Tier- und Pflanzenarten, gebietsfremd

Überblick

Als gebietsfremde Arten bzw. Neobiota werden Organismen bezeichnet, die zwar in der freien Natur leben, aber erst nach der Entdeckung Amerikas unter menschlichem Einfluss hierher gelangt sind. Handelt es sich dabei um Pflanzen, so spricht man von Neophyten, bei Tieren von Neozoen.

Manche davon, z.B. das Drüsige Springkraut, sind invasiv, d.h. sie breiten sich so stark aus, dass sie heimische Tier- und  Pflanzenarten verdrängen.

Andere, z.B. die Herkulesstaude oder die Aufrechte Ambrosie, sind giftig oder hoch allergen. Tierarten wie der Asiatische Laubholzbockkäfer haben bereits einzelne Bäume zum Absterben gebracht und könnten ganze Obstplantagen gefährden.

Es ist daher wichtig, die Ausbreitung problematischer neuer Tier- und Pflanzenarten zu beobachten und ggf. zu bekämpfen. Das Umweltamt nimmt Meldungen über das Vorkommen solcher Arten entgegen.

Bei Vergiftungen wenden Sie sich bitte direkt an die Informationszentrale gegen Vergiftungen Bonn, Notrufnummer (rund um die Uhr) 0228 19240.

Ansprechpartner

Irmgard Mohr
Umwelt- und Grünflächenamt
Telefon: 02222 945-310
E-Mail