeldet werden. Darüber hinaus muss eine Person benannt werden, die für die Feier verantwortlich ist. Für die Veranstaltung muss eine Gästeliste geführt werden, die während der Veranstaltung zu aktualisieren ist.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Ordnungsämter kein Genehmigungsverfahren durchführen, sondern lediglich die Anmeldung erfolgt. So können die Ordnungsämter nachvollziehen, welche Feiern in der jeweiligen Kommune stattfinden, und gegebenenfalls kontrollieren, ob die Bestimmungen der Coronaschutzverordnung eingehalten werden.

Wenn Hygieneregeln beachtet werden und die Teilnehmer im Sinne einer Rückverfolgung erfasst sind, kann etwa bei standesamtlichen Trauungen oder dem Zusammenkommen nach einer Beerdigung auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden. Gastronomische Betriebe oder Beherbergungsbetriebe dürfen für diese Feste abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten unter Auflagen zur Verfügung stellen.

Unverändert gilt, dass solche Feiern auf höchstens 150 Teilnehmer begrenzt sind. Für Feste Anfang Oktober gilt bezüglich der Anmeldefrist der Vertrauensschutz. Die Veranstalter sind allerdings aufgefordert, die Veranstaltungen schnellstmöglich nachzumelden. Unverändert gilt, dass solche Feiern auf höchstens 150 Teilnehmer begrenzt sind. Bei erhöhter 7-Tages-Inzidenz gelten abweichende Teilnehmergrenzen!So sind ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35 Feiern im öffentlichen Raum nur noch bis 50 Teilnehmer gestattet. Bei einer Inzidenz von 50 sinkt diese Zahl auf 25. Ausnahmen von diesen Teilnehmerobergrenzen können im Einzelfall bei besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepten zugelassen werden.

Betriebsausflüge und Betriebsfeiern

Betriebsausflüge und Betriebsfeiern

Versammlungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen in Unternehmen, Betrieben und Behörden, die aus sozial-kommunikativen Anlässen erfolgen, sind weiterhin unter den gleichen Voraussetzungen und Einschränkungen erlaubt, die auch für den privaten Bereich gelten.

Sportveranstaltungen

Sportveranstaltungen

Ab sofort dürfen bei Sportveranstaltungen oder bei Wettbewerben wieder mehr als 300 Zuschauer anwesend sein, sofern ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorgelegt wird. Bei mehr als 1.000 Zuschauern gilt – wie auch bei sonstigen Veranstaltungen – eine Obergrenze von einem Drittel der Kapazität der Sportstätte. Auch die Regelung zur Anzahl von Teilnehmenden bei nicht kontaktfreiem Sport wurde zugunsten von Sportarten mit außergewöhnlichen Mannschaftsgrößen dahingehend erweitert, dass nun alle Spielerinnen oder Spieler, die die jeweilige Sportart erfordert, am Spiel teilnehmen können – auch wenn sie die Höchstzahl von 30 überschreitet. Besondere Regelungen gelten im Rahmen eines Probebetriebes für bundesweite Teamsportveranstaltungen.

Bundesweite Teamsportveranstaltungen

Bundesweite Teamsportveranstaltungen

Die Länder haben sich auf folgende Eckpunkte für die Zulassung von Zuschauerinnen und Zuschauer bei Bundesliga-Spielen und anderen bundesweiten Teamsportwettbewerben geeinigt:

  • In einem sechswöchigen Probetrieb sollen die Hygienekonzepte, die als Grundlage für die Zulassung von Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen dienen, getestet werden.
  • Das aktuelle Pandemiegeschehen wird berücksichtigt. So werden keine Zuschauer zu Veranstaltungen zugelassen, wenn die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort größer gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist.
  • Das Abstandsgebot von 1,5 Metern muss durch eine Reduktion der maximalen Zuschauerauslastung, eine Entzerrung der Besucherströme bei Ein- und Auslass und durch ein Verbot des Ausschanks und Konsums von Alkohol gewährleistet werden.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bis zum Einnehmen des Sitz- oder Stehplatzes ist Pflicht. Für ausreichende Lüftung der Veranstaltungsorte muss gesorgt werden.
  • Die zulässige Zuschauerzahl wird für jeden Austragungsort individuell bestimmt. Zulässige Höchstkapazität während des sechswöchigen Probebetriebs sind bei mehr als 1.000 Zuschauern 20 Prozent der jeweiligen Stadien- oder Hallenkapazität.
Genehmigungsverfahren für Veranstaltungen

Genehmigungsverfahren für Veranstaltungen

Bei Veranstaltungen ab 500 Teilnehmern muss der Veranstalter weiterhin mit dem Hygiene- und Schutzkonzept auch eine pandemiegemäße An- und Abreise sicherstellen.

Konzepte für Veranstaltungen mit über 1 000 Teilnehmern müssen weiterhin nach Prüfung und Genehmigung des Hygienekonzepts durch die Kommune zusätzlich auch dem Land vorgelegt werden. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) kann dann sein Einverständnis geben oder dieses verweigern, wenn die Durchführung einer so großen Veranstaltung aufgrund des landesweiten Infektionsgeschehens mit dem Ziel der Eingrenzung dieses Geschehens nicht vereinbar ist.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. Dezember 2020 generell untersagt.

Erholungs- und Freizeiteinrichtungen

Erholungs- und Freizeiteinrichtungen

Das Grillen bleibt auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen weiterhin möglich. Die Kontaktbeschränkungen (nur Gruppen von bis zu 10 Personen, enge Verwandte, Personen aus zwei verschiedenen Haushalten) sind allerdings zu beachten. Auch das Picknicken im öffentlichen Raum bleibt weiterhin erlaubt – unter Beachtung der Kontaktregelungen und des Mindestabstands.

Floh- und Trödelmärkte können weiterhin unter Auflagen eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts stattfinden. Auch vorübergehende Freizeitparks aus einer Mehrzahl von Schaustellerbetrieben können unter Auflagen eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden weiterhin zugelassen werden.

Wellnesseinrichtungen und Saunabetriebe können weiterhin unter Auflagen der Hygiene- und Infektionsschutzstandards öffnen. Dasselbe gilt für Erlebnis- und Spaßbäder. Die genannten Wellnesseinrichtungen dürfen auch in Beherbergungsbetrieben weiterhin genutzt werden. Die jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben sind zu beachten.

Sport

Sport

Der Sport- und Trainingsbetrieb auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum bleibt unter Auflagen möglich. Dazu gehören geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern – auch in Dusch-, Wasch- und Umkleideräumen. Beim Sport in geschlossenen Räumen ist zudem eine gute Durchlüftung sicherzustellen.

Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist weiterhin für Gruppen bis zu 30 Personen, Verwandte in gerader Linie oder Angehörige von zwei Haushalten möglich. Die einfache Rückverfolgbarkeit ist sicherzustellen.

Auch Wettkämpfe im Breiten- und Freizeitsport sowie im Spitzensport (ohne Berufssport) sind unter Einhaltung von Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern auch in geschlossenen Räumen und Hallen weiterhin zulässig.

Für den Berufssport gelten Sonderregelungen, die Profiligen sowie Wettbewerbe von Berufsreitenden und Pferderennen unter entsprechenden Auflagen zulassen.

Bei Sportveranstaltungen oder bei Wettbewerben dürfen ab sofort wieder mehr als 300 Zuschauer anwesend sein, sofern ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorgelegt wird. Bei mehr als 1.000 Zuschauern gilt – wie auch bei sonstigen Veranstaltungen – eine Obergrenze von einem Drittel der Kapazität der Sportstätte.

Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. Dezember 2020 untersagt.

Auch im Sportunterricht dürfen Kontaktsportarten weiterhin ausgeübt werden. Schwimmunterricht ist ebenfalls weiterhin möglich.

Kinderbetreuung

Kinderbetreuung

Die Kindertagesbetreuung erfolgt seit dem 17. August unter den Bedingungen der Pandemie im Regelbetrieb. Alle Kinder können seither – unter ständiger Berücksichtigung des Infektionsgeschehens, der Bedürfnisse der Kinder, der Interessen der Beschäftigten und der Belange der Familien – ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege wieder im vertraglich vereinbarten Umfang besuchen. Es gelten allerdings Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Mehr erfahren

Alle Erwachsenen haben einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einzuhalten. Das gilt für die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und für Kindertagespflegepersonen untereinander, zwischen den Beschäftigten bzw. Kindertagespflegepersonen und den Eltern und den Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflegepersonen und Externen. Im Umgang mit anderen Erwachsenen muss immer dann eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist. Träger können Eltern verpflichten, beim Bringen und Abholen ihrer Kinder eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

> Wichtige Informationen und Downloads zur Betreuung von Kindern finden Sie hier

Schulen

Schulen

Alle Schulen befinden sich im verantwortungsvollen Regelbetrieb – sofern die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens dies zulässt.

Weiterhin gilt die grundsätzliche Maskenpflicht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände. Die Pflicht, auch am Sitzplatz im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, gilt hingegen weiterhin nicht mehr. Schulen können sich im Einvernehmen mit der Schulgemeinde allerdings immer noch darauf verständigen, freiwillig auch weiterhin im Unterricht eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, besteht im Unterricht weiterhin eine feste Sitzordnung.

Das Schutzkonzept für Schulen besteht immer noch aus drei Säulen: Hygienekonzepte, qualifizierte Rückverfolgbarkeit und Mund-Nasen-Schutz.

> Umfassende Infos zum Thema Coronavirus und Schule gibt es auf den Seiten des Ministeriums für Schule und Bildung.

> Wichtige Informationen zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen finden Sie hier.

Reiserückkehrer

Reiserückkehrer

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass sich Einreisende aus Risikogebieten grundsätzlich 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben müssen. Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeiten behandelt. Diese können mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Die Quarantäne entfällt erst bei Vorliegen einer negativen Testung auf COVID-19.

Die Risikogebiete werden von der Bundesregierung definiert und vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Dabei fließen sowohl die Fallzahlen als auch eine Bewertung des jeweiligen Infektions- und Testgeschehens ein.

> Eine Übersicht der aktuellen Risikogebiete findet man hier.

> Den vollständigen Verordnungstext finden Sie hier.

Sie waren zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet? Dann begeben Sie sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft und verlassen diese 14 Tage nicht. Außerdem müssen Sie sich beim Gesundheitsamt melden. Bitte nutzen Sie dafür die E-Mail-Adresse gesundheitsamt(at)rhein-sieg-kreis.de.

  • Bitte nennen Sie in Ihrer E-Mail Ihren vollständigen Namen, Ihre Adresse, Ihr Geburtsdatum und eine Rufnummer, unter der man Sie erreichen kann. Geben Sie bitte außerdem an, in welchem Zeitraum Sie im Ausland waren, in welchem Land Sie sich aufgehalten haben und ob Sie Symptome entwickelt haben.
  • Falls sich bei Ihnen Symptome zeigen, melden Sie sich bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt (nach vorheriger telefonischer Absprache).

Ausnahmen: Die Quarantänepflicht gilt nicht, wenn ein negativer Corona-Test vorliegt, der höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden ist. Maßgeblich für die Frist ist der Zeitpunkt der Feststellung des Testergebnisses. Der Test kann in Deutschland nachgeholt werden; allerdings müssen dann bis zum Erhalt des Testergebnisses die Quarantäneregeln eingehalten werden.
Darüber hinaus gelten Ausnahmeregelungen für bestimmte Personengruppen (z. B. Grenzpendler) bzw. für bestimmte Anlässe (z.B. Vornahme einer dringenden medizinischen Behandlung).
Die Quarantäne-Regelung gilt außerdem nicht für Personen, die sich auf der Durchreise durch Nordrhein-Westfalen (ohne Übernachtung) befinden.

Kostenlose Tests: An vier Flughäfen in Nordrhein-Westfalen können sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten vor Ort derzeit kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die Reisenden können in der Regel innerhalb von drei Tagen online checken, wie der Test ausgefallen ist. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses sind sie nach der Coronaeinreiseverordnung verpflichtet, in häuslicher Quarantäne zu bleiben.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung können Sie hier herunterladen:

Die wichtigsten weiteren Verordnungen zum Download:


Die aktuelle Lage in Bornheim

In Bornheim sind mittlerweile 176 von 186 Personen genesen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden. Damit gibt es in Bornheim aktuell 7 aktive Fälle; 3 Personen sind verstorben (Stand: 30. September 2020, 16 Uhr). Das Kreisgesundheitsamt ermittelt bei jedem neuen Fall die Kontaktpersonen.


Bürgertelefon

Bürgertelefon02241 133333

 

Für sämtliche Fragen hat der Kreis ein Bürgertelefon eingerichtet, das Bürgerinnen und Bürgern montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr zur Verfügung steht.

 

> Fragen können auch per E-Mail direkt an das Gesundheitsamt adressiert werden: coronavirus(at)rhein-sieg-kreis.de